Neuer Vorschlag der Hafencenter-Gegner
Autofreie Siedlung am Hansaring

Münster -

Das Hafencenter ist aktuell eine Bauruine. Wie soll es weitergehen? Die Hafencenter-Gegner wollen kein Einkaufszentrum und keine Nutzung, die Verkehr auf dem Hansaring auslöst. Ihr Vorschlag sieht anderes vor.

Dienstag, 15.10.2019, 19:00 Uhr
Das Hafencenter ist aktuell eine Bauruine. Foto: Matthias Ahlke

Stillstand am Hafen: Seit dem Baustopp für das Hafencenter gibt es einen Investor, der Geld und ein Grundstück hat, aber nicht bauen darf. Und es gibt Hafencenter-Kritiker, denen für ihre vielen Ideen das Grundstück (und vermutlich auch das Geld) fehlt.

Wie kann es weitergehen? Bei einem Pressegespräch am Dienstag teilten die Hafenvereine und die Nachbarschaftsinitiative Platanenpower mit, wie sie sich eine Zukunft des brach liegenden Areals vorstellen.

Am besten autofrei

Um es kurz zu machen: Am besten wäre eine autofreie Siedlung, ergänzt um kulturelle und soziale Einrichtungen unter Verzicht auf alle oberirdischen Parkplätze. Die bereits weitgehend fertiggestellte Tiefgarage auf dem Hafencenter-Gelände könnte dann als Quartiersgarage genutzt werden, unter der Voraussetzung, dass eine entsprechend große Anzahl an Stellplätzen an den Straßenrändern im Quartier wegfällt.

Jede neue Entwicklung am Hansaring (der Erschließungsstraße für das Hafencenter), so Tim Richter von der Initiative „Platanenpower“, dürfe keinen Mehrverkehr für den Hansaring nach sich ziehen. Diesen Anspruch haben die Initiativen auch im Hinblick auf die geplante Nutzung des alten Osmo-Areals, wo bekanntlich große Bauvorhaben mit Wohnungen und Büros realisiert werden sollen. Das Pressegespräch am Dienstag, so hieß es weiter, widme sich aber nur der Zukunft des Hafencenter-Areals.

Verkehrliche Entlastung zwingend erforderlich

Rainer Bode von den Hafenvereinen empfahl der Stadt, das private Grundstück zu erwerben und dann gemeinsam mit den diversen im Quartier vorhandenen Interessengruppen autoarm zu entwickeln. Eine verkehrliche Entlastung des Hansaringes sei dabei zwingend erforderlich.

Ironie der Geschichte: Von der aktuellen Brache geht überhaupt keine Verkehrsbelastung aus.

Parking-Day am Hansaring - Straßenfest ohne Verkehr und parkende Autos

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  • Parking-Day am Hansaring - Straßenfest ohne Verkehr und parkende Autos
Foto: Matthias Ahlke
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