Kommentar
Famoser Start für das erste Olympiawochenende

Vor vier Jahren fanden die Winterspiele in Russland statt, jetzt werden sie im geteilten Korea ausgetragen. Längst hat Olympia eine politische Note, mitunter drückt sie den Sport sogar an den Rand.

Montag, 12.02.2018, 14:02 Uhr

Kommentar: Famoser Start für das erste Olympiawochenende
Skispringer Andreas Wellinger jubelt über seine Goldmedaille. Foto: Michael Kappeler

Die Hüter der Idee vom Fest der Jugend schauen gleichermaßen zu und weg. Es ist eine gefährliche Entwicklung. Und gewiss nicht im Sinne des Sports. Mit der Entzündung des Olympischen Feuers sind endlich die Athleten in den Mittelpunkt gerückt.

Über einen famosen Start freuen sich die deutschen Sportler. Doppel-Gold im Biathlon durch Laura Dahlmeier und Arnd Peiffer , Olympiasieg für Skispringer Andreas Wellinger, dazu Bronze im Eiskanal durch Rodler Johannes Ludwig – das ist weit mehr, als die beiden ersten Wettkampftage im Vorfeld versprachen. Vielleicht springt der Funke sogar auf jene über, die noch auf ihren Start warten.

Olympische Winterspiele Pyeongchang 2018: die deutschen Medaillengewinner

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    Erik Lesser (l.-r.), Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp aus Deutschland jubeln im Ziel über die Bronzemedaille.

    Foto: dpa
  • Die deutschen Nordischen Kombinierer haben bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb gewonnen. Vinzenz Geiger, Fabian Rießle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek holten sich am Donnerstag nach dem Springen von der Großschanze und dem Langlauf über 4x5 Kilometer souverän den Sieg.

    Foto: Daniel Karmann/dpa
  • Pilotin Mariama Jamanka (l.) und Anschieberin Lisa Buckwitz (r.) jubeln im Ziel über ihre Goldmedaille.

    Foto: Tobias Hase
  • Historischer Triumph in der Nordischen Kombination: Alle drei Medaillen gehen an Deutschland. v.l. Eric Frenzel (Bronze), Johannes Rydzek (Gold), und Fabian Riessle (Silber) jubeln im Ziel.

    Foto: dpa
  • Die Skisprung-Mannschaft gewann Silber im Teamwettbewerb.

    Foto: dpa
  • Francesco Friedrich und Thorsten Margis gewannen Gold im Zweierbob.

    Foto: dpa
  • Simon Schempp gewann Silber im Biathlon/Massenstart über 15 Kilometer.

    Foto: dpa
  • Jacqueline Lölling gewann Silber im Skeleton.

    Foto: dpa
  • Über die Goldmedaille in der Teamstaffel Rodeln freuen sich (v.l.) Natalie Geisenberger, Johannes Ludwig, Tobias Wendl und Tobias Arlt.

    Foto: Tobias Hase
  • Obenauf: Nach einem Fehler im Kurzprogramm waren die Medaillenchancen für Aljona Savchenko und Bruno Massot  in weite Ferne gerückt, doch dank eines Weltrekordlaufs katapultierten sich die Eiskunstläufer noch auf das oberste Treppchen.  

    Foto: dpa
  • Die Bronzemedaille beim Rodeln konnte sich das Duo Toni Eggert und Sascha Benecken sichern.

    Foto: Tobias Hase
  • Tobias Wendl und Tobias Arlt holten beim Rodeln im Doppelsitzer eine weitere Goldmedaille für Deutschland. 

    Foto: Tobias Hase
  • Eric Frenzel gewann die Goldmedaille in der Nordischen Kombination.

    Foto: Hendrik Schmidt
  • Natalie Geisenberger holt die fünfte Goldmedaille für das deutsche Olympia-Team mit ihrer Leistung im Rodeln.

    Foto: Daniel Karmann
  • Dajana Eitberger freut sich über ihre Silbermedaille im Rodeln.

    Foto: Daniel Karmann
  • Katharina Althaus gewinnt die Silbermedaille für ihre Leistung beim Skisprung.

    Foto: Daniel Karmann
  • Andreas Wellinger gewann die Goldmedaille im Skispringen von der Normalschanze und Silber von der Großschanze.

    Foto: Kirsty Wigglesworth
  • Dreifache Medaillengewinnerin Laura Dahlmeier: Goldmedaillen gewann sie jeweils in Verfolgung und Sprint, Bronze für 15-km-Einzel.

    Foto: Michael Kappeler
  • Biathlet Benedikt Doll gewann bei der Verfolgung Bronze.

    Foto: Michael Kappeler
  • Auch die Biathlon-Herren waren schon siegreich: Arnd Peiffer holte Gold im Sprint.

    Foto: Michael Kappeler
  • Johannes Ludwig gewann die Bronze-Medaille im Rodeln (Einsitzer).

    Foto: Daniel Karmann

2014 in Sotschi gewann das deutsche Team 19 Medaillen. Diese Bilanz gilt dem aktuellen als Orientierung – natürlich darf es auch ein bisschen mehr sein, niemand würde sich darüber beschweren.

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Viel wichtiger als Edelmetall und Medaillenspiegel ist jedoch, dass es in Pyeongchang weniger Manipulation und somit weniger schwarze Schafe als in Russland gibt. Wer von komplett sauberen Spielen träumt, nächtigt schon lange im falschen Bett.

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