Kommentar
Erleichterung: NRW trägt Kosten für weiteres Kita-Jahr

Den dicksten Knoten hat Familienminister Jo­achim Stamp mit der Finanzierungsfrage der Kitas nunmehr durchgeschlagen. Es ist eine stattliche Summe, die das Land Nordrhein-Westfalen in die Hand nimmt, um den Trägern nicht nur neue Finanz­nöte zu ersparen, sondern ebenso in mehr Qualität zu investieren.

Dienstag, 08.01.2019, 18:54 Uhr aktualisiert: 08.01.2019, 19:24 Uhr
NRW will zweites kostenfreies Kita-Jahr einführen. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Diese Lösung entlastet Träger und Kommunen und mutet dem Land ein schon jetzt deutliches und absehbar noch wachsendes Ausgabenplus zu. Dieser Aufwand muss sich auch in messbaren Verbesserungen niederschlagen.

Die Tücke steckt dabei im Detail. Heißt: Der FDP- Politiker muss mit der Novelle des Kinderbildungs­gesetzes nun sehr viele weitere Knoten durchschlagen. So ist die Personaldecke in den Kitas viel zu kurz. ­Dabei hängt eine höhere Qualität maßgeblich von einem besseren Betreuungsschlüssel ab, damit mehr Zeit für die Kinder bleibt.

Über das zweite beitragsfreie Kita-Jahr werden sich die Eltern kleiner Kinder freuen, weil es den meisten spürbare Erleichterung bringt. Wenn diese ohne Ab­striche für die Betreuung umsetzbar ist, hat Stamps Pakt für Kinder und Familien Gewinner auf allen Seiten.

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