Handball: DHB-Pokal-Qualifikation
Ahlener SG will erst den Brocken, dann den Fels aus dem Weg räumen

Ahlen -

Sie könnten schon faul in der Sonne liegen und einfach entspannen nach einer langen, harten und erfolgreichen Saison. Stattdessen wurde den Drittliga-Handballern der Ahlener SG eine Verlängerung beschert. Heute Abend muss die Mannschaft von Sascha Bertow zum dritten Mal in dieser Saison gegen den TuS Volmetal antreten.

Freitag, 25.05.2018, 15:04 Uhr

Eine Extrarunde drehen Kevin Wiegers und die Ahlener SG am Freitag gegen TuS Volmetal. In der Qualifikation für den DHB-Pokal haben die Wersestädter Heimrecht. Foto: René Penno

Im Erfolgsfall – und sofern danach auch noch der Longericher SC Köln aus dem Weg geräumt wird –, winkt die Teilnahme an der ersten Runde des DHB-Pokals.

Vor allem die zweite Hürde dürfte sehr, sehr hoch werden. „Wir haben zwei Mal gegen sie gespielt und beide Male hoch verloren. Es würde sehr schwierig werden, gegen sie etwas auszurichten“, gesteht Sascha Bertow freimütig. Der Ligakonkurrent (Platz fünf) hat bei ihm einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Mit dem möglichen nächsten Gegner der Pokal-Qualifikation will sich Bertow aber zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht befassen. „Ich bin niemand, der schon auf das übernächste Spiel schaut“, sagt er. „Wir werden in die Partie gegen Volmetal gehen, ohne an Longerich zu denken. Und wir werden natürlich versuchen, dieses Spiel zu gewinnen. Dann gucken wir mal, was am Ende dabei rum kommt.“

Bilanz der direkten Duelle ist ausgeglichen

Bevor der Fels weggeschafft werden kann, ist erst der Brocken an der Reihe. Und auch die Partie gegen den TuS Volmetal wird wohl kein Selbstläufer. In der 3. Liga ist der Ruhrgebietsverein zwar mit 19 Punkten und Platz zwölf am Ende deutlich hinter der Ahlener SG eingelaufen (24 Punkte, Platz neun). Die Bilanz in den direkten Duellen verlief aber ausgeglichen. Das Hinspiel in der Friedrich-Ebert-Halle gewannen die Wersestädter deutlich mit 34:26, im Rückspiel gab es eine knappe 20:23-Niederlage. „Sie haben eine sehr gute Abwehr und einen sehr guten Torhüter“, so Bertow.

Zum Glück hat er wohl alle seine Spieler an Bord. Trainiert wurde auch nach Saisonende weiter, schon aus Gründen der Verletzungsprophylaxe. Es soll schließlich jeder gesund in die dann endlich verdiente Sommerpause gehen.

Anwurf: Freitag, 19.30 Uhr; Friedrich-Ebert-Halle

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5747112?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Nach der Hitzewelle erholen sich die Rasenflächen
Es grünt wieder. Dr. Dennise Stefan Bauer vom Botanischen Garten, empfiehlt, den Rasen erstmal in Ruhe zu lassen.
Nachrichten-Ticker