Ermittlungsstand nach Brandstiftung
Drei von sieben Beschuldigten auf freiem Fuß

Westerkappeln -

Die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Brandstiftung im Orientladen am Kreuzplatz in der Nacht zum 7. Februar sind noch nicht abgeschlossen. Drei der sieben Beschuldigten befinden sich aber wieder auf freiem Fuß. Das bestätigt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt auf Nachfrage.

Dienstag, 17.04.2018, 15:08 Uhr

Bei dem Brand in der Nacht zum 7. Februar wurde der Orientladen völlig zerstört. Die Menschen in den darüber liegenden Wohnungen konnten sich unverletzt ins Freie retten. Foto: NWM

Bei den aus der Untersuchungshaft entlassenen Verdächtigen handelt es sich zum einen um die zwei jungen Männer aus Osnabrück, denen zunächst vorgeworfen war, die mutmaßlichen Brandstifter – zwei aus dem Irak stammende 22-jährige Osnabrücker – nach Westerkappeln gefahren zu haben. Diese hätten sich in ihren Vernehmungen dahingehend eingelassen nicht gewusst zu haben, zu welchem Zweck sie die Iraker nach Westerkappeln bringen sollten.

Mutmaßliche Brandstifter entlasten Fahrer

Die mutmaßlichen Brandstifter, die nach der Tat zunächst nach Belgien geflüchtet waren, hätten dies bestätigt, so Botzenhardt weiter, weshalb die Staatsanwaltschaft den Antrag auf eine Aufhebung der Haftbefehle gestellt habe.

Ebenfalls aus der U-Haft entlassen worden ist ein weiterer Osnabrücker, der in Verdacht stand, als Mittelsmann bei der Organisation der Brandstiftung geholfen zu haben. Auch gegen diesen Mann bestehe kein dringender Tatverdacht mehr. Die Ermittlungen gegen die drei Beschuldigten seien aber nicht eingestellt worden, betont Botzenhardt.

Westerkappelner Brüderpaar weiterhin in U-Haft

Weiter in Untersuchungshaft bleiben die mutmaßlichen Haupttäter, die am 1. März von den belgischen Strafverfolgungsbehörden nach Deutschland ausgeliefert worden waren, sowie das Westerkappelner Brüderpaar, dem zur Last gelegt wird, die Brandstiftung in Auftrag gegeben zu haben. Die beiden 25- und 26 Jahre alten Männer – unter ihnen der Inhaber des Orientladens – müssen sich derzeit vor dem Schöffengericht Ibbenbüren in einer anderen Strafsache unter anderem wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung verantworten.

Den weiter in Untersuchungshaft sitzenden Männern wird unter anderem versuchter Mord, besonders schwere Brandstiftung und versuchter Betrug beziehungsweise Beihilfe und Anstiftung dazu vorgeworfen.

Wie es weiter geht

Ob und wann es zu einer Anklage kommt, vermag Botzenhardt noch nicht zu sagen. Grundsätzlich solle spätestens sechs Monate nach Beginn einer Untersuchungshaft die Hauptverhandlung beginnen. „Da haben wir noch ein bisschen Zeit“, sagt der Oberstaatsanwaltschaft.

Wenn der Umfang der Ermittlungen dies rechtfertige könne das zuständige Oberlandesgericht – in diesem Fall das in Hamm – auch eine Fortdauer der U-Haft über die genannte Frist zulassen.

Orientladen in Westerkappeln ausgebrannt

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  • Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften im Westerkappelner Ortskern. Die Feuerwehr war mit rund 50 Leuten im Einsatz. Die Polizei sperrte den Brandort weiträumig ab. Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften im Westerkappelner Ortskern. Die Feuerwehr war mit rund 50 Leuten im Einsatz. Die Polizei sperrte den Brandort weiträumig ab. Foto: Frank Klausmeyer
  • Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften im Westerkappelner Ortskern. Die Feuerwehr war mit rund 50 Leuten im Einsatz. Die Polizei sperrte den Brandort weiträumig ab. Foto: Frank Klausmeyer
  • Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften im Westerkappelner Ortskern. Die Feuerwehr war mit rund 50 Leuten im Einsatz. Die Polizei sperrte den Brandort weiträumig ab. Foto: Frank Klausmeyer
  • Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften im Westerkappelner Ortskern. Die Feuerwehr war mit rund 50 Leuten im Einsatz. Die Polizei sperrte den Brandort weiträumig ab. Foto: Frank Klausmeyer
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  • Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften im Westerkappelner Ortskern. Die Feuerwehr war mit rund 50 Leuten im Einsatz. Die Polizei sperrte den Brandort weiträumig ab. Foto: Frank Klausmeyer
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  • Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften im Westerkappelner Ortskern. Die Feuerwehr war mit rund 50 Leuten im Einsatz. Die Polizei sperrte den Brandort weiträumig ab. Foto: Heinrich Weßling
  • Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften im Westerkappelner Ortskern. Die Feuerwehr war mit rund 50 Leuten im Einsatz. Die Polizei sperrte den Brandort weiträumig ab. Foto: Heinrich Weßling
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