Arbeiten an neuer Pumpstation
Kanalstraße wird gesperrt

Münster -

Neue Pumpstation, neue Kanalisation, besserer Hochwasserschutz: Ein ganzes Bündel an Baumaßnahmen sorgt dafür, dass die Kanalstraße auf Jahre hinweg für den Autoverkehr wegfällt.

Dienstag, 13.02.2018, 17:02 Uhr

Für Pendler aus dem Norden hat die Kanalstraße eine große Bedeutung. Foto: Matthias Ahlke

Die Baugrube, die demnächst an der Ecke Kanalstraße / Wibbeltstraße ausgehoben wird, misst acht mal zwölf Meter. An diesem Loch kann man keinen Autoverkehr mehr vorbeiführen.

Was im Klartext bedeutet: Die Kanalstraße wird komplett gesperrt, voraussichtlich ab September 2018 und dann für zweieinhalb Jahre. Bereits ab März steht nur noch eine Fahrspur auf der von Pendlern aus dem Norden stark frequentierten Straße zur Verfügung. In dieser Phase, in der Versorgungsleitungen umgelegt werden, regelt eine Baustellenampel den Verkehr.

Quartier war beim Jahrhundertregen 2014 besonders betroffen

Bei der Baugrube handelt es sich um eine neue Regenwasserpumpstation, die nach Auskunft von Gerhard Rüller vom städtischen Tiefbauamt unter der Kanalstraße entstehen soll. Das Quartier an der Wibbeltstraße gehörte zu den Bereichen, die beim Jahrhundertregen am 28. Juli 2014 besonders stark betroffen waren. Ein neuer Deich, der die Wohnhäuser von der Aa trennt, wurde bereits gebaut, jetzt soll an der tiefsten Stelle eine Pumpstation folgen. Sie soll bei hohen Wasserständen zum Einsatz kommen und einen Rückstau in der Kanalisation verhindern.

Bauarbeiten sollen rund drei Jahre dauern

Insgesamt dauern die rund vier Millionen Euro teuren Bauarbeiten in etwa drei Jahre. Zum Paket gehört auch die Erneuerung von Regenwasser- und Schmutzwasserkanälen im dem Teilstück der Kanalstraße zwischen Nevinghoff und Lub­linring.

Wienburgpark, die Aa und die Kanalstraße nach den Regenfällen

1/39
  • P8050591 Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig
  • Foto: Mirko Ludwig

Auch wenn die erforderlichen Umleitungen im Detail noch nicht ausgearbeitet sind, so werden laut Rüller die Grevener Straße und der Nevinghoff die Last tragen müssen. Der stellvertretende Tiefbauamtsleiter verspricht in diesem Zusammenhang, dass eine Vollsperrung der Kanalstraße erst dann erfolge, „wenn sämtliche Bauarbeiten auf der Grevener Straße beendet sind“.

Einschränkungen auch für Anlieger

Natürlich müssen auch die Anlieger während der Bauzeit mit Einschränkungen leben. Die Grundstücke sollen nach Angaben des Tiefbauamts aber durchgehend erreichbar sein. Lediglich den unmittelbaren Bereich der Pumpstation können nur Rettungsfahrzeuge im Notfall passieren.

Für Fußgänger und Radler bleibt die Kanalstraße weiterhin nutzbar.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5521900?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Im Streit zugestochen
Symbolbild 
Nachrichten-Ticker