Reiten: K+K-Cup
Kultwettbewerb: Alle sehnen „Bauernolympiade“ herbei

Münster -

An wen geht die Wanderstandarte in diesem Jahr? Favorit ist erneut der RV Gustav Rau Westbevern. Doch vor dem Beginn der „Bauernolympiade“ haben auch einige andere Vereine Ansprüche angemeldet. Unter anderem der RV Nienberge-Schonebeck.

Donnerstag, 11.01.2018, 01:01 Uhr

Die Titelverteidiger vom RV Gustav Rau Westbevern: (v.l.) Reitlehrerin Tanja Alfers, Karin Schulze Topphoff, Kathrin Kolkmann, Sabine Schulze Beckendorf, Daniela Beuing, Simone Baune, Marie Dartmann, Annika Schnüpke. Es fehlen: Nina Stegemann, Lucia Burlage und Tim Kolkmann.
Die Titelverteidiger vom RV Gustav Rau Westbevern: (v.l.) Reitlehrerin Tanja Alfers, Karin Schulze Topphoff, Kathrin Kolkmann, Sabine Schulze Beckendorf, Daniela Beuing, Simone Baune, Marie Dartmann, Annika Schnüpke. Es fehlen: Nina Stegemann, Lucia Burlage und Tim Kolkmann.

An dem Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster wird nicht gerüttelt und gewackelt. Warum auch? Der im Volksmund auch „Bauernolympiade“ genannte Wettbewerb sucht in Deutschland seines­gleichen und hat in Münster und Umgebung längst Kultstatus erreicht.

Auch bei der 82. Auflage waren die Tickets für den Donnerstagabend, wenn die Mannschaftskür in der erneut ausverkauften Halle Münsterland bei einmaliger Atmosphäre stattfindet, wieder einmal im Expresstempo vergriffen. 3000 Zuschauer werden dann erneut für Herzklopfen und erhöhten Pulsschlag bei Reitern und Pferden sorgen, die sich seit Monaten vorbereiten.

Die Teilnehmer der Bauern-Olympiade 2018

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  • RV Albersloh: (v.l.) Michaela Homann-Niehoff, Anna Schulze Zuralst, Nicole Haves, Katharina Wahlert, Marko Bartmann, Daniela Haselon, Irmgard Pentrop, Thorben Stapel, Alida Schröder. Es fehlt: Andrea Niebling.

    RV Albersloh: (v.l.) Michaela Homann-Niehoff, Anna Schulze Zuralst, Nicole Haves, Katharina Wahlert, Marko Bartmann, Daniela Haselon, Irmgard Pentrop, Thorben Stapel, Alida Schröder. Es fehlt: Andrea Niebling.

    Foto: GK - www.posmyk-media.de
  • SG RV Hiltrup/St. Hubertus Wolbeck (v.l.) Lara Möllerbernd, Sabrina Zurheiden, Pauline Advena, Sophia Klein, Sonja Köster, Springtrainerin Vanessa König. Es fehlen: Dressurtrainerin Henrike Sommer, Jennifer Disse und Katharina Steenken.

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  • RV Havixbeck-Hohenholte: (v.l.) Reitlehrerin Johanna Klippert, Hannah Deipenbrock, Emilia Pecoroni, Pia Deipenbrock, Anna Riering, Kira Stratmann, Isabel Hanke. Es fehlen: Josefine Falke, Melina Mertens, Sophia Roesmann.

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  • RV Nienberge (v.l.) Jacqueline Hempe, Reitlehrerin Ulrike Bruns, Nadine Hempe, Reitlehrerin Sarah Haarlammert, Constanze Bölling, Eva Lotta Walendzik, Michelle Hempe und Kerstin Silva Guerreiro.

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  • RFV 1876 Amelsbüren: (v.l.) Reitlehrerin Daniela Bergholz, Lena Große Wittler, Cristina Wiesmann, Lena Grunwald, Nina Priwall, Clara Grosse Beckmann, Yasmin Klüsener. Es fehlt: Maike Rödiger.

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  • Reit- und Fahrverein Zum Rieselfeld Münster: (v.l.) Francis Telgmann, Alina Graf, Yvonne Brüggemann, Antonia Wentrup, Reitlehrerin Karin Richter, Reitlehrerin Vanessa Bölting, Johanna und Josefine Hölscher.

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  • RV Handorf-Sudmühle: (v.l.) Anja Sussyk, Sandra Schorn, Wiebke Hiller, Claudia Pohlmeyer, Ute Markfort.

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  • RV Münster-Sprakel: (v.l.) Tabea Hennecke, Julia Bünker-Schäfer, Frank Feldmann, Gina Schöning. Es fehlen: Daria Suttrup und Julia Siering.

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  • Foto: GK - www.posmyk-media.de
  • RV Albachten: (v.l.) Kim Schulze Hillert, Yasmine Lounici, Lisa Düffel, Reitlehrer Josef Geßmann, Anna Maria Holkenbrink, Vera Brinkmann, Maskottchen Sophie Bayer. Es fehlen: Emily Bögel, Maya Wilhelmer, Cathrin Heilmann, Nicole Freisfeld.

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  • RV Bösensell: (v.r.) Tanja Krevert, Isabell Ahlbrand, Jessica Krevert, Lea Uekötter, Michelle Krevert, Katja Höfer, Denise Gehltomholt (Mannschaftsführer). Es fehlt: Franziska Wiedau.

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  • RV Appelhülsen: (v.l.) Leonie Schulze, Florian Fliß, Nina Nikelewski, Marie Krimpmann, Mechthild Geßmann, Frieda-Johanna Spork, Melanie Lammert, Frank Balster, Stephanie Fette und Lisa Penselin.

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  • RV St. Georg Saerbeck: Jörg Willermann, Nicole Deitert, Melanie Jankord, Dressur-Trainerin Claudia Rüscher, Laura Hartken, Christina Nordhues, Julina Liebrecht.

    Es fehlen: Rainer Nottmeier, Anna Huge, Lisa Mertens, Michelle Saminsky, Spring-Trainerin Ulrike Bruns.

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  • RV Greven: (v.l.) Frieda Tauber, Kira Westhues, Joana Westers, Marion Hofmann, Ann-Christin Vatheuer (ohne Pferd), Lina Mersjann, Vicky Venschott, Judith Windau, Kira Gremme. Es fehlt: Luzie Jüttner.

    Foto: GK - www.posmyk-media.de
  • Die Titelverteidiger vom RV Gustav Rau Westbevern: (v.l.) Reitlehrerin Tanja Alfers, Karin Schulze Topphoff, Kathrin Kolkmann, Sabine Schulze Beckendorf, Daniela Beuing, Simone Baune, Marie Dartmann, Annika Schnüpke.

    Es fehlen: Nina Stegemann, Lucia Burlage und Tim Kolkmann.

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  • RV Roxel: (v.l.) Reitlehrerin Karin Richter, Fiona Führlbeck, Samira Ninja Knühl, Sina Wiedau, Theresa Zölzer, Stefanie Gäher, Pia Westholt, Kathrin Hufelschulte.

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  • RV Nienberge-Schonebeck: (v.l.) Janine Dauke, Jakob Werner, Elea Alessia Landolfi, Theresa Brinkmann, Reitlehrerin Sabrina Geßmann, Jennifer Rotert, Melanie Geßmann, Clarissa Wildermann und Vanessa Eisen.

    Foto: GK - posmyk-media.de

Dabei stellt sich auch in diesem Jahr die Frage, wer den Seriensieger RV Gustav Rau Westbevern bezwingen und vom Thron stoßen kann. Insgesamt 35 Titel sammelte der Rekordchampion, der zuletzt sechs Mal in Serie gewann. Ganz sicher aber wird der RV Nienberge-Schonebeck einen erneuten Versuch wagen, der im Vorjahr nach einer traumhaften Kür – fünf Mal gab es von den Richtern die Bestnote 10,0 – vor dem abschließenden Springen in Führung lag.

Dann aber leistete sich der im Sommer 2013 gegründete Verein einen Abwurf zu viel. Dennoch ist mit der Equipe von Trainerin Sabrina Geßmann zu rechnen, bei den bislang drei Teilnahmen war Nienberge-Schonebeck zweimal Zweiter (2014, 2017) und einmal Dritter (2015). „Wir greifen wieder an. Überhaupt macht die Vorbereitung richtig Spaß und fördert den Teamgeist. Da steckt viel Herzblut drin“, sagte Geßmann nach der 81. Ausgabe.

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Traditionell zu den großen Herausforderern gehört auch der RV Albachten, der 2011 als bislang letzter Verein vor der Westbeverner Serie den ­Titel gewann. Im Vorjahr allerdings erlebte die Mannschaft als Zehnter eine böse Schlappe, die ­bestimmt die Angriffslust fördert.

Für Spannung sorgen will auch der RV St. Georg Saerbeck, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils als Dritter den Wettkampf um die Wanderstandarte beendete. In der Vergangenheit hieß es stets: Westbevern, wer sonst? Ob sich diese Frage 2018 erneut stellt, steht am Samstagmittag fest.

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