Handball: Verbandsliga
ASV Senden kehrt in Staffel 1 zurück

Senden -

Der ASV Senden kehrt auf eigenen Wunsch in die Staffel 1 zurück. In der kommenden Saison spielt er nicht mehr gegen Bergkamen, Recklinghausen oder Hattingen, sondern gegen Porta Westfalica, Rödinghausen oder Bielefeld-Brake.

Donnerstag, 14.06.2018, 20:45 Uhr

Mit alten, neuen Gegnern bekommen es ab kommender Saison ASV-Spieler Jannis Wieczorek (am Ball, hier noch gegen den RSVE Siegen) zu tun. Foto: flo

Die Verbandsliga-Handballer des ASV Senden kehren auf eigenen Wunsch in die Staffel 1 zurück. In der kommenden Saison spielen sie nicht mehr gegen TuRa Bergkamen, PSV Recklinghausen oder TuS Hattingen, sondern gegen die HSG Porta aus Porta Westfalica, den CVJM Rödinghausen, den TuS Brake aus Bielefeld, aber auch den TV Emsdetten 2.

„Die Entfernungen bleiben in etwa die gleichen, aber die Vereine in Ostwestfalen kennen wir besser“, sagt Jochen Jungblut, Chef der ASV-Handballabteilung. 2012 waren die Sendener unter ihrem damaligen Coach Diethard von Boenigk aus der Verbandsliga 1 in die Oberliga aufgestiegen und drei Jahre später wieder abgestiegen – in die Verbandsliga 2. Drei Jahre lang spielte der ASV in der Staffel mit vielen Vereinen aus dem Ruhrgebiet, Nun stellte der Verein den Antrag, in die „ostwestfälische“ Staffel zurückzukehren – mit Erfolg.

Dass die ASV-Verantwortlichen und Spieler mit den Vereinen dort vertrauter sind als auch nach drei Jahren mit den Clubs im Revier, ist der eine Grund. Der andere, wohl entscheidende, liegt in der „Art und Weise, wie in der Staffel eins gespielt wird“ (Jungblut): „Dort wird spielerisch-kämpferisch gespielt, in der Verbandsliga 2 ist es umgekehrt.“ Soll heißen: In der Revier-Staffel geht es im Zweifel robuster zu, in der neuen, alten Heimat des Sendener Teams steht dagegen die Handballkunst im Vordergrund. Noch einmal der Vorsitzende der Sendener Handballer: „In der Verbandsliga 1 wird ein Handball gespielt, der uns mehr liegt – nicht zuletzt, weil wir auch unsere eigene Jugend so ausgebildet haben.“

Dass es ihr Team in der Staffel 1 leichter haben könnte, glauben die ASVler nicht. Die Leistungsfähigkeit der Konkurrenz sei vergleichbar, so Jungblut. Und auch das Saisonziel sei noch das, was es bei einem Verbleib in der zweiten Staffel gewesen wäre: der Klassenerhalt. In der vergangenen Saison landeten die Sendener als Klassensiebter im Mittelfeld.

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