Jahresausstellung der „Schanze“ in der Galerie König
Breite Vielfalt mit drei Neuen

Münster -

Vielfalt und Breite sind kennzeichnend für die traditionsreiche Künstlergemeinschaft „Schanze“ an sich und für einige ihrer aktuellen Künstlerpersönlichkeiten. In der Jahresausstellung in der großräumigen Galerie König zeigen 13 Mitglieder in einer Art Werkschau ein breites Spek­trum ihrer Arbeiten. Und diesmal sind drei neue dabei

Donnerstag, 11.10.2018, 23:50 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2018, 23:45 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 11.10.2018, 23:50 Uhr
Unter den 13 in der Galerie König ausstellenden Künstlern der „Schanze“ sind diesmal auch drei neue Mitglieder: einer davon Rupert König. Er zeigt unter anderem einen „verdrehten Jesus“. Foto: Gerhard H. Kock

Vielfalt und Breite sind kennzeichnend für die traditionsreiche Künstlergemeinschaft „Schanze“ an sich und für einige ihrer aktuellen Künstlerpersönlichkeiten. In der Jahresausstellung in der großräumigen Galerie König zeigen 13 Mitglieder in einer Art Werkschau ein breites Spek­trum ihrer Arbeiten. Und diesmal sind drei neue dabei: Dr. Christine Kucinski, Natascha Fix und Rupert König.

Ausstellung der Schanze in der Galerie König

1/53
  • Miriam

    Miriam

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Miriam

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen und Natascha Fix

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Natascha Fix

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Natascha Fix

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen und Klaus Tesching

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Klaus Tesching

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Klaus Tesching

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Klaus Tesching

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hella Zinkant

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hella Zinkant

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hella Zinkant

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hella Zinkant

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Rupert König

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Rupert König

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Rupert König

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Rupert König

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Andreas Laugesen

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Christine Kucinski

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Christine Kucinski

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Christine Kucinski

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Christine Kucinski

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Christine Kucinski

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Christine Kucinski

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Christine Kucinski

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Christine Kucinski

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Christine Kucinski

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Ilse Wecker

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Ilse Wecker

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Ilse Wecker

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Dieter van Offern

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Dieter van Offern

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Dieter van Offern

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Dieter van Offern

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jan Homeyer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jan Homeyer

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Erhard Wilde

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Erhard Wilde

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Erhard Wilde

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Erhard Wilde

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Erwin-Josef Speckmann

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Erwin-Josef Speckmann

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Erwin-Josef Speckmann

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Michael Hassels

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Michael Hassels

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Michael Hassels

    Foto: Gerhard H. Kock

König (auch bekannt als Leiter des Kirchenfoyers) ist nicht nur mit seiner Kruzifix-Skulptur des „verdrehten Jesus“ vertreten, sondern auch mit gerakelten „Zwillingsbildern“. Die entstehen parallel und wirken teils wie eine künstlerisch geordnete Palette nach langjährigem Gebrauch. Christine Kucinski bringt Glas mit unterschiedlichsten Materialien zusammen und entwickelt aus dem jeweiligen Dialog gegenständliche Objekte. Natascha Fix schließlich stellt als dritte im Bunde der Neuen Holzstücke aus, die mit Collagen versehen sind – urbane Typen, die in ihrer Erscheinung „gendern“, also mit Männlichkeit und Weiblichkeit spielen.

Michael Hassels ärgerte sich zu Schreibmaschinen-Zeiten über Tippfehler auf Briefumschlägen. Die hat er vor 20 Jahren zerrissen, aber verwahrt – gleichsam aus „Wut über den verlorenen Groschen“. Jetzt stellt er sie mit Partitur-Strichen versehen aus und nennt sie „Beethoven“. An­dreas Laugesen ist mit Skulpturen („Hasselnussfrau“ mit Kupfer-Stiefeln), Aquatinta-Radierungen („Kinder vom Buchenwald“) sowie seinem Künstlerbuch „Sandstrandseele“ vertreten – denn Laugesen dichtet auch.

Klaus Tesching hat den Namen seines Lehrers Beuys mit Motiven aus Flora und Fauna fast kitschig ornamental geschrieben. Daneben hängen provokant zwei Listen: Freiheiten auf der einen und Rechte auf der anderen Seite – fast öde wie auf einen Einkaufszettel notiert. Dann lieber den rot-grünen Beuys, möchte man rufen.

Hilla Zinkant spannt einen weiten Bogen: vom Mädchen-Porträt à la Modersohn-Becker bis hin zu abstrakten Farbfeld-, Linien-Konstruktionen. Jan Homeyers Porträts zeigen seinen Sohn. Und ihn selbst. Ein Vergleich – eher Charakter- denn Naturstudie. Miriam zeigt Gemälde, deren Farbigkeit, schwungvoller Malgestus und Motive bei aller Ambivalenz des Lebens einen Optimismus leuchten lassen wollen wie in „Träume von anderm“.

Der „lakonische Realismus“ ist den Architekturbildern von Dieter van Offern anzusehen – ob Ruine oder nicht. Auch Ilse Weckers Fotografien zeigen Gebäude, aber der ruinöse Gigantismus der Tourismus-Tempel wird von ihr kritisch hinterfragt – bei aller Schönheit.

Prof. Erwin-Josef Speckmann ist mit einer Auswahl seiner scheinbar strengen Kleinformate vertreten – exakte „extrakte Kunst“. Erhard Wilde bleibt seiner unverwechselbaren expressiven Bildsprache treu, deren Vielfalt er in 13 Arbeiten belegt.

Zum Thema

Die Vernissage ist am Sonntag (14. Oktober) um 12 Uhr in der Galerie König, Kesslerweg 21 (' 609876). Natascha Fix wird auf Wunsch Porträts von Besuchern in Metallkronkorken ritzen. Frank Wendt macht Musik.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6116090?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F646285%2F
Bus-Crash im Berufsverkehr
Der Bus, der von Ahlen nach Warendorf unterwegs war, wurde im vorderen Bereich stark beschädigt. Die Feuerwehr musste größere Mengen auslaufender Betriebsstoffe abstreuen.
Nachrichten-Ticker