Feuerwehreinsatz in Amelsbüren
Fünf Meter hohe Flammen

Münster -

(Aktualisiert) Der Anbau eines Wohn- und Geschäftshauses in Amelsbüren hat am frühen Freitagmorgen gebrannt. Die Feuerwehr rückte kurz nach 5 Uhr zu dem Einsatz an der Davertstraße aus. Die Anwohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. 

Freitag, 16.02.2018, 16:02 Uhr

Feuerwehreinsatz in Amelsbüren: Fünf Meter hohe Flammen
An der rückwärtigen Gebäudeseite schlugen die Flammen aus einem Carport sowie einem Anbau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Davertstraße. Foto: privat

Ein technischer Defekt hat nach Angaben der Polizei einen Brand verursacht, der am frühen Freitagmorgen viele Menschen in Amelsbüren in Atem gehalten hat. Im Ortskern war in einem Anbau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Davertstraße das Feuer früh morgens um etwa 5 Uhr ausgebrochen.

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Anwohner aus dem Schlaf gerissen

„Ich hörte plötzlich in lautes Geräusch“, erzählt ein direkter Anwohner, wie er aus dem Schlaf gerissen wurde. „Da es bei uns in der Nähe seit mehreren Monaten eine Großbaustelle gibt, dachte ich zunächst: Die Bauarbeiter beginnen heute schon sehr früh.“ Ein Blick aus dem Fenster genügte, um zu erkennen, was tatsächlich passierte. Ein Carport und der eingeschossige Anbau eines Nachbarhauses brannten lichterloh. Bis zu fünf Meter hoch schlugen die Flammen.

Brand in Amelsbüren

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    Bei einem Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Davertstraße in Amelsbüren entstand am ein Sachschaden, der mindestens im fünfstelligen Bereich liegt.

    Foto: Helmut Etzkorn
  • Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

    Foto: Helmut Etzkorn
  • Es brannte in einem eingeschossigen Anbau auf der Rückseite des Wohn- und Geschäftshauses.

    Foto: Helmut Etzkorn
  • Die Feuerwehr war mit insgesamt 32 Einsatzkräften im Einsatz.

    Foto: Helmut Etzkorn
  • An der Gebäudefront sind am Tag danach keine Spuren des Brandes zu erkennen.

    Foto: Michael Grottendieck

Gleich mehrere Anrufe alarmierter Bürger gingen bei der Feuerwache ein. Manche meldeten wegen der Höhe der Flammen einen Dachstuhlbrand. Selbst der Leiter des Löschzuges Amelsbüren, Brandinspektor Hermann-Josef Breuing, zeigte sich beeindruckt: „Das sah schon auf dem Weg zum Gerätehaus spektakulär aus.“

Mit den Löscharbeiten waren zusätzlich die Löschzüge 2 und 3 der Berufsfeuerwehr Münster sowie die Freiwillige Feuerwehr aus Loevelingloh befasst. Innerhalb einer Viertelstunde waren die Flammen unter Kontrolle, vermerkt der Einsatzbericht der Polizei. Verletzt wurde niemand, zwei Nachbarn wurden aus ihren Wohnungen geführt.

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Sorge um benachbarte Tankstelle

„Das ist alles sehr glimpflich abgelaufen“, atmete ein Polizeisprecher auf. Ähnlich sahen es die Nachbarn. Sie waren in Sorge um die benachbarte Tankstelle. Außer einem kurzzeitigen Stromausfall passierte dort nicht nichts. Ein Elektromeister konnte diesen Schaden rasch beheben. „Die Tanks sind ohnehin mehrfach gesichert“, klärte Pächter Michael Kerkhoff auf.

Temperaturen um den Gefrierpunkt waren für die Löschkräfte eine Herausforderung. Um ein Überfrieren des Löschwassers zu verhindern, wurde ein Streufahrzeug angefordert. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis 8.30 Uhr an.

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