Experten warnen
Tabletten können Kopfschmerzen auch verschlimmern

Wenn der Kopf pocht und Schmerzen verursacht, greifen viele Menschen recht schnell zur Schmerztablette. Doch Vorsicht: In den Schmerzstillern enthaltene Stoffe können den Kopfschmerz im ungünstigsten Fall sogar verstärken.

Mittwoch, 13.03.2019, 13:33 Uhr aktualisiert: 13.03.2019, 13:36 Uhr
Jeden zweiten Tag Kopfschmerzen: Medikamente allein sind in solchen Fällen keine gute Lösung. Foto: Christin Klose

Darmstadt (dpa/tmn) - Wer immer wieder und in kurzen Abständen Kopfschmerzen hat, sollte nicht einfach nur Tabletten nehmen. Denn typische Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure (ASS) oder Ibuprofen machen es dann eventuell nur schlimmer.

Nimmt man sie an 15 oder mehr Tagen eines Monats ein, steigt das Risiko, dass aus den gelegentlichen Kopfschmerzen ein chronisches Problem wird. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) hin.

Als chronisch gelten Kopfschmerzen, die über mindestens drei Monate an mindestens 15 Tagen pro Monat auftreten. In solchen Fällen - und am besten auch schon vorher - hilft eine Kombination verschiedener Behandlungsmethoden. Das können genau dosierte Medikamente sein und zum Beispiel kognitive Verhaltenstherapien, regelmäßiger Ausdauersport und Entspannungsverfahren wie Yoga oder Meditation.

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