Baugebiet am Dahlweg
311 neue Wohnungen im Südviertel

Münster -

Im Südviertel entstehen 311 neue Wohnungen. Bauherr ist ein privater Investor. Details wurden jetzt auf einer Bürgeranhörung mitgeteilt.

Freitag, 23.03.2018, 09:53 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.03.2018, 20:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 23.03.2018, 09:53 Uhr
Zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Umgehungsstraße sollen in den kommenden Jahren zahlreiche neue Wohnungen entstehen. Foto: dpa (Symbolbild)

Zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Umgehungsstraße werden in den kommenden Jahren zahlreiche neue Wohnungen entstehen. 311 Wohneinheiten sind auf einer 15 000 Quadratmeter großen Brachfläche südlich der Roddestraße geplant, und im angrenzenden Bereich zeichnen sich bereits zwei weitere größere Projekte ab.

Am weitesten gediehen sind die Planungen auf der Brachfläche. Vertreter des Planungsbüros Wolters Partner und der Stadtverwaltung stellten das Vorhaben am Mittwochabend auf einer Bürgeranhörung im Hittorf-Gymnasium vor.

Auf dem Areal sollen zwölf Häuser mit vier Geschossen sowie einem fünften Staffelgeschoss errichtet werden. Von den 311 Wohneinheiten sind 79 öffentlich gefördert. Eine Tiefgarage bietet Platz für 178 Pkw, oberirdisch soll es 33 weitere Besucherstellplätze geben. Daneben sind 508 Fahrradstellplätze geplant. Ein privater Investor wird das Projekt realisieren.

Optisch werde das neue Wohngebiet eine „abwechslungsreiche Szenerie“ bieten, so Carsten Lang von Wolters Partner. Auf der Fläche ist zudem der Bau einer Kindertagesstätte mit drei Gruppen geplant. In Richtung Bahngleise soll passiver Lärmschutz, in Richtung Süden eine drei Meter hohe Lärmschutzwand die Wohnqualität erhöhen.

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Rund 40 Bürger verfolgten die Anhörung. „Warum werden nur 79 Wohnungen öffentlich gefördert?“, fragte ein Anlieger. Es handele sich um einen Altfall, so eine Vertreterin der Stadt. Soll heißen: Das Areal wurde an einen Investor verkauft, bevor der Rat die sozialgerechte Bodennutzung beschloss, die bei solchen Projekten 30 Prozent förderfähige Wohnungen verlangt. Bürger erkundigten sich zudem, ob die Umgebung den zusätzlichen Verkehr verkraften wird – dies sei auf Basis aktueller Gutachten der Fall, so die Verwaltungsvertreter. Kritik wurde an der Zahl der Stellplätze geübt – 178 bei 311 Wohneinheiten sei doch viel zu wenig. Zudem gab es kritische Nachfragen zur Schadstoffbelastung des Bodens. Man werde sich um diese Themen noch einmal im weiteren Planungsverlauf kümmern, versprachen die Verwaltungsvertreter.

Nördlich der Roddestraße sollten ursprünglich 46 weitere Wohnungen entstehen – doch dieses Projekt sei nun erst einmal nicht mehr aktuell, hieß es am Mittwochabend. Stattdessen berichtete am Rande der Bürgeranhörung ein weiterer Investor, dass in nächster Zeit auch südlich des vorgestellten Projektareals weiterer Wohnraum entstehen soll.

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