Neue Halle für den Verein Shotokan
Karateka greifen zum Spaten

Münster -

Dem Neubau des Trainingszentrums für den Karate-Verein Shotokan ging ein juristisches Tauziehen voraus. Doch jetzt ist es endlich losgegangen – und die Karatekas, die sonst nur mit bloßen Händen kämpfen, griffen zum Spaten.

Montag, 19.08.2019, 20:00 Uhr
Mitglieder des Vereins „Shotokan-Karate“ feierten mit dem ersten Spatenstich den Baubeginn für ihr neues Sport- und Trainingszentrum am Mauritz-Lindenweg. Foto: Matthias Ahlke

Die Fundamentgräben sind ausgehoben, die ersten Fundamente schon gegossen: Der Grundriss der neuen Halle des Vereins Shotokan-Karate zeichnet sich auf dem Grundstück neben der Geschäftsstelle des Stadtsportbundes am Mauritz-Lindenweg schon deutlich ab. Die Karate-Sportler versammelten sich am Wochenende auf der Baustelle zum ersten Spatenstich und zur Grundsteinlegung für ihr neues „Dojo“. Denn dass das neue Trainingszentrum nun wirklich entsteht, das ist für den Verein mit weit über 300 Mitgliedern ein echter Grund zum Feiern.

Wie berichtet, steht die bisherige, erst 18 Jahre alte Halle des Vereins auf dem Grundstück der Mathilde-Anneke-Schule. Damit die Schule mit Sporthalle gebaut werden kann, musste die Karate-Halle weichen. Das jetzige Grundstück stellte die Stadt zur Verfügung, die auch beim Neubau hilft. Ein Klage-Marathon des Vereins „Münster 08“, der zuvor für das jetzige Baugrundstück eine Nutzungserlaubnis der Stadt hatte, verzögerte bekanntlich das Projekt, doch jetzt herrschte beim Verein und den Vertretern der Stadt, Baudezernent Matthias Peck und Sportamtsleiterin Kerstin Dewaldt, ungetrübte Freude. Shotokan-Vorsitzender Oliver Lich dankte all jenen, „die daran mitgearbeitet haben, dass das neue Dojo und damit auch die Mathilde-Anneke-Gesamtschule möglich werden“. Auch der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Michael Schmitz, feierte mit den künftigen Nachbarn.

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