Leder-Look bringt den Sieg
Interview mit „Shopping Queen“ Alliya Bah

Die 21-Jährige Alliya Bah hat sich in dieser Woche den Titel der „Shopping Queen Münster“ gesichert. Neben 1000 Euro Siegprämie bekommt die Lehramts-Studentin ihr geshopptes Outfit vom Fernsehsender Vox geschenkt. Unser Redaktionsmitglied Mirko Heuping sprach mit ihr über die Woche und den gebürtigen Münsteraner, Moderator Guido Maria Kretschmer.

Freitag, 27.01.2017, 15:01 Uhr

Alliya Bah aus Münster wurde am 27. Januar 2017 zur "Shopping Queen" gekürt.
Alliya Bah aus Münster wurde am 27. Januar 2017 zur "Shopping Queen" gekürt. Foto: Gunnar A. Pier

Was hat dich dazu bewegt, dich bei Shopping Queen als Kandidatin zu bewerben?

Alliya Bah: Man sitzt ja immer vor dem Fernseher, schaut sich diese Sendung an und hat eine sehr große Klappe. Ich habe einfach gedacht: Das würde ich selbst besser machen. Man fragt sich ja ständig, warum die Kandidaten so viel Zeit verplempern und warum es ein großes Problem sein soll, für 500 Euro ein gutes Outfit zu bekommen. Das konnte ich mir alles nicht erklären. Deswegen habe ich mich gemeinsam mit einer Freundin beworben. Wir dachten zwar, dass es ohnehin nicht klappt, aber nach sechs Monaten habe ich eine positive Rückmeldung bekommen und war plötzlich dabei. 

Und nach „Shopping Queen“ kommt jetzt „Das perfekte Dinner“ oder war es das vorerst mit deiner Fernsehkarriere?

Alliya Bah: „Shopping Queen“ war eine super interessante und lustige Erfahrung, aber ich glaube, dabei bleibt es auch erst einmal. Ich muss jetzt nicht in allen möglichen Formaten auftauchen. Außerdem gibt es auch keines, das mir sonst irgendwie entspricht.

Zu Besuch bei "Shopping Queen" Alliya Bah

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Das Wochen-Motto lautete „Born to be wild - Zeige uns deine wilde Seite im angesagten Biker-Look“. Trägst du die dazu passenden Klamotten auch privat?

Alliya Bah: Viele Teile, die ich im Rahmen des Mottos gekauft habe, trage ich weiterhin. Aber vielleicht nicht in der Kombination. Alles in Leder muss ja im Alltag nicht unbedingt sein.

Was war denn die größte Herausforderung an deinem Shopping-Tag?

Alliya Bah: Auf jeden Fall meine Gesundheit. Ich habe in der Woche jeden Morgen überlegt, ob ich anrufe und sage, dass ich nicht kommen kann mit 40 Grad Fieber. Das hat mich natürlich ein bisschen gebremst. Ansonsten ist das natürlich ein ganz anderes Shoppen als wenn man ganz entspannt in die Stadt geht.

Guido Maria Kretschmers Kommentare in der Sendung waren teilweise nicht besonders nett. Er hat dich „graue Maus“ und „Schlaftablette“ genannt. Was hast du gedacht, als du die Folge jetzt im Fernsehen gesehen hast?

Alliya Bah: Im ersten Moment habe ich mich natürlich schon ein wenig geärgert. Aber ich kenne die Sendung und Guidos Kommentare ja. Es werden in der Sendung immer nur Szenen aus der vierstündigen Shoppingtour gezeigt. Wenn man dann nicht voller Euphorie durch die Stadt rennt wie ein aufgescheuchtes Huhn, kann es natürlich vorkommen, dass man langweilig wirkt. Letztlich stört mich das aber nicht, vielleicht bin ich ja auch einfach langweilig.

Was hat man denn im Fernsehen nicht gesehen, was du gerne gesehen hättest?

Alliya Bah: Es gab viele Situationen, die wirkten, als sei ich etwas planlos gewesen. Gerade an meinem Shopping-Tag fand ich mich aber sehr fokussiert, konzentriert und ruhig. Das finde ich auch mit Hinblick auf meinen späteren Beruf als Lehrerin wichtig. Ich will nicht, dass die Schüler denken, ich sei ein hysterisches Huhn. Zudem ist es näher an dem, wie ich wirklich bin. Alles in allem hat man durch Kameraführung und Schnitt einen anderen Blick, aber das ist schon in Ordnung.

Du hast 1000 Euro als Siegprämie bekommen. Ist das Geld bereits ausgegeben oder was machst du damit?

Alliya Bah: Ein Großteil des Geldes ist tatsächlich schon verplant. Im Februar fliege ich mit meinem Freund in den Urlaub nach Teneriffa . Außerdem gehe ich noch einmal mit meiner Schwester shoppen, dieses Mal ganz ohne Zeitdruck und ohne Motto. Und wie man ja im Fernsehen gesehen hat, liebe ich meine Pferde und die Tiere verschlingen halt auch einiges an Geld.

Shopping Queen in Münster

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  • Diese fünf Münsteranerinnen wollen „Shopping Queen“ werden: Lisa (Mitte) macht am Montag den Anfang. Die anderen Kandidatinnen v.l.: Rosi, Sabrina, Alliya und Olga.

    Diese fünf Münsteranerinnen wollen „Shopping Queen“ werden: Lisa (Mitte) macht am Montag den Anfang. Die anderen Kandidatinnen v.l.: Rosi, Sabrina, Alliya und Olga.

    Foto: VOX / Constantin Ent.
  • Designer Guido Maria Kretschmer kommentiert gewohnt launig aus dem Off und gibt das Wochen-Motto vor: „Born to be Wild!“

    Foto: VOX / Benno Kraehahn
  • Die Sendung ist ein Dauerbrenner. Im Herbst feierte der Designer aus dem Münsterland die 1000. Folge „Shopping Queen“.

    Foto: Jörg Carstensen
  • Die Aufgabe, die Guido Maria Kretschmer den Damen mit auf den Weg gibt: „Zeige uns deine wilde Seite im angesagten Biker-Look!″

    Foto: VOX / Constantin Ent.
  • Sabrina (r.) sucht am Dienstag nach einem passenden Outfit.

    Foto: VOX / Constantin Ent.
  • Olga (r.) geht am Mittwoch mit ihrer Tochter auf Shopping-Tour.

    Foto: VOX / Constantin Ent.
  • Am Donnerstag zieht Alliya (r.) mit ihrer Schwester Maimuna durch Münsters Läden.

    Foto: VOX / Constantin Ent.
  • Den Abschluss macht am Freitag Rosi.

    Foto: VOX / Constantin Ent.
  • Zusammen mit Ehemann Thomas stellt sie sich ihr Outfit zusammen.

    Foto: VOX / Constantin Ent.
  • In der Folge am Freitag wird dann auch verkündet, wer Münsters „Shopping Queen“ wird.

    Foto: VOX / Constantin Ent.

Ist Guido Maria Kretschmer hinter der Kamera genauso wie davor?

Alliya Bah: Er ist noch ein Weilchen geblieben, als die Kameras aus waren, und war supernett. Er hat von seinen Hunden und Pferden erzählt. Eigentlich war er genauso wie im Fernsehen, in meinem Fall vielleicht sogar ein bisschen netter, als die Kameras aus waren.

Wie hast du den Umgang mit den anderen Kandidatinnen empfunden?

Alliya Bah: Erstaunlicherweise haben wir uns wirklich alle super verstanden und Spaß gehabt. Als jetzt die Folgen liefen, haben wir noch einmal Kontakt gehabt und mit der Olga war ich auch hinterher schon einmal abends in Münster unterwegs.

Hast du zum Abschluss noch einen Shopping-Geheimtipp?

Alliya Bah: Man sollte einfach offen für alles sein. Ich habe in den Geschäften nichts gefunden, bei denen ich dachte, dass ich dort auf jeden Fall etwas finde. Andersherum habe ich mich dort, wo ich nicht davon ausgegangen bin etwas zu finden, einer Fachkraft anvertraut und dann doch tolle Teile gefunden.

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