Jahresstatistik
Ahaus schrumpft, Alstätte wächst

Ahaus -

Während die Einwohnerzahl in der Stadt Ahaus sinkt, zeigt der Trend in Alstätte in die andere Richtung. Und noch eine Besonderheit gibt es in dem Ortsteil.

Sonntag, 14.01.2018, 06:01 Uhr

Die Einwohnerzahl in Alstätte wächst.
Die Einwohnerzahl in Alstätte wächst. Foto: Colourbox.de

39 574 Menschen lebten zum Stichtag 31. Dezember 2017 mit Hauptsitz in Ahaus. Das sind 56 weniger als im Jahr zuvor. Das geht aus der Jahresstatistik 2017 der Stadt Ahaus hervor. Zuwächse verzeichnete dagegen Alstätte: Hier wohnen 13 Personen mehr als noch im Vorjahr.

Auch Ottenstein und Wessum wachsen um 34 beziehungsweise 42 Einwohner. In Ahaus (minus 117), Graes ( minus 24) und Wüllen (minus vier) ging die Einwohnerzahl hingegen zurück.

In Alstätte leben demnach 5028 Menschen, davon sind 2565 männlich und 2463 weiblich. Der Ausländeranteil ist in Alstätte mit 11,1 Prozent am höchsten im Vergleich zu den anderen Ortsteilen. In Ahaus etwa sind es mit 1917 Ausländern 0,8 Prozentpunkte weniger. Den niedrigsten Ausländerteil hat Wüllen mit 5,4 Prozent. Der Großteil der ausländischen Einwohner in Alstätte kommt aus Europa (498), gefolgt von 40 Einwohnern aus Asien, sieben aus Afrika und vier aus Amerika.

Die Statistik der Altersgruppen weist für Alstätte folgende Zahlen zum Stichtag auf (in Klammern die Zahlen des Vorjahres): null bis unter drei Jahre 127 (127), drei bis unter sechs Jahre 135 (145), sechs bis unter zehn Jahre 203 (198), zehn bis unter 19 Jahre 585 (624), 19 bis unter 45 Jahre 1565 (1545), 45 bis unter 65 Jahre 1533 (1521), 65 bis unter 75 Jahre 428 (414), 75 Jahre und älter 452 (441).

Das Standesamt beurkundete im vergangenen Jahr 322 Geburten, 373 Sterbefälle, und 204 Eheschließungen sowie eine Lebenspartnerschaft. Bei letzterer handelte es sich um zwei Frauen.

Das Licht der Welt erblickten in den vergangenen zwölf Monaten 141 Mädchen und 181 Jungen. Insgesamt wurden 39 Kinder weniger geboren als 2016. Bei den Mädchen liegen die Namen Anna (vier Mal), Anni und Lara, Lotta und Maria (jeweils drei Mal) vorne, bei den Jungen waren Ben, Felix und Mats (jeweils vier Mal) besonders beliebt.

In Flüchtlingsunterkünften der Stadt Ahaus lebten zum Stichtag 563 Menschen. Das sind 1,4 Prozent im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl. Der Großteil der Flüchtlinge in Ahaus kommt aus Syrien.  

Meistens wird es der Nachname des Mannes

In Ahaus mögen es die Ehepaare traditionell: In über 80 Prozent der Fälle entschieden sich Heiratswillige 2017 dafür, als gemeinsamen Nachnamen den Namen des Mannes zu führen. Nur neun Paare und damit unter fünf Prozent wählten den Nachnamen der Frau. Seinen Namen behalten haben 19 Paare, in zehn Fällen entschied sich einer der Partner für einen Doppelnamen. Bei der 2017 nur einmal beurkundeten Lebenspartnerschaft entschieden sich die zwei Frauen dafür, ihren jeweiligen Namen zu behalten.

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