Reiten: K+K-Cup Erfahrung ist Trumpf am Westfalentag

Kreis Coesfeld -

Im Vorjahr musste die Equipe des Kreisreiterverbandes Coesfeld in Münster bereits nach der Qualifikation die Segel streichen. Damit das nicht wieder passiert, hat Klaus Reinacher das Quartett mit Bedacht zusammengestellt.

Von Florian Levenig
Alte Bekannte: Katja Heitbaum (RV Herbern) und Akira waren schon beim K+K-Cup 2016 Teil der KRV-Equipe..
Alte Bekannte: Katja Heitbaum (RV Herbern) und Akira waren schon beim K+K-Cup 2016 Teil der KRV-Equipe.. Foto: Peter Leßmann

An den vergangenen Westfalentag – traditioneller Auftakt des K+K-Cup in Münster – hat Klaus Reinacher , Mannschaftsführer des Kreisreiterverbandes (KRV) Coesfeld, nicht die besten Erinnerungen. Platz zehn belegte die KRV-Equipe Anfang 2017. Zu wenig, um das nachmittägliche Finale in der Halle Münsterland zu erreichen. Kein Paar kam seinerzeit fehlerfrei durch den Spring-Parcours.

Was auch daran lag, dass mancher seine besten Pferden für die lukrativeren Prüfungen am Wochenende geschont und stattdessen lieber den Nachwuchs ins Rennen geschickt habe. Reinacher hat „dafür Verständnis. Aber gerade für die jungen Tiere sind die engen Wendungen und die vielen Zuschauer Herausforderungen, denen sie nicht immer gewachsen sind.“

Daher hat der routinierte Ausbilder bei der Zusammenstellung des Quartetts, das am heutigen Mittwoch den KRV im Kongresszen­trum repräsentiert, darauf geachtet, dass die Paare „in Gang“ sind. Dass also die Form stimmt. Für Sohn Julius und Goodith, die just am Wochenende in Vreden eine S*-Prüfung gewannen, gilt das uneingeschränkt. Auch Tochter Greta und Cortina seien bereit. Jannes Schultewolter (alle RV Osterwick) und Contagia waren in Vreden zwei Mal S-platziert.

Heitbaum und Akira dabei

Und Katja Heitbaum/Akira (RV Herbern) gewannen just in Marl ein M**-Springen. Jenes Niveau also, dass von den vier Kreisvertretern in der Domstadt abgefordert wird. So gesehen ist Reinacher „guter Dinge, dass wir diesmal zumindest die Qualifikation überstehen“.

Das sollte auch das Ziel der Dressurreiter (gleiches Niveau) sein. Zumal zwei Starter – Claire-Louise Averkorn (RV Appelhülsen) und Nadine Surmann (RV Nottuln) – dem KRV-Trio angehörten, das sich im Vorjahr nur Steinfurt geschlagen geben musste. Averkorn vertraut in Münster zwar einem Nachwuchspferd, La Costo, sei aber „eine Bank“, so die Teamverantwortliche Marlies Brinkmann. Surmann sattelt wie im Vorjahr die erfahrene Stute Eleganz. Dritte im Bunde sind der Appelhülser Nico Kapche und Samtgraf. Die besten fünf Mannschaften bestreiten – dann zu zweit (Pflicht/Kür) – den Endkampf. Sollten die Coesfelder ähnlich gut abschneiden wie vor zwölf Monaten, wäre Brinkmann „hochzufrieden“.

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