Große Serie zur Entwicklung Münsters seit dem Stadtjubiläum
Berthold Tillmann wird 1999 Oberbürgermeister

Münster -

Die große Dienstagsserie unserer Zeitung zur Entwicklung Münsters seit dem Stadtjubiläum 1993 erreicht heute das Jahr 1999. Damals wurde Berthold Tillmann zum Oberbürgermeister gewählt. Klaus Baumeister beleuchtet die Ära Tillmann, die zehn Jahre währte. Bis Weihnachten greift die Serie für jedes Jahr ein herausragendes Thema auf.  

Dienstag, 14.08.2018, 15:38 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 14.08.2018, 15:38 Uhr
 Berthold Tillmanns Erfolg am Wahlabend 1999 ist so überwältigend, dass ihm seine Frau Cornelia Bergmann überschwänglich in die Arme fällt. Deutlich lässt der Herausforderer die Amtsinhaberin Marion Tüns hinter sich. Foto: Matthias Ahlke

Heute sorgt der Satz für ein verlegenes Schmunzeln, doch über Jahre hinweg ist er eine Art Regierungsprogramm: „In einer Liga mit Oxford und Cambridge“.  Berthold Tillmann prägt diese Formulierung, noch eher er Oberbürgermeister von Münster wird. Schon als Kämmerer der Stadt stellt er vorzugsweise die Quo-vadis-Frage und beeindruckt (beziehungsweise verärgert) seine Zuhörerschaft mit einem unerschöpflichen Vorrat an lateinischen Zitaten.

Wie kein anderes Stadtoberhaupt betont Tillmann das intellektuelle Gepräge Münsters. Bei Kritikern, etwa in den Sportvereinen oder auch in der Wirtschaft, stößt er damit zuweilen auf Unverständnis. Aber Tillmann versteht seine Politik nie als ein Gemischtwarenladen, sondern denkt strategisch. Die Grundüberzeugung lässt sich so formulieren: Die Uni ist nicht alles in Münster, aber ohne Uni ist alles nichts. 

Der CDU-Herausforderer Tillmann gewinnt die Oberbürgermeisterwahl 1999 haushoch. Die Amtsinhaberin Marion Tüns lässt er um mehr als 20 Prozentpunkte hinter sich. Als ausgesprochenes Glück erweist sich für Tillmann, dass der SPD-Kanzler Gerhard Schröder just im Herbst 1999 einen schlechten Lauf hat und der SPD landesweit der Wind ins Gesicht bläst. Doch auch in Münster ist die Stimmung sehr CDU-freundlich. Die Oppositionspartei hat es geschafft, dem rot-grünen Bündnis im Rathaus das Parkplatzproblem in der Innenstadt und das Desaster nach der verpatzten Gesamtschulplanung aufs Butterbrot zu schmieren. 

Was Münster im vergangenen Vierteljahrhundert bewegte

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  • 1993

    1993: 1200-Jahr-Feier. Ob sich diese Schüler des Hittorf-Gymnasiums wieder erkennen? Auf diesem Foto aus dem Jahr 1993 werben sie für den Schülerfotowettbewerb. In der Hand halten sie das offizielle Logo des Stadtjubiläums, der zugleich auch das Thema des Wettbewerbs darstellt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1994: Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin. Der frühere Oberbürgermeister Jörg Twenhöven (vorne, v.r.) und Oberstadtdirektor Tilman Pünder blicken nicht gerade begeistert, als Marion Tüns erstmals die Oberbürgermeister-Kette trägt. Jubeln indes kann die grüne Bürgermeisterin Barbara Schlemann (vorne, l.), neben ihr die CDU-Politikerin Hildegard Graf.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1995: Streit um Madonna im Südpark. Die Künstlerin Emmy Feldmann hat jene Schutzmantelmadonna, deren Aufstellung in Münster zum Politikum wir, geschaffen

    Foto: Ahlke
  • 1996: Bürgerentscheid stoppt Gesamtschule. Ausgiebig feiern der CDU-Fraktionschef Werner Stolz (vorne, v.l.) sowie die Elternvertreter Eleonore Heyne, Thomas Gruschka und Renate Spitzner ihren Sieg beim Bürgerentscheid. Die Haupt- und die Realschule im Ostviertel bleiben bestehen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1997: Skulptur-Projekte erleben Durchbruch. Nicht kleckern, sondern klotzen, heißt bei den Skulptur-Projekten 1997 die Devise. Die gut besuchte Eröffnungsveranstaltung vermittelt  einen ersten Vorgeschmack auf die gewachsene Bedeutung der Ausstellung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 1998: 350 Jahre Westfälischer Friede. Die Jubiläumsfeier in Osnabrück und Münster beschert den beiden Städten eine sicherlich einmalige Dichte an politischer Prominenz. Nie zuvor und nie danach gab es in der jüngeren Geschichte der Stadt Münster einen solchen Auflauf von europäischen Staatsoberhäuptern wie bei der Eröffnung der Europaratsausstellung zum Westfälischen Frieden im Landesmuseum am Domplatz.

    Foto: Presseamt Stadt Münster
  • 1999: Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister. Berthold Tillmanns Erfolg am Wahlabend 1999 ist so überwältigend, dass ihm seine Frau Cornelia Bergmann überschwänglich in die Arme fällt. Deutlich lässt der Herausforderer die Amtsinhaberin Marion Tüns hinter sich.

    Foto: Ahlke
  • 2000: Gericht kippt Preußen-Park. Im Modell gab es das ECE-Einkaufszentrum und das neue Stadion bereits. Doch daraus wurde nichts. Zur Orientierung: Im Vordergrund verläuft die Hammer Straße, im Hintergrund sind die Hochhäuser von Berg Fidel zu sehen

    Foto: Ahlke
  • 2001: Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung. 2008, also sieben Jahre nach dem Beginn des Konzepts, zeichnet der damalige NRW-Integrationsminister Armin Laschet (v.l.) das münsterische Flüchtlingskonzept aus. Projektleiter Jochen Köhnke und Sypros Marinos, Vorsitzender des Ausländerbeirates, nehmen die Urkunde entgegen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2002: Nein zur Stadtwerke-Teilprivatisierung. Otto Meyer und Marion Tüns (vorne, v.l.) werden nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid bejubelt. 2002 werden die Münsteraner an die Urnen gerufen, um die Frage zu beantworten, ob die Stadt Münster die alleinige Eigentümerin der Stadtwerke Münster bleiben soll. Die Antwort beim Bürgerentscheid ist eindeutig: 65,4 Prozent der Wähler stimmen dem zu, nur 34,6 Prozent sind für die von der CDU-Alleinregierung geplante Teilprivatisierung des Versorgungsunternehmens. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2003: Müllaufbereitungsanlage am Start. In Coerde wird die MBRA eröffnet. Die vier Buchstaben stehen für Mechanisch-Biologische Restmüll-Aufbereitungsanlage. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit der Landesregierung in Düsseldorf setzt die Stadt Münster ein Abfallkonzept um, das ohne eine Müllverbrennungsanlage auskommt. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2004: Tiefgarage Ludgeriplatz scheitert. Der Ludgeriplatz, hier ein Foto aus dem Jahr 2001, ist ein kompliziertes Gebilde. Wo soll man hier eine Tiefgarage bauen, fragen sich 2004 viele Münsteraner. Am Ende scheitert das Projekt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2005: Pläne für Kanalausbau werden vorgestellt. Als 2017 die Behelfsbrücke, die während des Baus der neuen Schillerstraßen-Brücke erforderlich, wieder abtransportiert wird, liegt die erste öffentliche Präsentation der Ausbaupläne bereits zwölf Jahre zurück.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2006: Münster-Arkaden eröffnet. Von der Rothenburg bis zur Ludgeristraße führt ein Verbindungsweg lang durch die Münster-Arkaden. Seit der Eröffnung 2006 ist das Einkaufszentrum aus der Innenstadt nicht mehr wegzudenken.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • 2007: Südbad schließt. Die Adresse Inselbogen 36 ist derzeit eine Brachfläche. Bis 2007 hat hier das Südbad gestanden. Zwischenzeitlich ist geplant, das Grundstück mit Wohnungen zu bebauen, wozu sich die Kommunalpolitiker aber nicht durchringen können. Zugleich aber werden die verschiedenen, bislang ins Auge gefassten Pläne zum Bau eines neuen Südbades nicht umgesetzt, so dass der Inselbogen 36 seit gut einem Jahrzehnt irgendwo zwischen Baum und Borke vor sich hin dümpelt.

    Foto: Ahlke
  • 2008: Münsteraner erteilen dem Bau einer Musikhalle per Bürgerentscheid eine Absage. Mit einer Aufführung der Carmina Burana vor dem Schloss hatten die Musikhallenfreunde noch für ein „Nein“ geworben – vergeblich. 

    Foto: pia
  • 2009: Markus Lewe wird Oberbürgermeister. Der SPD-Kandidat Wolfgang Heuer (2.v.r.) gratuliert Markus Lewe nach der Oberbürgermeisterwahl zum Sieg. Später macht Heuer als Ordnungs- und Personaldezernent Karriere unter Lewe.

    Foto: Ahlke
  • 2010: Städtebaupreis für die Stubengasse. Unter den vielen Preisen, die Münster schon gewonnen hat, fällt der Deutsche Städtebaupreis im Jahr 2010 kaum auf. Auch wenn der Preis allenfalls in Fachkreisen bekannt ist, so wird mit ihm ein städtebaulicher Wandel dokumentiert, der in Münster sehr wohl eine breite Wirkung erzielt hat. 

    Foto: Oliver Werner
  • 2011: Forensische Klinik geht in Betrieb. Nur selten ist das Tor der forensischen Klinik in Amelsbüren so seit offen wie am Tag der Offenen Tür 2011. Kurze Zeit später kommen die ersten Patienten.

    Foto: Oliver Werner
  • 2012: Abschied vom Namen Hindenburg. Beim Bürgerentscheid 2012, dem vierten überhaupt, setzen sich nicht die Ja-Stimmen durch, sondern die Nein-Stimmen. Und das auch ziemlich deutlich: 59,4 Prozent der Münsteraner entscheiden sich dafür, dass der frühere Hindenburgplatz seinen neuen Namen Schlossplatz behalten und nicht zum alten Namen zurückkehren soll.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2013: Abzug der letzten britischen Soldaten. Über Jahrzehnte hinweg sind britische Soldaten in Münster, hier eine Parade auf dem Domplatz, ein vertrauter Anblick. 2013 aber verlassen die letzten Truppenteile die Stadt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2014: Münster wäscht auf 300.000 Einwohner. Stefanie Luik über den Dächern von Münster. Im November 2014 wird die Studentin als 300 000. Münsteranerin begrüßt. Die junge Frau aus Reutlingen ist das Gesicht eines anhaltenden Bevölkerungswachstums in Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • 2015: Hängepartie an der Umgehungsstraße endet. 2015 passiert das, womit niemand mehr gerechnet hat: Es erfolgt der erste Spatenstich für den vierspurigen Ausbau der Umgehungsstraße, dritter Bauabschnitt. Der jahrzehntelange Vorlauf für diesen umstrittenen Straßenbau beschert Münster einen außergewöhnlichen Superlativ: 31 Jahre lang, von 1986 ist 2017, ist die Bürgerinitiative St. Mauritz aktiv, um eben diesen Ausbau zu verhindern.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2016: Das Aus für verkaufsoffene Sonntage. Auf diesen Moment haben sie hingearbeitet (vorne, v.l.): Die Pfarrer Martin Mustroph und Jens Dechow, Bernd Bajohr von der Gewerkschaft Verdi und Jochen Lüken, Personalratsvorsitzende der Stadt Münster, feiern den erfolgreichen Bürgerentscheid.

    Foto: Oliver Werner
  • 2017: Hauptbahnhof wird neu eröffnet. Riesig ist der Andrang als der neue Hauptbahnhof im Juni 2017 feierlich eröffnet wird. Das Gebäude kommt gut an. 

    Foto: Oliver Werner

Strategische Stadtentwicklung bis heute prägend

Gut ein Jahr nach seinem Wahlerfolg geht Tillmann dazu über, die im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Baupläne dem neuen und ehrgeizigen Planungsdezernenten Hartwig Schultheiß zu überlassen. Tillmann selbst schmiedet lieber einen geistigen Masterplan für Münster, bastelt an der „City of Learning“ und stößt einen Stadtentwicklungsprozess an, der in dem bis heute gültigen Leitmotiv mündet: „Münster – Stadt der Wissenschaft und Lebensart“. 

Bei den Hochschulen zeigen Tillmanns Vorstöße durchaus Wirkung. Die Distanz zwischen Rathaus und Universitätsschloss wird geringer, die friedliche Koexistenz entwickelt sich weiter in Richtung einer Kooperation. Wie zur Belohnung „befördert“ die Universitäts-Rektorin Ursula Nelles den Ex-Oberbürgermeister Tillmann 2012 zum Honorarprofessor und sorgt dafür, dass ihm bei seiner Antrittsvorlesung ein großer Auftritt gewährt wird.

   

Nach seinem Abschied vom Rathaus 2009 wird Berthold Tillmann Honorarprofessor an der Uni, hier bei seiner Antrittsvorlesung 2012.

Nach seinem Abschied vom Rathaus 2009 wird Berthold Tillmann Honorarprofessor an der Uni, hier bei seiner Antrittsvorlesung 2012. Foto: Matthias Ahlke

Wie kaum ein anderes Thema ist die (letztlich gescheiterte) Kulturhauptstadtbewerbung in den Jahren 2002 bis 2004 mit dem Namen Tillmann verbunden. Der Oberbürgermeister ist beileibe nicht derjenige, der die Idee hat, den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“, der im Jahr 2010 einer deutschen Stadt zugesprochen werden soll, nach Münster zu holen. Im Gegenteil: Tillmann pfeift seine Kulturdezernentin Helga Boldt (Grüne) zurück, als diese ein solches Ziel formuliert. Der Oberbürgermeister hat Angst, dass seine CDU nicht mitzieht. 

Bewerbung als Kulturhauptstadt – Tillmann in seinem Element

Erst als ihm wichtige Persönlichkeiten aus der Stadtgesellschaft zureden und auch die CDU nicht länger mit einer Bewerbung fremdelt, setzt sich Tillmann an die Spitze. Dann aber auch richtig. Der Oberbürgermeister ist genau in seinem Element. Das Kulturhauptstadtprojekt ist eine anspruchsvolle Aufgabe und zugleich politisch über jeden Zweifel erhaben. Die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP akzeptieren den Oberbürgermeister als unangefochtenen Kopf an der Spitze dieser „kulturellen Sammlungsbewegung“, wie Tillmann das Projekt gern umschreibt. 

Der Kulturhauptstadtbewegung verdankt Tillmann auch den glanzvollsten Auftritt seiner Karriere. Im Mai 2004 stellt er die münsterische Bewerbung im Düsseldorfer Landtag vor und behauptet sich dabei bravourös gegenüber den Oberbürgermeistern der beiden Mitbewerberstädte Köln und Essen. Seine Eloquenz beeindruckt die Landtagsabgeordneten so sehr, dass anschließend gefragt wird, ob Tillmann einen Ministerposten in Düsseldorf anstrebe. 

Statt Münster macht Essen bei der NRW-Vorentscheidung das Rennen und wird später auch tatsächlich Kulturhauptstadt. Das Ziel der Landesregierung, dem wirtschaftlichen Wandel im Ruhrgebiet durch das Kulturhauptstadtjahr 2010 zu forcieren, gibt den entscheidenden Ausschlag. 

Tillmann: Der Excel-Regent?

In seiner zweiten Amtszeit ist Berthold Tillmann auf die Stimmen der FDP angewiesen, was seine Lust an den „großen Themen“ mindert. Mit dem viel kritisierten Rödl-Gutachten rückt jetzt die Sparpolitik in den Vordergrund. Der Verwaltungsprofi Tillmann muss sich fortan den Vorwurf gefallen lassen, er regiere Münster mit Hilfe von Excel-Tabellen. Das schmerzt ihn. 

Sein Gestaltungswille lässt im Laufe der Jahre nach. Das wird besonders deutlich, als sich zum Ende seiner Amtszeit der Streit über die von Tillmann befürwortete Musikhalle zuspitzt. Eigentlich hätte der Oberbürgermeister das Zeug dazu gehabt, sich wieder einmal an die Spitze der Bewegung zu setzen. Er tut es aber nicht, eben weil das Projekt so umstritten ist. Tillmann sieht sich als Chefstratege, nicht als Leiter der Propaganda-Abteilung. 

Der Macher gegen den Analytiker: Tillmann steigt aus

In diese Logik passt auch, dass Tillmann bereits zwei Jahre vor dem Ende seiner Amtszeit öffentlich verkündet, dass er 2009 nicht wieder antreten will. Als Mann der langen Linien und des Abwägens, dem jede Form der Hemdsärmeligkeit zuwider ist, kennt er seine Grenzen und weiß, dass ihm eine dritte Amtszeit (zu) viel abverlangen würde. 

Tillmann ist gesegnet mit einer überragenden politischen Intelligenz. Zugleich kämpft in ihm aber während der gesamten Amtszeit der Politiker mit dem Politikwissenschaftler, der Macher mit dem Analytiker. Da er Letzteren nicht mehr verleugnen möchte, bestimmt er selbst seinen Abschied.

Zum Thema

Die komplette Serie erscheint Anfang 2019 als Taschenbuch.

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Münsters wichtigste Themen der letzten 25 Jahre

►  1993 : 1200 Jahre Stadtgeschichte – Münster feiert Jubiläum (erscheint am 3. Juli)

►  1994 : Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin (10. Juli)

►  1995 : Streit um die Aufstellung der Madonna im Südpark (17. Juli)

►  1996 : Bürgerentscheid stoppt geplante Gesamtschule im Ostviertel (24. Juli)

►  1997 : Skulptur-Projekte erleben ihren Durchbruch (31. Juli)

►  1998 : Münster feiert 350 Jahre Westfälischer Friede (7. August)

►  1999 :  Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister (14. August)

►  2000 : Oberverwaltungsgericht Münster kippt den Preußen-Park (21. August)

►  2001 : Stadtverwaltung erarbeitet Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung (28. August)

► 2002 : Münsteraner sagen bei Bürgerentscheid „Nein“ zur Stadtwerke-Teilprivatisierung (4. September)

►  2003 : Müllaufbereitungsanlage in Coerde nimmt ihren Betrieb auf (11. September)

►  2004 : Oberbürgermeister Tillmann lässt Tiefgarage Ludgeriplatz fallen (18. September)

►  2005 : Schifffahrtsverwaltung stellt Pläne für Kanalausbau vor (25. September)

►  2006 : Münster-Arkaden öffnen ihre Tore (2. Oktober)

►  2007 : Stadt schließt das Südbad (9. Oktober)

►  2008 : Musikhalle erhält bei Bürgerentscheid eine Abfuhr (16. Oktober)

►  2009 : Markus Lewe wird Oberbürgermeister (23. Oktober)

►  2010 : Münster wird mit dem Städtebaupreis für die Stubengassen-Bebauung ausgezeichnet (30. Oktober)

►  2011 : Forensische Klinik in Amelsbüren geht an den Start (6. November)

►  2012 : Abschied vom Namen Hindenburgplatz (13. November)

►  2013 : Die letzten britischen Soldaten verlassen Münster (20. November)

►  2014 : Münster wächst auf 300 000 Einwohner (27. November)

►  2015 : Hängepartie beim Ausbau der Umgehungsstraße endet (4. Dezember)

►  2016 : Erfolgreicher Bürgerentscheid gegen verkaufsoffene Sonntage (11. Dezember)

►  2017 : Münsters Hauptbahnhof wird neu eröffnet (18. Dezember)

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