Stiftung Warentest
Nicht alle Fahrradtaschen schützen vor Nässe

Für den Weg zur Arbeit oder Touren in der Freizeit - das Fahrrad ist beruflich wie privat für viele das Mittel der Wahl. Den nötigen Stauraum bieten Fahrradtaschen. Welche Modelle taugen etwas?

Mittwoch, 22.05.2019, 10:05 Uhr aktualisiert: 22.05.2019, 10:12 Uhr
Auf dem Arbeitsweg oder bei Touren in der Freizeit: Gepäcktaschen erweitern den Nutzwert von Fahrrädern - die Stiftung Warentest hat 20 Modelle unter die Lupe genommen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Berlin (dpa/tmn) - Jede vierte Fahrradtasche erweist sich im Test als Reinfall. Das hat die Stiftung Warentest ermittelt («test»-Ausgabe 6/2019), die 20 Modelle untersucht hat. 5 fielen dabei mit einem «Mangelhaft» durch. Kritikpunkte der Tester: zu unpraktisch, wenig regendicht, unsicher oder zu viele Schadstoffe.

6 der 10 Citytaschen für 36 bis 210 Euro sind nicht richtig wasserdicht, was bei Regen für Laptop und Co schlecht ausgehen kann. Außerdem weisen 3 Modelle zu viele Schadstoffe auf und wurden daher als «mangelhaft» bewertet.

Nur die Vaude Augsburg III L und die Ortlieb Downtown 2 schneiden insgesamt «gut» ab, obgleich auch sie Schwächen zeigen. Sie kosten jeweils circa 140 Euro. 3 Citytaschen sind «befriedigend», 2 immerhin «ausreichend».

Bei den Tourentaschen für 26 bis 130 Euro sieht es generell besser aus. Hinter dem Testsieger mit «sehr gut» Ortlieb Black-Roller High Visibility (110 Euro) reihen sich 4 Modelle mit «gut» ein. So etwa die Ortlieb Black-Roller Classic (130 Euro) und der günstige Decathlon B'Twin Trekkingbike Bag 500 für 26 Euro.

2 Taschen sind «befriedigend», 1 ist «ausreichend». 9 von 10 schützen auch bei Regen. Das ist hier noch wichtiger als bei Citytaschen. 1 tut es nicht und erhielt wie noch ein weiteres schadstoffbelastetes Modell die Note «mangelhaft». Tipp: Normale Aktentaschen passen oft auch gut in Tourentaschen.

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