Versammlung der Raiffeisen-Genossenschaft: Gute Geschäftsentwicklung
Jahr der Herausforderungen

Everswinkel/Albersloh -

Bei der Generalversammlung einer Genossenschaft gehören sie nun einmal dazu, die vielen Zahlen des Jahresabschlusses, der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. Bei der Versammlung der Raiffeisen Warengenossenschaft Albersloh Everswinkel e.G., zu der Aufsichtsratsvorsitzender Martin Homann-Niehoff etwa 80 Personen begrüßen konnte, zog sich die gute Geschäftsentwicklung der Genossenschaft wie ein roter Faden durch die Vorträge von Geschäftsführung, Vor-stand und Aufsichtsrat.

Samstag, 01.07.2017, 07:07 Uhr

Vorstand, Aufsichtsrat und  Geschäftsführer der Raiffeisen Warengenossenschaft Albersloh Everswinkel (v.l.): Markus Schulze Roberg, Christoph Gerd Holling, Walter Buntenkötter (alle Aufsichtsrat), Carl Niehues (Vorstand), Heinz Lütke Harmann, Martin Homann-Niehoff (beide Aufsichtsrat), Bernhard Rotthege (Vorstand), Rainer Lehmkuhl Aufsichtsrat, Wolfgang Take (Geschäftsführer) und Alwin Schulze Hockenbeck (Vorstand).  
Vorstand, Aufsichtsrat und  Geschäftsführer der Raiffeisen Warengenossenschaft Albersloh Everswinkel (v.l.): Markus Schulze Roberg, Christoph Gerd Holling, Walter Buntenkötter (alle Aufsichtsrat), Carl Niehues (Vorstand), Heinz Lütke Harmann, Martin Homann-Niehoff (beide Aufsichtsrat), Bernhard Rotthege (Vorstand), Rainer Lehmkuhl Aufsichtsrat, Wolfgang Take (Geschäftsführer) und Alwin Schulze Hockenbeck (Vorstand).   Foto: Günther Wehmeyer

„Bei allen landwirtschaftlichen Tätigkeitsfeldern haben wir mengenmäßig ein deutliches Plus zu verzeichnen“, bilanzierte Geschäftsführer Wolfgang Take . „Das Geschäftsjahr 2016 war für die Genossenschaft wegen der niedrigen Energie- und Getreidepreise und der schwachen Erlössituation der Landwirtschaft eine besondere Herausforderung.“ Im Einzelhandelsbereich habe sich ein stabiler Umsatz gezeigt, was die Nahversorgungsfunktion der Raiffeisen märkte unterstreiche. Die Eigenkapitalquote sei im vergangenen Jahr von 34,3 auf 45,3 Prozent gestiegen. Aus dem erwirtschafteten Jahresüberschuss wird nach einstimmigen Beschluss der Versammlung eine dreiprozentige Dividende für die Anteilseigner gezahlt. Der übrige Betrag wird den Rücklagen zugeführt. „Für das Jahr 2017 ist nach den bisher vorliegenden Zahlen eine vergleichbare Entwicklung zu erwarten“, blickte Take zuversichtlich in die Zukunft. Für den Aufsichtsrat bescheinigte dessen stellvertretender Vorsitzende Rainer Lehmkuhl dem Vorstand eine ordnungsgemäße Geschäftsführung.

„Für das Jahr 2017 haben wir uns einiges vorgenommen“, verwies Vorstandsvorsitzender Bernhard Rotthege auf bevorstehende Investitionen. „Mit der Errichtung von Verladezellen werden wir ab Herbst dieses Jahres Getreide wesentlich schneller verladen können und mit einer Düngermischanlage unser Produktportfolio erweitern.“ Geplant sei zudem der Neubau eines Raiffeisenmarktes mit Tankstelle in Wolbeck. „Wir hoffen, mit dem Bau in der ersten Hälfte des nächsten Jahres beginnen zu können.“ Mit einem herzlichen Dank an die Mitarbeitermannschaft und dem Appell, die Angebote der Genossenschaft zu nutzen, beschloss Rotthege seinen Vortrag.

Gewählt wurde auch. Rainer Lehmkuhl und Heinz Lütke Harmann wurden in ihren Ämtern im Aufsichtsrat bestätigt. Egon Ahlbrand wurde nach 36 Jahren im Ehrenamt aus dem Vorstand verabschiedet. Carl Niehues wechselt vom Aufsichtsrat in den Vorstand. Für die Aufsichtsräte Walter Buntenkötter, Martin Homann-Niehoff und Rainer Lehmkuhl gab’s aus den Händen von Dr. Christian Degenhardt, Vorstand des Raiffeisenverbandes Westfalen Lippe, eine Dankurkunde für 15 Jahre Engagement im Ehrenamt der Genossenschaft.

Im Vortrag „Digita-lisierung bei Agrarhandelsunternehmen“ beschrieb Harald Peters von der Firma Agravis die rasante Entwicklung der Rechnerleistungen und der Übertragungsgeschwindigkeiten in der Vergangenheit, um die Möglichkeiten der Nutzung dieser Technologie für den Landwirtschaftshandel aufzuzeigen.

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