Fußball: 3. Liga Preußen-Verteidiger Mai fällt mindestens in Meppen aus

Münster -

Sebastian Mai spielte eigentlich seine beste Halbserie für die Preußen, war aber schon zum Ende der Hinrunde verletzt. Nun hat sich der Abwehrspieler eine Entzündung im Gesäßmuskel zugezogen und muss mindestens zwei Wochen raus aus dem Training.

Von Thomas Rellmann
Wortführer in der Hintermannschaft: Sebastian Mai steht dem SCP einige Wochen nicht zur Verfügung – aufgrund einer Gesäßmuskelentzündung.
Wortführer in der Hintermannschaft: Sebastian Mai steht dem SCP einige Wochen nicht zur Verfügung – aufgrund einer Gesäßmuskelentzündung. Foto: Johannes Oetz

Die erste Hiobsbotschaft des neuen Jahres ließ nicht lange auf sich warten. Der SC Preußen muss mindestens zwei Wochen auf Sebastian Mai verzichten. Aufgrund einer Entzündung im Gesäßmuskel hatte der Verteidiger, der im vergangenen Jahr auch einige Male als alleiniger Sechser fungierte, bereits das Testspiel bei Bayer Leverkusen (2:2) verpasst. Nun steht fest, dass er im Auftaktspiel nach der Winterpause beim SV Meppen am 21. Januar nicht mit von der Partie sein kann – und womöglich auch darüber hinaus noch zuschauen muss. Der 24-Jährige möchte kein Risiko eingehen und zu früh einsteigen.

Da Neu-Trainer Marco Antwerpen Simon Scherder eher im Abwehrzentrum als wie sein Vorgänger Benno Möhlmann im Mittelfeld sieht, bieten sich ihm mit den Stammkräften Ole Kittner und Lion Schweers dennoch drei Optionen für zwei Positionen. Allerdings sagt der Chefcoach auch, dass er Scherder bei Bedarf eventuell auch noch mal eine Stelle nach vorne schieben würden. „Wenn uns vor der Abwehr die Kopfballstärke fehlt, kann das immer mal wieder eine Variante sein“, sagt Antwerpen.

Während Nico Rinderknecht am Mittwoch wegen eines privaten Termins die Vormittagseinheit verpasste, droht auch Michele Rizzi eine Zwangspause. Der 29-Jährige, der das Training abbrechen musste, wartet allerdings noch auf seine Diagnose, es besteht der Verdacht auf eine Muskelverhärtung.►►Aufgrund des massiven Einsatzes von Pyrotechnik im Heimblock beim 1:0-Sieg gegen den Chemnitzer FC Ende November muss der SCP 2000 Euro Strafe bezahlen. Der Verein hat dem Urteil des DFB-Sportgerichts bereits zugestimmt.

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