Familie
Eltern sind bei einer Ferienfreizeit unverzichtbar

Erholung im Wechsel mit sportlichen Aktivitäten bieten unterschiedliche Veranstalter in originellen Ferienfreizeiten an. Fernab von Schule und Elternhaus sind sie ideal geeignet, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die Integration in eine Gruppe mit all ihren Vor- und Nachteilen sowie das Ausüben von Toleranz gegenüber anders Denkenden sind relevante Faktoren, mit denen junge Menschen in einer gut organisierten Ferienfreizeit mit qualifizierten Betreuern konfrontiert werden. Aber ob Jugendherberge oder Zeltlager: Ohne Unterstützung der Eltern ist die Durchführung eines solchen Unternehmens kaum denkbar.

Donnerstag, 11.07.2019, 13:33 Uhr aktualisiert: 11.07.2019, 13:38 Uhr
Mit der richtigen Vorbereitung macht die Ferienfreizeit doppelt Spaß. Foto: Pixabay.com / blickpixel

Die richtigen Utensilien sind oft schon der Schlüssel zum Erfolg

Wichtig ist eine frühzeitige Vorbereitung in praktischer und auch in theoretischer Form. Zur Praxis könnte zum Beispiel gehören, ruhig einmal eine oder auch zwei Nächte mit den Kindern im Zelt auf dem eigenen Grundstück zu verbringen. Natürlich ist das nur dann sinnvoll, wenn die Ferienfreizeit in einem Zeltlager statt zum Beispiel in einer Jugendherberge durchgeführt werden soll. Eine solche Übung zeigt auch schnell, auf welche Utensilien man am wenigsten verzichten kann. Ist der Schlafsack warm genug? Brauche ich eine zusätzliche Decke? Und selbstverständlich sind ein vernünftiges Essbesteck und ein Trinkgefäß ebenso notwendig wie die passende Bekleidung. Übrigens: Eigene Wertgegenstände und Textilien sollte man immer mit  Kleidungsetiketten  versehen. Ein Insektenschutz ist neben funktioneller Ersatzkleidung vielleicht besonders wichtig. Betreuer von Ferienfreizeiten raten zu einer Packliste, die Eltern frühzeitig und gemeinsam mit ihren Kindern erstellen sollten. Je nach geplanten Aktivitäten sollte das Gepäck jeweils sorgfältig ausgerichtet sein. Die Betreuer der Freizeit unterrichten die Eltern in aller Regel frühzeitig auf einem entsprechenden Informationsabend. 

Ferienfreizeit kann Selbstwertgefühl von Jugendlichen steigern

Die Integration in eine Gruppe fördert tolerantes Denken und Handeln und dient auf diese Weise nicht zuletzt der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Eltern unterstützen Organisatoren und Betreuern von Ferienfreizeiten ganz erheblich, wenn sie ihre Kinder frühzeitig auf einen eventuellen Verzicht von Gewohnheiten vorbereiten. Den jungen Menschen muss früh genug vermittelt werden, dass gewisse häusliche Gepflogenheiten in einer Ferienfreizeit nicht immer möglich sind. Das Zusammenleben mit fremden Betreuern statt gewohnten Familienmitgliedern und mit unbekannten Jugendlichen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten erfordern Toleranz und Rücksichtnahme. Diese Erfahrungen stärken junge Menschen, steigern ihr Selbstbewusstsein und machen sie offener gegenüber Unwägbarkeiten im späteren Berufsleben.

Eltern sollten im Notfall immer erreichbar sein

Wenn Eltern, Betreuer und Jugendliche ein solches Abenteuer gemeinsam angehen, wird eine Ferienfreizeit zu dem, wozu sie im eigentlichen Sinne gedacht ist: Spiel und Spaß unter Gleichgesinnten fernab der gewohnten Umgebung, den Zusammenhalt in einer Gruppe hautnah erleben und gegenseitige Unterstützung in allen denkbaren Situationen. Eltern sollten eine Ferienfreizeit auch noch auf eine andere Art unterstützen: Sie sollten für die Betreuer immer erreichbar sein. Schließlich ist niemand vor Verletzungen gefeit, die einen Abbruch eventuell erforderlich machen. Fast noch schlimmer: Wenn das Heimweh so stark ausgeprägt ist, dass eine frühzeitige Abreise aus der Ferienfreizeit unumgänglich ist.

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