Münster-Serie: Offene Türen für die Forensik
Alexianer eröffnen 2011 in Amelsbüren die Christophorus-Klinik

Münster -

Es ist ein Thema, das vor allem in Amelsbüren seit Jahren viele Menschen bewegt: die Christopherus-Klinik. Immer wieder gibt es um die Forensik, die 2011 eröffnet wurde, große Debatten. Gerade in diesem Jahr ist der Streit wieder aufgeflammt.

Dienstag, 06.11.2018, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.11.2018, 11:00 Uhr
Nur selten ist das Tor der forensischen Klinik in Amelsbüren so seit offen wie am Tag der Offenen Tür 2011. Kurze Zeit später kommen die ersten Patieten. Foto: Oliver Werner

Wenn sich eine Landesregierung auf die Suche nach einem Standort für eine Forensik begibt, dann kann sie sicher sein, dass sich alle Kommunen wegducken. Auf der Beliebtheitsskala möglicher Einrichtungen, die eine Stadt beherbergen möchte, rangieren forensische Kliniken auf dem Niveau von Giftmülldeponien und veralteten Braunkohlekraftwerken.

Zu Beginn des Jahrtausends ereignet sich in Amelsbüren, also im äußersten Südosten von Münster, etwas Besonderes. Die Alexianerbrüder, die am Kappenberger Damm eine psychiatrische Klinik betreiben, bieten ihr angestammtes Gelände Haus Kannen für „eine Fachklinik für forensische Psychiatrie“ an, wie es offiziell heißt. 2011 ist es dann soweit. Die Christophorus-Klinik nimmt ihre Arbeit auf und betreut fortan 54 intelligenzgeminderte Straftäter im Maßregelvollzug. Eine Mauer trennt die Insassen vom Rest der Welt. Innen drin wird therapiert.

Qualität und Sicherheit

Allen Insidern ist schon bei der ersten Debatte über dieses Thema klar, dass die Straftäter kommen werden, denn ein solches Angebot kann sich eine Landesregierung gar nicht entgehen lassen. Die Alexianergemeinschaft wie auch die Verantwortlichen der Stadt Münster legen deshalb vorzugsweise Wert darauf, aus einer möglichst starken Verhandlungsposition heraus möglichst viel herauszuholen und durch entsprechende Investitionen des Landes auch abzusichern: Qualität auf der einen Seite, Sicherheit auf der anderen.

Was Münster im vergangenen Vierteljahrhundert bewegte

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  • 1993

    1993: 1200-Jahr-Feier. Ob sich diese Schüler des Hittorf-Gymnasiums wieder erkennen? Auf diesem Foto aus dem Jahr 1993 werben sie für den Schülerfotowettbewerb. In der Hand halten sie das offizielle Logo des Stadtjubiläums, der zugleich auch das Thema des Wettbewerbs darstellt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1994: Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin. Der frühere Oberbürgermeister Jörg Twenhöven (vorne, v.r.) und Oberstadtdirektor Tilman Pünder blicken nicht gerade begeistert, als Marion Tüns erstmals die Oberbürgermeister-Kette trägt. Jubeln indes kann die grüne Bürgermeisterin Barbara Schlemann (vorne, l.), neben ihr die CDU-Politikerin Hildegard Graf.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1995: Streit um Madonna im Südpark. Die Künstlerin Emmy Feldmann hat jene Schutzmantelmadonna, deren Aufstellung in Münster zum Politikum wir, geschaffen

    Foto: Ahlke
  • 1996: Bürgerentscheid stoppt Gesamtschule. Ausgiebig feiern der CDU-Fraktionschef Werner Stolz (vorne, v.l.) sowie die Elternvertreter Eleonore Heyne, Thomas Gruschka und Renate Spitzner ihren Sieg beim Bürgerentscheid. Die Haupt- und die Realschule im Ostviertel bleiben bestehen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1997: Skulptur-Projekte erleben Durchbruch. Nicht kleckern, sondern klotzen, heißt bei den Skulptur-Projekten 1997 die Devise. Die gut besuchte Eröffnungsveranstaltung vermittelt  einen ersten Vorgeschmack auf die gewachsene Bedeutung der Ausstellung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 1998: 350 Jahre Westfälischer Friede. Die Jubiläumsfeier in Osnabrück und Münster beschert den beiden Städten eine sicherlich einmalige Dichte an politischer Prominenz. Nie zuvor und nie danach gab es in der jüngeren Geschichte der Stadt Münster einen solchen Auflauf von europäischen Staatsoberhäuptern wie bei der Eröffnung der Europaratsausstellung zum Westfälischen Frieden im Landesmuseum am Domplatz.

    Foto: Presseamt Stadt Münster
  • 1999: Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister. Berthold Tillmanns Erfolg am Wahlabend 1999 ist so überwältigend, dass ihm seine Frau Cornelia Bergmann überschwänglich in die Arme fällt. Deutlich lässt der Herausforderer die Amtsinhaberin Marion Tüns hinter sich.

    Foto: Ahlke
  • 2000: Gericht kippt Preußen-Park. Im Modell gab es das ECE-Einkaufszentrum und das neue Stadion bereits. Doch daraus wurde nichts. Zur Orientierung: Im Vordergrund verläuft die Hammer Straße, im Hintergrund sind die Hochhäuser von Berg Fidel zu sehen

    Foto: Ahlke
  • 2001: Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung. 2008, also sieben Jahre nach dem Beginn des Konzepts, zeichnet der damalige NRW-Integrationsminister Armin Laschet (v.l.) das münsterische Flüchtlingskonzept aus. Projektleiter Jochen Köhnke und Sypros Marinos, Vorsitzender des Ausländerbeirates, nehmen die Urkunde entgegen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2002: Nein zur Stadtwerke-Teilprivatisierung. Otto Meyer und Marion Tüns (vorne, v.l.) werden nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid bejubelt. 2002 werden die Münsteraner an die Urnen gerufen, um die Frage zu beantworten, ob die Stadt Münster die alleinige Eigentümerin der Stadtwerke Münster bleiben soll. Die Antwort beim Bürgerentscheid ist eindeutig: 65,4 Prozent der Wähler stimmen dem zu, nur 34,6 Prozent sind für die von der CDU-Alleinregierung geplante Teilprivatisierung des Versorgungsunternehmens. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2003: Müllaufbereitungsanlage am Start. In Coerde wird die MBRA eröffnet. Die vier Buchstaben stehen für Mechanisch-Biologische Restmüll-Aufbereitungsanlage. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit der Landesregierung in Düsseldorf setzt die Stadt Münster ein Abfallkonzept um, das ohne eine Müllverbrennungsanlage auskommt. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2004: Tiefgarage Ludgeriplatz scheitert. Der Ludgeriplatz, hier ein Foto aus dem Jahr 2001, ist ein kompliziertes Gebilde. Wo soll man hier eine Tiefgarage bauen, fragen sich 2004 viele Münsteraner. Am Ende scheitert das Projekt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2005: Pläne für Kanalausbau werden vorgestellt. Als 2017 die Behelfsbrücke, die während des Baus der neuen Schillerstraßen-Brücke erforderlich, wieder abtransportiert wird, liegt die erste öffentliche Präsentation der Ausbaupläne bereits zwölf Jahre zurück.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2006: Münster-Arkaden eröffnet. Von der Rothenburg bis zur Ludgeristraße führt ein Verbindungsweg lang durch die Münster-Arkaden. Seit der Eröffnung 2006 ist das Einkaufszentrum aus der Innenstadt nicht mehr wegzudenken.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • 2007: Südbad schließt. Die Adresse Inselbogen 36 ist derzeit eine Brachfläche. Bis 2007 hat hier das Südbad gestanden. Zwischenzeitlich ist geplant, das Grundstück mit Wohnungen zu bebauen, wozu sich die Kommunalpolitiker aber nicht durchringen können. Zugleich aber werden die verschiedenen, bislang ins Auge gefassten Pläne zum Bau eines neuen Südbades nicht umgesetzt, so dass der Inselbogen 36 seit gut einem Jahrzehnt irgendwo zwischen Baum und Borke vor sich hin dümpelt.

    Foto: Ahlke
  • 2008: Münsteraner erteilen dem Bau einer Musikhalle per Bürgerentscheid eine Absage. Mit einer Aufführung der Carmina Burana vor dem Schloss hatten die Musikhallenfreunde noch für ein „Nein“ geworben – vergeblich. 

    Foto: pia
  • 2009: Markus Lewe wird Oberbürgermeister. Der SPD-Kandidat Wolfgang Heuer (2.v.r.) gratuliert Markus Lewe nach der Oberbürgermeisterwahl zum Sieg. Später macht Heuer als Ordnungs- und Personaldezernent Karriere unter Lewe.

    Foto: Ahlke
  • 2010: Städtebaupreis für die Stubengasse. Unter den vielen Preisen, die Münster schon gewonnen hat, fällt der Deutsche Städtebaupreis im Jahr 2010 kaum auf. Auch wenn der Preis allenfalls in Fachkreisen bekannt ist, so wird mit ihm ein städtebaulicher Wandel dokumentiert, der in Münster sehr wohl eine breite Wirkung erzielt hat. 

    Foto: Oliver Werner
  • 2011: Forensische Klinik geht in Betrieb. Nur selten ist das Tor der forensischen Klinik in Amelsbüren so seit offen wie am Tag der Offenen Tür 2011. Kurze Zeit später kommen die ersten Patienten.

    Foto: Oliver Werner
  • 2012: Abschied vom Namen Hindenburg. Beim Bürgerentscheid 2012, dem vierten überhaupt, setzen sich nicht die Ja-Stimmen durch, sondern die Nein-Stimmen. Und das auch ziemlich deutlich: 59,4 Prozent der Münsteraner entscheiden sich dafür, dass der frühere Hindenburgplatz seinen neuen Namen Schlossplatz behalten und nicht zum alten Namen zurückkehren soll.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2013: Abzug der letzten britischen Soldaten. Über Jahrzehnte hinweg sind britische Soldaten in Münster, hier eine Parade auf dem Domplatz, ein vertrauter Anblick. 2013 aber verlassen die letzten Truppenteile die Stadt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2014: Münster wäscht auf 300.000 Einwohner. Stefanie Luik über den Dächern von Münster. Im November 2014 wird die Studentin als 300 000. Münsteranerin begrüßt. Die junge Frau aus Reutlingen ist das Gesicht eines anhaltenden Bevölkerungswachstums in Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • 2015: Hängepartie an der Umgehungsstraße endet. 2015 passiert das, womit niemand mehr gerechnet hat: Es erfolgt der erste Spatenstich für den vierspurigen Ausbau der Umgehungsstraße, dritter Bauabschnitt. Der jahrzehntelange Vorlauf für diesen umstrittenen Straßenbau beschert Münster einen außergewöhnlichen Superlativ: 31 Jahre lang, von 1986 ist 2017, ist die Bürgerinitiative St. Mauritz aktiv, um eben diesen Ausbau zu verhindern.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2016: Das Aus für verkaufsoffene Sonntage. Auf diesen Moment haben sie hingearbeitet (vorne, v.l.): Die Pfarrer Martin Mustroph und Jens Dechow, Bernd Bajohr von der Gewerkschaft Verdi und Jochen Lüken, Personalratsvorsitzende der Stadt Münster, feiern den erfolgreichen Bürgerentscheid.

    Foto: Oliver Werner
  • 2017: Hauptbahnhof wird neu eröffnet. Riesig ist der Andrang als der neue Hauptbahnhof im Juni 2017 feierlich eröffnet wird. Das Gebäude kommt gut an. 

    Foto: Oliver Werner

Von dieser Sicherheit sind einige Anwohner aber nicht überzeugt. Die Vorbehalte lassen sich weniger an der forensischen Klinik selbst festmachen. Die Skeptiker befürchten nicht, dass einer der Patienten in der Lage wäre, die 5,5 Meter hohe Mauer zu überklettern.

Debatte um das Stichwort Freigang

Die Debatte entzündet sich eher am Stichwort Freigang. Zum Therapiekonzept gehört es, dass Gefangene im Maßregelvollzug, die auf die Entlassung zusteuern, bereits im Vorfeld zeitlich befristet die Klinik verlassen dürfen, um sich in der Freiheit zurechtzufinden. Nun ergibt sich aus der räumlichen Nähe der forensischen Klinik zu den sonstigen Alexianer-Einrichtungen in Amelsbüren eine spezielle Situation. Auf dem Gelände und drum herum sind ständig Heimbewohner und psychisch Kranke unterwegs. Ihr Anblick ist den Amelsbürenern und Sendenern bestens vertraut. Was aber, wenn man rund um Haus Kannen nicht mehr zwischen einem Straftäter auf Freigang und einem „normalen“ Patienten unterscheiden kann?

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Rund um das Gelände von Haus Kannen findet man immer wieder kritische Spruchbänder. Foto: Michael Grottendieck

Damit nicht genug: Die Alexianer sind Meister der Öffentlichkeitsarbeit und haben über Jahrzehnte hinweg darauf hingearbeitet, viele Besucher nach Haus Kannen zu holen. Ein überregional bekanntes Kunsthaus lockt ebenso wie ein schönes Café, neuerdings auch ein Hotel. Ein echter Besuchermagnet ist auch der Sinnespark, wo sich Erwachsene erholen und die Kinder spielen. Was, wenn dort ein Freigänger auftaucht?

Kompromiss hält bis 2016

Nach zähen Verhandlungen einigen sich Befürworter und Gegner der Christophorus-Klinik auf folgendes Vorgehen: Unbegleitete Freigänge finden wie vorgesehen statt, aber nicht in Amelsbüren und auch nicht im benachbarten Senden. Das heißt: Wenn die Strafgefangenen aus dem Maßregelvollzug ihren Freigang antreten wollen, müssen sie erst in einen anderen Ort gebracht werden.

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Alle bereits erschienenen Texte finden Sie in unserem Themen-Special.

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Dieser Kompromiss hält bis 2016. Dann denken der ärztliche Direktor Dieter Seifert und Geschäftsführer Stephan Dransfeld laut darüber nach, ob diese Regelung noch sinnvoll ist. Für den Therapieerfolg sei es wichtig, wenn sich Freigänger zumindest im Bereich von Haus Kannen frei bewegen könnten, um beispielsweise kleine Besorgungsgänge erledigen zu können. Ferner weisen sie darauf hin, dass die seinerzeit mit den Nachbarn getroffene Regelung einer gerichtlichen Prüfung nicht stand halte. Würden Angehörige eines Patienten dagegen klagen, wäre das Verbot eines Freiganges in Amelsbüren und Senden hinfällig.

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In Amelsbüren, hier bei einer Bürgerversammlung 2016, ist die Forensik ein großes Thema. Foto: Oliver Werner

Bürgerinitiative sieht Vertrauensbruch

Die Bürgerinitiative unter Leitung von Anke Knoke-Kahner empfindet die Neupositionierung der Alexianer als Vertrauensbruch. Die Nachbarn haben den Verdacht, dass die seinerzeit getroffene Sonderregelung nur dem Ziel diente, während der Planungsphase den Widerstand in Grenzen zu halten, die Regelung aber zu kippen, sobald sich die Möglichkeit ergibt.

Wieder folgt eine heftige Debatte, und wieder folgt ein Kompromiss. Unter der Vermittlung des früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Ruprecht Polenz einigen sich beide Seiten 2017: In begründeten Fällen dürfen sich Freigänger montags bis freitags zwischen 8 und 12.30 Uhr auf dem Alexianer-Campus am Kappenberger Damm aufhalten. Ausgenommen sind die Ferienzeiten und Feiertage. Ungeplante Begegnungen zwischen Patienten im Maßregelvollzug und Schulkindern sollen damit verhindert werden. Genau das ist die größte Sorge der Anwohner.

Münsters wichtigste Themen der letzten 25 Jahre

►  1993 : 1200 Jahre Stadtgeschichte – Münster feiert Jubiläum (erscheint am 3. Juli)

►  1994 : Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin (10. Juli)

►  1995 : Streit um die Aufstellung der Madonna im Südpark (17. Juli)

►  1996 : Bürgerentscheid stoppt geplante Gesamtschule im Ostviertel (24. Juli)

►  1997 : Skulptur-Projekte erleben ihren Durchbruch (31. Juli)

►  1998 : Münster feiert 350 Jahre Westfälischer Friede (7. August)

►  1999 :  Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister (14. August)

►  2000 : Oberverwaltungsgericht Münster kippt den Preußen-Park (21. August)

►  2001 : Stadtverwaltung erarbeitet Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung (28. August)

► 2002 : Münsteraner sagen bei Bürgerentscheid „Nein“ zur Stadtwerke-Teilprivatisierung (4. September)

►  2003 : Müllaufbereitungsanlage in Coerde nimmt ihren Betrieb auf (11. September)

►  2004 : Oberbürgermeister Tillmann lässt Tiefgarage Ludgeriplatz fallen (18. September)

►  2005 : Schifffahrtsverwaltung stellt Pläne für Kanalausbau vor (25. September)

►  2006 : Münster-Arkaden öffnen ihre Tore (2. Oktober)

►  2007 : Stadt schließt das Südbad (9. Oktober)

►  2008 : Musikhalle erhält bei Bürgerentscheid eine Abfuhr (16. Oktober)

►  2009 : Markus Lewe wird Oberbürgermeister (23. Oktober)

►  2010 : Münster wird mit dem Städtebaupreis für die Stubengassen-Bebauung ausgezeichnet (30. Oktober)

►  2011 : Forensische Klinik in Amelsbüren geht an den Start (6. November)

►  2012 : Abschied vom Namen Hindenburgplatz (13. November)

►  2013 : Die letzten britischen Soldaten verlassen Münster (20. November)

►  2014 : Münster wächst auf 300 000 Einwohner (27. November)

►  2015 : Hängepartie beim Ausbau der Umgehungsstraße endet (4. Dezember)

►  2016 : Erfolgreicher Bürgerentscheid gegen verkaufsoffene Sonntage (11. Dezember)

►  2017 : Münsters Hauptbahnhof wird neu eröffnet (18. Dezember)

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Gerichtsurteil soll Verbot aufheben

2018 flammt der Streit wieder auf, weil das Verbot des Freigangs jetzt per Gerichtsurteil aufgehoben werden soll – Ausgang offen.

Unterdessen steigt die wirtschaftliche Potenz der Alexianer-Stiftung dank der lukrativen forensischen Kli nik deutlich. Inzwischen halten die Alex ianer auch die Mehrheit an zwei renommierten münsterischen Krankenhäusern. Die Rede ist vom Clemenshospital sowie von der Raphaelsklinik an der Stubengasse. Letztere liegt mitten in Münster. Genau dort sind auch die Alexianer angekommen.

Zum Thema

Die komplette Serie erscheint Anfang 2019 als Taschenbuch

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