Fußball: B-Junioren-Bundesliga
Erleichterung im Abstiegskampf für Preußen nach Sieg über Aachen

Münster -

Mit einer starken Vorstellung hat sich die B-Jugend des SC Preußen einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf gesichert. Alemannia Aachen, aktuell auf dem ersten Abstiegsplatz, verließ das Coerder Waldstadion als 0:3-Verlierer. Münsters Vorsprung beträgt nun fünf Zähler.

Sonntag, 15.04.2018, 19:04 Uhr

Jan-Oliver Katzer (l.) bedrängt Aachens Jason Seke, sein Preußen-Kollege Can Pohl schaut zu. Foto: Wilfried Hiegemann

Einmal tief durchschnaufen. Die U-17-Junioren des SC Preußen Münster gewannen mit einer starken Leistung 3:0 (1:0) gegen den direkten Konkurrenten Alemannia Aachen. Damit fuhr der SCP im Abstiegskampf drei ganz wichtige Punkte ein und rückte auf Platz neun vor. Trainer Martin Kastner lobte seine Mannschaft in höchsten Tönen.

Nach einer enttäuschenden Vorstellung am vergangenen Wochenende beim Hombrucher SV standen die Münsteraner am Sonntag im Coerder Waldstadion unter Zugzwang. Die Kombination aus standfester Abwehrarbeit und offensiver Qualität um Offensivspieler Louis Martin, der einen Sahnetag erwischte, brachte den hochverdienten Sieg. „Wir haben unsere spielerische Stärke ausgespielt und taktisch so gut wie keine Torchancen zugelassen. Das Ergebnis ist ja fast noch zu niedrig“, sagte der SCP-Coach zufrieden.

Gleich zu Beginn lief der SCP die Gäste hoch an und kam zu ersten Torgelegenheiten. Richtig gefährlich wurde es in der zwölften Minute, als Tyrese Williams nach einem Steilpass zunächst Keeper Marcel Johnen umkurvte und dann den Ball in Richtung Tor beförderte, wo Innenverteidiger Noah Leferink aber noch so gerade auf der Linie klärte. Weil die Adlerträger jetzt etwas Tempo aus ihrem Offensivspiel herausnahmen, in der Abwehr aber weiter hervorragend sortiert waren, spielte sich das Geschehen vor allem im Mittelfeld ab. Und dann wurde spektakulär: Flügelspieler Martin drehte sich um die eigene Achse und zog einfach mal aus gut 25 Metern ab: Die Kugel flog wie an der Leine gezogen in den rechten Winkel, Johnen war chancenlos – 1:0 für die Preußen (32.).

Der Dreifach-Wechsel der Alemannia nach der Pause brachte die Defensivreihe des SCP nicht aus der Ruhe. Und vorne machte der Gastgeber da weiter, wo er aufgehört hatte. Das 2:0 war zwar keineswegs unverdient, aber doch etwas glücklich: Wieder war es Martin, der das Leder diesmal per Freistoß von der linken Seite scharf in den Sechzehner hereinbrachte, wo mehrere Spieler zum Kopfball ansetzen wollten, die Kugel aber letztlich unberührt im langen Eck landete (54.). In der 65. Minute machte der eingewechselte Noah Bagdat den wichtigen Sieg für die Preußen dann perfekt: Der in bestechender Form aufspielende Martin fungierte dieses Mal als Vorbereiter und setzte seinen Kollegen mit einem Querpass in Szene, der erfolgreich zum 3:0 einschob. SCP: Breuers – Pohl, Ates, Dreinemann (75. Flake), Iker – Niehues, Heering (78. Schudzich), Katzer – Martin, März (57. Bagdat), Williams (68. Hilgenberg)

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