Dave „Clem“ Clempson kommt
Bluesrock vom Feinsten

Greven -

Nach dem fulminanten Konzert am Beach gastiert jetzt mit dem britischen Gitarristen Dave „Clem“ Clempson ein weiterer Vertreter aus der ersten Garde der handgemachten Rockmusik der 70er Jahre beim Beatclub in Greven.

Samstag, 13.01.2018, 20:01 Uhr

Eine geballte Ladung Bluesrock bietet die Clem Clempson Band unterstützt durch Sänger Chris Farlowe bei der ersten Beat Club Blues-Night.
Eine geballte Ladung Bluesrock bietet die Clem Clempson Band unterstützt durch Sänger Chris Farlowe bei der ersten Beat Club Blues-Night. Foto: Beatclub

Für sein großes Sommer-Festival am Emsbeach hatte der Beat Club Greven die Woodstock-Legenden von Ten Years After engagiert, die mit ihrem magischen Bluesrock zu vorgerückter Stunde am Emsbeach einen fulminanten Auftritt ablieferten. Mit dem britischen Gitarristen Dave „Clem“ Clempson gastiert jetzt am Samstag, 27. Januar ein weiterer Vertreter aus der ersten Garde der handgemachten Rockmusik der Siebzigerjahre in Greven.

Mit seinem virtuosen Gitarrenspiel prägte Clempson den Sound von Bands wie Colosseum, Humble Pie und der Jack Bruce Band maßgeblich mit. Seit fast 50 Jahren steht Clempson auf der Bühne und begeistert mit seinem Sound Rockfans in aller Welt.

Unterstützung erhält der Ausnahmemusiker bei seinem Auftritt im Ballenlager von keinem Geringeren als der Gesangs-Legende Chris Farlowe , einem der wichtigsten Sänger der englischen Rhythm‘n‘Blues-Szene in den Sechziger- und Siebzigerjahren, und weiteren erstklassigen Musikern wie dem Ex-Tina-Turner-Bassisten Reggie Worthy.

Colosseum sei eine der Bands, die ihn besonders beeinflusst habe, sagt Clempson in einem Interview. „Aber ich denke, die meisten Leute mit denen ich gearbeitet habe, haben mich in einem gewissen Grad beeinflusst. Aber Colosseum, Humble Pie und die Jack Bruce Band gehören auf jeden Fall dazu.“

Viele Rock-Fans haben Clem Clempson sicherlich noch durch seinen legendären Auftritt mit der Jack Bruce Band beim Rockpalast im Jahr 1980 in Erinnerung. Und was viele nicht wissen: Anfang der Siebzigerjahre war Clempson auch bei der Band Deep Purple als Ersatz für Ritchie Blackmore im Gespräch. Aber die Band war sich letztlich nicht einig. „Und um ehrlich zu sein, wäre ich auch nicht der Richtige gewesen.“

Clempson bringt seinen langjährigen Freund und ehemaligen Sänger der Band Colosseum, Chris Farlowe, mit nach Greven. Und natürlich werden an dem Abend im Ballenlager auch einige von den Sachen spielen, die die beiden gemeinsam gemacht haben, auch aus den Anfangsjahren von Colosseum. Außerdem wird es ein paar Lieblings-Blues-Songs der beiden zu hören geben. „Das Publikum kann sich an dem Abend auf einen spannenden Mix aus Alt und Neu freuen“, verspricht Clempson.

Als Vorband treten die Jungs von Cizzy Strut auf, die Blues mit einer gehörigen Portion Funky-Soul auf die Bühne bringen.

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Tickets für die Beat Club Blues-Night am Samstag, 27. Januar, (ab 20 Uhr Cizzy Strut, ab 22 Uhr Clem Clempson Band feat. Chris Farlowe) im Ballenlager gibt es im Vorverkauf (Greven Marketing, Passepartout) für 29 Euro, an der Abendkasse kosten die Tickets 35 Euro.

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