Eltern-Kind-Café
Darauf hatten junge Mütter gewartet

Münster-Amelsbüren -

Premiere für das Eltern-Kind-Café Amelsmeisen. Das neue Angebot im Jugendzentrum Black Bull legte einen flotten Start hin.

Dienstag, 27.08.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 11:10 Uhr
Kinder zwischen null und drei Jahren sind ausdrücklich willkommen, wenn im Black Bull in Amelsbüren junge Mütter jetzt immer montags von 10 bis 12 Uhr zusammenkommen. Foto: hk

Viele junge Mütter hatten geradezu gewartet, dass etwas für sie und ihre Kinder getan wird. Die Initiatoren, die sich alle drei Monate im Arbeitskreis Sozialkreis Amelsbüren treffen, hatten den Nagel auf den Kopf getroffen mit der Idee, ein Elterncafé in den Räumen des Jugendzentrums Black Bull zu gründen.

Schon kurz vor der offiziellen Eröffnung des neuen Angebotes trafen die ersten Mütter mit ihren Kinderwagen ein, um sich erst einmal umzuschauen. Zur Begrüßung hatten Sabrina Lejeune , Sozialarbeiterin der Caritas Stadt Münster und Franziska Wutzkowski, Stadtteilkoordinatorin der Frühen Hilfen vom Beratungs- und Bildungszentrum Diakonie, ein kleines Frühstücksbuffet aufgebaut, das rege in Anspruch genommen wurde.

Die Krabbelmatten mit allerhand Spielsachen, die von einigen Kitas gespendet wurden, lagen bereits ausgebreitet, um befühlt und bespielt zu werden. Normalerweise stehe eine schöne Sofaecke zur Verfügung, bedauerte Sabrina Lejeune, dass die Mütter überwiegend stehen mussten. In der Regel steht in dem großen Raum im Erdgeschoss ein Billardtisch, der jedoch am Freitagnachmittag beiseite geschoben werde.

Für das Elterncafé ist der Montagmorgen ein gut gewählter Termin. Die Vormittage sind ohnehin unbesetzt, der Montagvormittag ein guter Einstieg in die Woche. „Wir fördern den Austausch der Mütter untereinander mit den Kindern, die noch nicht in der Betreuung sind“, sieht Lejeune das Elterncafé „Amelsmeisen“ als ein niedrigschwelliges Angebot für Kinder von null bis drei Jahren. Und wenn ein Thema den Müttern auf den Nägeln brennt, sei auch ein Vortrag beispielsweise über Gesundheit, Wiedereinstieg in den Beruf oder Bewerbung um Kitaplätze möglich.

Es sind nicht nur Amelsbürenerinnen, die das Angebot zu schätzen wissen. Jutta beispielsweise kam mit ihrem acht Monate alten Enno in das Davertdorf, weil ihr der Freitag im Begegnungshaus 37 Grad in Hiltrup nicht zusagt. „Dann gehe ich zum Markt und mache Besorgungen für das Wochenende.“

Einige andere Mütter wohnen in Münster, ziehen aber bald nach Amelsbüren, wie Julia, die schon einmal Kontakte knüpft. „Eine Mutter kenne ich schon aus dem Eltern-Start-Kurs“.

Fatima mit Fateh aus Amelsbüren erhielt Unterstützung von Antje Opolka von der Beratungsstelle Frühe Hilfen Gesundheitsamt Münster. „Ich zeige ihr, was man in Deutschland so macht, wenn man ein Baby hat.“

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