Unfälle auf und an der B 54 Rettungswagen auf dem Weg zum Einsatzort verunglückt

Gronau/Ochtrup -

Turbulenter Wochenbeginn für Polizei und Feuerwehr: Gleich zwei Unfälle mussten die Rettungskräfte am Montagmorgen beinahe gleichzeitig bewältigen – in einem Fall war dabei ein Einsatzfahrzeug in das Geschehen involviert.

Von Klaus Wiedau, Martin Fahlbusch
Ein Rettungswagen der Feuerwehr Gronau ist am Montagmorgen auf einer Einsatzfahrt verunglückt. In der Auffahrt zur B 54 an der Gronauer Straße kippte das Fahrzeug um.
Ein Rettungswagen der Feuerwehr Gronau ist am Montagmorgen auf einer Einsatzfahrt verunglückt. In der Auffahrt zur B 54 an der Gronauer Straße kippte das Fahrzeug um. Foto: Klaus Wiedau

Gegen 7.20 Uhr wurden Polizei und der Gronauer Rettungsdienst zunächst zu einem Unfall auf der B 54 gerufen. Die Unfallstelle lag im Abschnitt zwischen der A 31 und der Abfahrt Ochtrup-Heek. In Fahrtrichtung Gronau war dort aus bisher ungeklärter Ursache ein VW Polo verunglückt. Die Fahrerin – eine 22-jährige Frau aus Steinfurt – geriet dabei mit ihrem Auto nach rechts von der Straße ab und landete in der Böschung neben der Straße.

Eine 22-Jährige Steinfurterin kam am Montagmorgen auf der B 54 von der Fahrbahn ab und landete in der Böschung. Die Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Foto: Feuerwehr Gronau

Die Frau wurde im Wagen eingeklemmt und musste von der Gronauer Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte die Schwerverletzte nach Münster in eine Klinik. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei aber nicht. Die B 54 wurde für die Rettungsarbeiten in beide Fahrtrichtungen bis gegen 9.30 Uhr gesperrt.

Ein Rettungshubschrauber landete unmittelbar an der Einsatzstelle. Foto: Feuerwehr Gronau

Auf dem Weg zu dieser Einsatzstelle verunglückte in der Folge dann ein Rettungswagen der Feuer- und Rettungswache Gronau. Beim Abbiegen von der Gronauer Straße auf die B-54-Auffahrt touchierten der Wagen die mittig gelegene Verkehrsinsel und kippte auf die Seite. Der 21-jährige Fahrer, sein 33-jähriger Beifahrer und ein weiteres Besatzungsmitglied kamen mit dem Schrecken davon. Zur Schadenshöhe am Rettungswagen machten Polizei und Feuerwehr noch keine Angaben – ein Gutachter soll das Fahrzeug zunächst in Augenschein nehmen.

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