Die große Münster-Serie
2001 beginnt die Stadt mit der dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen

Münster -

Die große Serie zur Entwicklung Münsters seit dem Stadtjubiläum 1993 erreicht jetzt das Jahr 2001. In diesem Jahr beginnt die Stadt Münster mit der Umsetzung des Konzeptes zur dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen.

Dienstag, 28.08.2018, 12:04 Uhr aktualisiert: 28.08.2018, 12:10 Uhr
Unscheinbar sehen die Flüchtlingsunterkünfte aus, unscheinbar sollen sie auch aussehen, die Unterkunft an der Dülmener Straße in Albachten, die zu den ersten Einrichtungen nach dem neuen Konzept zählt. Foto: Thomas Schubert

Wer die Flüchtlingsunterkünfte nicht kennt, der entdeckt sie auch nicht. Die unscheinbaren, zwei- oder dreistöckigen Reihenhäuser befinden sich an vielen Stellen im Stadtgebiet, etwa an der Dülmener Straße in Albachten, an der Meesenstiege in Hiltrup, am Nordkirchenweg nahe dem Kappenberger Damm, in Roxel, Nienberge, Sprakel und anderswo. 

Der Plan, der diesen Reihenhäusern zugrunde liegt, nennt sich „dezentrale Flüchtlingsunterkünfte“ und wird seit 2001 von der münsterischen Stadtverwaltung umgesetzt, nachdem der Rat sie im Dezember 2000 damit beauftragt hat. 

Unscheinbare Architektur

Erarbeitet wird das Konzept von Jochen Köhnke , der als Büroleiter der SPD-Oberbürgermeisterin Marion Tüns (1994 bis 1999) nach Münster gekommen ist. Nach der Tüns-Abwahl steht für ihren Nachfolger Berthold Tillmann ( CDU ) fest, dass er für Köhnke – zweifelsfrei ein Verwaltungsprofi, aber einer mit SPD-Parteibuch – eine neue Verwendung suchen muss. Tillmann macht Köhnke zum Flüchtlingsdezernenten. Dieser geht in seiner neuen Aufgabe regelrecht auf. 

Der Beschluss sieht vor, an zwölf Stellen neue Häuser für maximal 50 Flüchtlinge zu errichten, rund acht pro Haus, wahlweise bezogen von Familien oder Alleinstehenden. Wenn neue Baugebiete geplant werden, wird auch ein Standort für eine Unterkunft festgelegt und das Gebäude möglichst in einer der Umgebung angepassten Architektur errichtet. 

Widerstand formiert sich

So weit die Theorie. Natürlich formiert sich in den ausgesuchten Nachbarschaften der Widerstand. Investoren und Häuslebauer sprechen ganz offen die Gefahr eines Wertverlustes ihrer Immobilien an, sollte nebenan eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden. Jochen Köhnke erlebt turbulente Bürgerversammlungen und muss auch mit Anfeindungen leben. 

Was Münster im vergangenen Vierteljahrhundert bewegte

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  • 1993

    1993: 1200-Jahr-Feier. Ob sich diese Schüler des Hittorf-Gymnasiums wieder erkennen? Auf diesem Foto aus dem Jahr 1993 werben sie für den Schülerfotowettbewerb. In der Hand halten sie das offizielle Logo des Stadtjubiläums, der zugleich auch das Thema des Wettbewerbs darstellt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1994: Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin. Der frühere Oberbürgermeister Jörg Twenhöven (vorne, v.r.) und Oberstadtdirektor Tilman Pünder blicken nicht gerade begeistert, als Marion Tüns erstmals die Oberbürgermeister-Kette trägt. Jubeln indes kann die grüne Bürgermeisterin Barbara Schlemann (vorne, l.), neben ihr die CDU-Politikerin Hildegard Graf.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1995: Streit um Madonna im Südpark. Die Künstlerin Emmy Feldmann hat jene Schutzmantelmadonna, deren Aufstellung in Münster zum Politikum wir, geschaffen

    Foto: Ahlke
  • 1996: Bürgerentscheid stoppt Gesamtschule. Ausgiebig feiern der CDU-Fraktionschef Werner Stolz (vorne, v.l.) sowie die Elternvertreter Eleonore Heyne, Thomas Gruschka und Renate Spitzner ihren Sieg beim Bürgerentscheid. Die Haupt- und die Realschule im Ostviertel bleiben bestehen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 1997: Skulptur-Projekte erleben Durchbruch. Nicht kleckern, sondern klotzen, heißt bei den Skulptur-Projekten 1997 die Devise. Die gut besuchte Eröffnungsveranstaltung vermittelt  einen ersten Vorgeschmack auf die gewachsene Bedeutung der Ausstellung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 1998: 350 Jahre Westfälischer Friede. Die Jubiläumsfeier in Osnabrück und Münster beschert den beiden Städten eine sicherlich einmalige Dichte an politischer Prominenz. Nie zuvor und nie danach gab es in der jüngeren Geschichte der Stadt Münster einen solchen Auflauf von europäischen Staatsoberhäuptern wie bei der Eröffnung der Europaratsausstellung zum Westfälischen Frieden im Landesmuseum am Domplatz.

    Foto: Presseamt Stadt Münster
  • 1999: Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister. Berthold Tillmanns Erfolg am Wahlabend 1999 ist so überwältigend, dass ihm seine Frau Cornelia Bergmann überschwänglich in die Arme fällt. Deutlich lässt der Herausforderer die Amtsinhaberin Marion Tüns hinter sich.

    Foto: Ahlke
  • 2000: Gericht kippt Preußen-Park. Im Modell gab es das ECE-Einkaufszentrum und das neue Stadion bereits. Doch daraus wurde nichts. Zur Orientierung: Im Vordergrund verläuft die Hammer Straße, im Hintergrund sind die Hochhäuser von Berg Fidel zu sehen

    Foto: Ahlke
  • 2001: Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung. 2008, also sieben Jahre nach dem Beginn des Konzepts, zeichnet der damalige NRW-Integrationsminister Armin Laschet (v.l.) das münsterische Flüchtlingskonzept aus. Projektleiter Jochen Köhnke und Sypros Marinos, Vorsitzender des Ausländerbeirates, nehmen die Urkunde entgegen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2002: Nein zur Stadtwerke-Teilprivatisierung. Otto Meyer und Marion Tüns (vorne, v.l.) werden nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid bejubelt. 2002 werden die Münsteraner an die Urnen gerufen, um die Frage zu beantworten, ob die Stadt Münster die alleinige Eigentümerin der Stadtwerke Münster bleiben soll. Die Antwort beim Bürgerentscheid ist eindeutig: 65,4 Prozent der Wähler stimmen dem zu, nur 34,6 Prozent sind für die von der CDU-Alleinregierung geplante Teilprivatisierung des Versorgungsunternehmens. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2003: Müllaufbereitungsanlage am Start. In Coerde wird die MBRA eröffnet. Die vier Buchstaben stehen für Mechanisch-Biologische Restmüll-Aufbereitungsanlage. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit der Landesregierung in Düsseldorf setzt die Stadt Münster ein Abfallkonzept um, das ohne eine Müllverbrennungsanlage auskommt. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2004: Tiefgarage Ludgeriplatz scheitert. Der Ludgeriplatz, hier ein Foto aus dem Jahr 2001, ist ein kompliziertes Gebilde. Wo soll man hier eine Tiefgarage bauen, fragen sich 2004 viele Münsteraner. Am Ende scheitert das Projekt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2005: Pläne für Kanalausbau werden vorgestellt. Als 2017 die Behelfsbrücke, die während des Baus der neuen Schillerstraßen-Brücke erforderlich, wieder abtransportiert wird, liegt die erste öffentliche Präsentation der Ausbaupläne bereits zwölf Jahre zurück.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2006: Münster-Arkaden eröffnet. Von der Rothenburg bis zur Ludgeristraße führt ein Verbindungsweg lang durch die Münster-Arkaden. Seit der Eröffnung 2006 ist das Einkaufszentrum aus der Innenstadt nicht mehr wegzudenken.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • 2007: Südbad schließt. Die Adresse Inselbogen 36 ist derzeit eine Brachfläche. Bis 2007 hat hier das Südbad gestanden. Zwischenzeitlich ist geplant, das Grundstück mit Wohnungen zu bebauen, wozu sich die Kommunalpolitiker aber nicht durchringen können. Zugleich aber werden die verschiedenen, bislang ins Auge gefassten Pläne zum Bau eines neuen Südbades nicht umgesetzt, so dass der Inselbogen 36 seit gut einem Jahrzehnt irgendwo zwischen Baum und Borke vor sich hin dümpelt.

    Foto: Ahlke
  • 2008: Münsteraner erteilen dem Bau einer Musikhalle per Bürgerentscheid eine Absage. Mit einer Aufführung der Carmina Burana vor dem Schloss hatten die Musikhallenfreunde noch für ein „Nein“ geworben – vergeblich. 

    Foto: pia
  • 2009: Markus Lewe wird Oberbürgermeister. Der SPD-Kandidat Wolfgang Heuer (2.v.r.) gratuliert Markus Lewe nach der Oberbürgermeisterwahl zum Sieg. Später macht Heuer als Ordnungs- und Personaldezernent Karriere unter Lewe.

    Foto: Ahlke
  • 2010: Städtebaupreis für die Stubengasse. Unter den vielen Preisen, die Münster schon gewonnen hat, fällt der Deutsche Städtebaupreis im Jahr 2010 kaum auf. Auch wenn der Preis allenfalls in Fachkreisen bekannt ist, so wird mit ihm ein städtebaulicher Wandel dokumentiert, der in Münster sehr wohl eine breite Wirkung erzielt hat. 

    Foto: Oliver Werner
  • 2011: Forensische Klinik geht in Betrieb. Nur selten ist das Tor der forensischen Klinik in Amelsbüren so seit offen wie am Tag der Offenen Tür 2011. Kurze Zeit später kommen die ersten Patienten.

    Foto: Oliver Werner
  • 2012: Abschied vom Namen Hindenburg. Beim Bürgerentscheid 2012, dem vierten überhaupt, setzen sich nicht die Ja-Stimmen durch, sondern die Nein-Stimmen. Und das auch ziemlich deutlich: 59,4 Prozent der Münsteraner entscheiden sich dafür, dass der frühere Hindenburgplatz seinen neuen Namen Schlossplatz behalten und nicht zum alten Namen zurückkehren soll.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2013: Abzug der letzten britischen Soldaten. Über Jahrzehnte hinweg sind britische Soldaten in Münster, hier eine Parade auf dem Domplatz, ein vertrauter Anblick. 2013 aber verlassen die letzten Truppenteile die Stadt.

    Foto: Oliver Werner
  • 2014: Münster wäscht auf 300.000 Einwohner. Stefanie Luik über den Dächern von Münster. Im November 2014 wird die Studentin als 300 000. Münsteranerin begrüßt. Die junge Frau aus Reutlingen ist das Gesicht eines anhaltenden Bevölkerungswachstums in Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • 2015: Hängepartie an der Umgehungsstraße endet. 2015 passiert das, womit niemand mehr gerechnet hat: Es erfolgt der erste Spatenstich für den vierspurigen Ausbau der Umgehungsstraße, dritter Bauabschnitt. Der jahrzehntelange Vorlauf für diesen umstrittenen Straßenbau beschert Münster einen außergewöhnlichen Superlativ: 31 Jahre lang, von 1986 ist 2017, ist die Bürgerinitiative St. Mauritz aktiv, um eben diesen Ausbau zu verhindern.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2016: Das Aus für verkaufsoffene Sonntage. Auf diesen Moment haben sie hingearbeitet (vorne, v.l.): Die Pfarrer Martin Mustroph und Jens Dechow, Bernd Bajohr von der Gewerkschaft Verdi und Jochen Lüken, Personalratsvorsitzende der Stadt Münster, feiern den erfolgreichen Bürgerentscheid.

    Foto: Oliver Werner
  • 2017: Hauptbahnhof wird neu eröffnet. Riesig ist der Andrang als der neue Hauptbahnhof im Juni 2017 feierlich eröffnet wird. Das Gebäude kommt gut an. 

    Foto: Oliver Werner

Doch der politische Flächenbrand bleibt aus. Das hängt damit zusammen, dass der Festlegung der Standorte ein sogenannter Mediationsprozess vorausgeht. Stadtteilpolitiker, Polizisten, Kirchenvertreter, Vertreter des Ausländerbeirats und der Wohlfahrtsverbände suchen gemeinsam den Stadtplan ab, auch Planungs- und Grundstücksexperten der Stadtverwaltung sind beteiligt, derweil Köhnkes Team die Suche koordiniert und am Ende eine von allen akzeptierte Liste erstellt. Damit lassen sich öffentliche Proteste nicht verhindern. Aber es ist sichergestellt, dass sich zumindest die Entscheidungsträger einig sind. 

Ehrenamtliche Hilfe

Als noch wirksamer erweist sich ein anderer Baustein des Konzeptes. Mit Beginn der Planung beginnt die Stadtverwaltung auch damit, im Umfeld einer neuen Flüchtlingsunterkunft einen Kreis an Ehrenamtlichen aufzubauen, der sich um die neuen Nachbarn kümmert. Eine Konfliktlinie nach dem Motto „Hier das mächtige Rathaus, dort die ohnmächtigen Anwohner“ entsteht erst gar nicht, weil sich in den Quartieren auch Befürworter der neuen Unterkunft outen. 

Münsters wichtigste Themen der letzten 25 Jahre

►  1993 : 1200 Jahre Stadtgeschichte – Münster feiert Jubiläum (erscheint am 3. Juli)

►  1994 : Marion Tüns wird Oberbürgermeisterin (10. Juli)

►  1995 : Streit um die Aufstellung der Madonna im Südpark (17. Juli)

►  1996 : Bürgerentscheid stoppt geplante Gesamtschule im Ostviertel (24. Juli)

►  1997 : Skulptur-Projekte erleben ihren Durchbruch (31. Juli)

►  1998 : Münster feiert 350 Jahre Westfälischer Friede (7. August)

►  1999 :  Berthold Tillmann wird Oberbürgermeister (14. August)

►  2000 : Oberverwaltungsgericht Münster kippt den Preußen-Park (21. August)

►  2001 : Stadtverwaltung erarbeitet Konzept für dezentrale Flüchtlingsunterbringung (28. August)

► 2002 : Münsteraner sagen bei Bürgerentscheid „Nein“ zur Stadtwerke-Teilprivatisierung (4. September)

►  2003 : Müllaufbereitungsanlage in Coerde nimmt ihren Betrieb auf (11. September)

►  2004 : Oberbürgermeister Tillmann lässt Tiefgarage Ludgeriplatz fallen (18. September)

►  2005 : Schifffahrtsverwaltung stellt Pläne für Kanalausbau vor (25. September)

►  2006 : Münster-Arkaden öffnen ihre Tore (2. Oktober)

►  2007 : Stadt schließt das Südbad (9. Oktober)

►  2008 : Musikhalle erhält bei Bürgerentscheid eine Abfuhr (16. Oktober)

►  2009 : Markus Lewe wird Oberbürgermeister (23. Oktober)

►  2010 : Münster wird mit dem Städtebaupreis für die Stubengassen-Bebauung ausgezeichnet (30. Oktober)

►  2011 : Forensische Klinik in Amelsbüren geht an den Start (6. November)

►  2012 : Abschied vom Namen Hindenburgplatz (13. November)

►  2013 : Die letzten britischen Soldaten verlassen Münster (20. November)

►  2014 : Münster wächst auf 300 000 Einwohner (27. November)

►  2015 : Hängepartie beim Ausbau der Umgehungsstraße endet (4. Dezember)

►  2016 : Erfolgreicher Bürgerentscheid gegen verkaufsoffene Sonntage (11. Dezember)

►  2017 : Münsters Hauptbahnhof wird neu eröffnet (18. Dezember)

...

2014 ist die bestehende Liste abgearbeitet, sieht man von zwei Standorten ab, an denen noch das Baurecht fehlt. In einem neuerlichen Mediationsprozess werden weitere zehn Standorte benannt. An der Bahlmannwiese nahe dem Wienburgpark kommt es dabei zu einem Präzedenzfall, der hohe Wellen schlägt.

Erstmals soll eine feste Unterkunft für Flüchtlinge auf einer bestehenden Grünfläche gebaut werden. Die Verantwortlichen im Rathaus nehmen ihren Beschluss aber nicht zurück, denn ein Rückzieher, der aus städtebaulichen Gründen möglicherweise sinnvoll gewesen wäre, hätte unweigerlich dramatische politische Auswirkungen gehabt.

Quantität statt Qualität

Das Quartier rund um die Bahlmannwiese gilt als etabliertes, gehobenes Wohnquartier in City-Nähe. Sollen die Anwohner dort „verschont“ bleiben, während Häuslebauer in neuen Siedlungen am Stadtrand damit rechnen müssen, auf Flüchtlinge in ihrer Umgebung zu treffen? Eine solche Debatte hätte das städtische Konzept sprengen können. Also wird sie erst gar nicht geführt. 

Natürlich ist die dezentrale Unterbringung Makulatur, als Ende 2015 die Flüchtlinge zu Tausenden nach Münster kommen. In der Not werden Kasernen in Beschlag genommen, an abgelegenen Standorten entstehen Fertighäuser und Containersiedlungen mit 100 oder auch 200 Flüchtlingen. Quantität statt Qualität, lautet jetzt das Gebot der Stunde. 

Probleme können nur in Berlin gelöst werden

Gleichwohl trägt das bereits erarbeitete Konzept zumindest indirekt Früchte. Nahezu flächendeckend ist das Thema in Münster ausdiskutiert. Die Helfer-Teams rund um den bestehenden Einrichtungen werden zu Ankerpunkten für die Rekrutierung weiterer Freiwilliger. Bis zu 2000 Menschen engagieren sich in der Flüchtlingshilfe. 

Die gesamtstaatlichen Fragen rund um die Migration und die damit verbundenen Probleme, die menschliche Härten wie Abschiebungen nicht ausschließen, können nicht in Münster, sondern nur in Berlin gelöst werden. Gleichwohl hat Münster in einem zweifelsfrei sensiblen Themenfeld gezeigt, dass eine Kommune sehr wohl deeskalierend wirken kann, wenn sie die Integration von Flüchtlingen zu einer Aufgabe für breite Bevölkerungskreise macht.

Wer sich nämlich um Menschen in Not kümmert, hat vermutlich gar keine Zeit für fremdenfeindliche Proteste.

Zum Thema

Die komplette Serie wird Anfang 2019 als Taschenbuch erscheinen.

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