Fernwartungs-Software
Teamviewer unsicher: Auto-Update aktivieren

Mit Fernwartungs-Softwares wie Teamviewer können andere auf den eigenen Rechner zugreifen, um zum Beispiel Hilfe zu leisten. Dieser praktische Support kann aber auch missbraucht werden. Jetzt wird vor einer Sicherheitslücke gewarnt.

Dienstag, 12.12.2017, 09:12 Uhr

Bei Teamviewer-Software ist eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt worden.
Bei Teamviewer-Software ist eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt worden. Foto: Helmut Fohringer

Berlin (dpa/tmn) - In der Fernwartungs- und Kollaborations-Software Teamviewer ist eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt worden. Diese ermöglicht es Angreifern unter Umständen, via Maus und Tastatur den eigenen Rechner zu steuern.

Wer bei der Nutzung der Software merkt, dass die Sitzung ohne Einverständnis oder unerwartet übernommen wird, sollte diese einfach sofort beenden, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Zudem sollten in den Einstellungen des Programms automatische Updates aktiviert werden. Dann wird automatisch die neueste Softwareversion installiert, in der die Schwachstelle bereits behoben worden ist.

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