Qualifizierung für die Seelsorge
Ehrenamtliche besser vorbereiten

Münster -

Sie führen Gespräche mit Schwerkranken, kümmern sich um alte Menschen oder umsorgen Behinderte: Die Ehrenamtlichen in der Seelsorge stehen den Menschen bei, die sich mit existenziellen Fragen beschäftigen. Und „die Anforderungen, die an sie gestellt werden, sind in den letzten Jahren gestiegen“, sagt der Pfarrer und Krankenhausseelsorger des Evangelischen Krankenhauses Johannisstift, Thomas Groll.

Donnerstag, 19.09.2019, 10:00 Uhr
Stellten das Qualifizierungskonzept vor (v.l.): Udo Schröder-Hörster (Johanniter), Ulrike Egermann (Perthes-Stiftung), Pfarrer Thomas Groll und Ulrich Watermeyer (Diakonie).   Foto: Teresa Walter

Immer mehr Menschen lebten alleine, es gebe immer mehr, die sich nach Unterstützung sehnten. Umso wichtiger sei es, die Menschen auf ihren späteren Dienst im Krankenhaus, dem Seniorenheim oder im ambulanten Dienst qualifiziert vorzubereiten. Ein gemeinsames Konzept des Evangelischen Kirchenkreises Münster, der evangelischen Perthes-Stiftung, der Johanniter und der Diakonie Münster will diese Aufgabe nun angehen.

In einem dreimonatigen Grundkurs von Januar bis März können 20 Interessierte die wichtigsten Inhalte der Seelsorge kennenlernen. Angeleitet werden sie von Experten der Medizin und Seelsorge, so Groll . Das Ganze sei sehr praktisch aufgebaut, bereits aktive Ehrenamtliche könnten über ihre Erfahrungen berichten, sagt Ulrich Watermeyer von der Diakonie Münster.

Interessierte können sich bis Mitte Dezember mit einem Formular und Motivationsschreiben bei Pfarrer Thomas Groll bewerben. Er erteilt Informationen unter ✆ 02 51/2 70 63 57 (E-Mail: thomas.groll@ev-kirchenkreis-muenster.de).

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