Das erste Sommerturnier des Reit- und Fahrvereins Amelsbüren auf der neuen Anlage
Das letzte Hindernis hatte es in sich

Münster-Amelsbüren -

„Es ist toll hier“, sagte Renate Rump, als sie in gemütlicher Runde im Reiterstübchen von der reichhaltigen Kuchentheke profitierte. Mit dieser Meinung zur neuen Anlage des Reit- und Fahrvereins 1876 Amelsbüren war sie nicht allein. Viele Stimmen, Zuschauer wie Teilnehmer des diesjährigen Sommerturniers, schlossen sich an. „Zur Eröffnung konnten wir nicht, und so nutzen wir die Gelegenheit, die Anlage kennenzulernen“, so Rump.

Montag, 12.08.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 16:24 Uhr
Springprüfungen der Klassen A bis L sowie das M-Springen zogen die Besucher beim Turnier des Reit- und Fahrvereins 1876 Amelsbüren in ihren Bann. Die Gäste zeigten sich voll des Lobes. Foto: hk

„Wir vom Vorstand sind sehr zufrieden“, resümierte der Vorsitzende Markus Schulze Finkenbrink. Zufrieden zunächst einmal darüber, dass die meisten Aktiven bei der Vorbereitung des Turniers aktiv Hand angelegt hatten. Sodann über das gute Nennungsergebnis und die Resonanz aller Beteiligten.

Auch die Gastronomie, die weitestgehend in eigenen Händen lag, funktionierte bestens. Die Kuchentheke war ein ständiger Anlaufpunkt.

Erfahrungen mit der Vorbereitung einer großen Veranstaltung hatte der Verein bereits bei den Westfälischen Meisterschaften der Voltigierer sammeln können. Das Sommerturnier erforderte weit mehr Organisation.

Knapp 1500 Nennungen waren bei der Meldestelle eingegangen, 200 mehr als beim letzten Sommerturnier, das noch auf der alten Anlage vor nunmehr zwei Jahren stattfand.

Viele Teilnehmer kamen zudem, um die neue Anlage zu inspizieren. Auch sie waren voll des Lobes. Allein die Abreitesituation war durchaus entspannt. Die Dressurreiter machten ihr so genanntes „Warming Up“ zwischen Dressurviereck und Springplatz, während die Springreiter in der großen Reithalle unter sich waren.

Die Reiter rekrutierten sich vornehmlich aus der ländlichen Reiterei. Angeboten wurden sämtliche Prüfungen von den Reiterwettbewerben für die Jüngsten über Dressur- und Springprüfungen der Klassen A bis L sowie als sportlicher Höhepunkt die M-Dressur und das M-Springen am Samstag.

Als recht ambitioniert zeigten sich die L-Springen am Samstagnachmittag. Viele Reiter sammelten unfreiwillig Strafpunkte. „Ja, das letzte Hindernis“, hieß es vom Richter-Turm. Es machte vielen Pferden zu schaffen.

Stark waren die Gastgeber bei den Dressur- und Springdisziplinen mit Clara Grosse Beckmann, Saskia Sparenberg, Alina Lödding, Merle Elshof, Janina Vennemann Barbara Eggert, Ulrike Schulze Finkenbrink, Jannika Schmitz und Julia Brüning-Sudhoff. Auch Namen wie Frank Merschformann oder Marie Schulze Topphoff tauchten in den Ergebnislisten auf, in denen sie ihre Jungpferde zur Prüfung vorstellten.

Dank der vielen Nennungen haben die Veranstalter den Turnierbeginn bereits auf den Freitagnachmittag gesetzt. Eine gute Entscheidung. So konnte das Turniergeschehen auseinander gezerrt werden. Am Samstagabend herrschte gute Stimmung bei gemütlichen Beisammensein. „Dann kommen die Dörfler“, weiß Markus Schulze Finkenbrink. Tagsüber traf man sich im Zelt „Meet and Greet“, das vornehmlich für die Sponsoren reserviert war.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6845513?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F133%2F
Kämpferischer Appell von SCP-Kapitän Julian Schauerte ans Team
Fußball: 3. Liga: Kämpferischer Appell von SCP-Kapitän Julian Schauerte ans Team
Nachrichten-Ticker