30. Traumhochzeit bei „Bauer sucht Frau“
Steffi und Stephan besiegeln ihre Liebe

Münster-Amelsbüren -

Steffi Lüdge heißt jetzt Steffi Finkenzeller. Rund ein Jahr, nachdem sie den Landwirt Stephan Finkenzeller in der RTL-Sendung „Bauer sucht Frau“ kennen und lieben gelernt hat, läuteten die Hochzeitsglocken. RTL war auch dabei und wird Höhepunkte der Traumhochzeit am 10. November um 19.05 Uhr in der Sendung „15 Jahre Bauer sucht Frau – Vom Scheunenfest zum Traualtar“ zeigen. WN-Mitarbeiter Peter Sauer unterhielt sich schon jetzt mit der jungen Braut, die über acht Jahre einen eigenen Friseur-Salon in Amelsbüren hatte.

Samstag, 26.10.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 26.10.2019, 17:42 Uhr
Ein Jahr liegt zwischen Kennenlernen und Hochzeit: Steffi Lüdge und Stephan Finkenzeller besiegelten ihre Liebe. Foto: TV NOW

Friseurmeisterin Steffi Lüdge (36) aus Amelsbüren (Lady Carneval der AKG Emmerbachgeister (2012/2013) verliebte sich im Sommer 2018 in der RTL-Sendung bei „Bauer sucht Frau“ in den Bauern Stephan Finkenzeller (40). Dann ging alles fix. Vergangene Altweiberfastnacht zog sie von Amelsbüren ins bayerische Sielenbach-Raderstetten. Am 26. Juli war die standesamtliche Trauung im kleinen Kreis, am 3. August die kirchliche Hochzeit vor über 300 Gästen. Bevor RTL die schönsten Momente der 30. Hochzeit innerhalb der „Bauer-sucht-Frau“-Serie am 10. November (Sonntag) um 19.05 Uhr ausstrahlen wird, hatte WN-Mitarbeiter Peter Sauer exklusiv Gelegenheit, sich mit der verheirateten Steffi Finkenzeller zu unterhalten – zwischen Feldarbeit und Haare schneiden im neuem Salon auf dem Hof.

Was war die größte Aufregung vor der Hochzeit?

Steffi Finkenzeller : Gab es eigentlich nicht. Ich war total tiefenentspannt. Es lief in den Vorbereitungen alles wie am Schnürchen. Ich war nur gespannt, was Stephan zu meinem Outfit sagt. Er hatte sich gewünscht, dass ich meine Haare nicht zusammen stecke.

Was war der größte Überraschungsmoment?

Steffi Finkenzeller : Für Stephan war vermutlich der größte Überraschungsmoment, dass es für ihn keine Sahnetorte gab, sondern eine Leberkäs-Torte. 

Und für Dich?

Steffi Finkenzeller : Für mich war die schönste Überraschung, dass sich alle Hochzeitsgäste so viel haben einfallen lassen, sie haben Banner an unseren Balkon gespannt und Tauben vor der Kirche fliegen lassen. Der Motorclub Sielenbach hat Spalier gestanden, Stephans Mutter hat die Hochzeitstorte gebacken, die Hochzeitskutsche war in meinen Farben geschmückt. Diese ganzen Kleinigkeiten waren meine schönste Überraschungen.

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Stephan und Steffi Finkenzeller sind glücklich. Foto: TV NOW

Hast Du bei so vielen Gästen nicht den Überblick verloren?

Steffi Finkenzeller : Rund 300 Gäste standen 90 Minuten Schlange, um uns persönlich zu gratulieren. Denn Überblick habe ich höchstens bei den 200 Bayern verloren, die ich erst auf der Hochzeit kennengelernt habe.

Haben Euch die TV-Kameras nicht gestört?

Steffi Finkenzeller : Nein. Die TV-Kameras waren wirklich so dezent und diskret, dass es überhaupt nicht aufgefallen ist. Weder uns noch unseren Gästen. Niemand hat es wahrgenommen, dass sie da waren. Also ein großes Lob an die Produktion. 

Was gab es zu Essen?

Steffi Finkenzeller : Morgens das Weißwurstfrühstück mit Brezeln. Das Kuchenbuffet bestand aus 40 Torten – alle waren nach Hausrezepten von den ganzen Frauen hier aus der Region selber gemacht worden. Eine Torte war schöner als die andere, so wunderschön und perfekt, dass es mir echt die Sprache verschlagen hat und ich nicht wusste was ich essen sollte. Dazu gab es belegte Riesenbrezel als deftige Grundlage für das Brautverziehen. Abends gab es ein großes Buffet mit Rouladen, Filets, Knödel, Spätzle, Rotkohl, Gemüse. Bayerisch deftig und lecker. Zum Nachtisch gab es etwas, was ich mir wünschen durfte.

Und was war das?

Steffi Finkenzeller : Etwas, was die hier in Bayern nicht kannten: Herrencreme. Die beiden Wirte schauten mich perplex an, recherchierten und machten extra mir zuliebe eine tolle Herrencreme. 

Kamen auch Bauern aus Eurer Staffel zur Hochzeit?

Steffi Finkenzeller : Ja: Marko, Matthias, Klaus, Dirk, Niels, Kerstin und Ilona, weil wir mittlerweile gut befreundet sind. Ansonsten waren noch Anja und Bruno da, die wir knapp zwei Monate vorher kennengelernt haben. 

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Ehrensache: „Bauer-sucht-Frau“-Moderatorin Inka Bause kam auch zur Hochzeit. Foto: TV NOW

Was war das Lustigste?

Steffi Finkenzeller : Das war vermutlich das Brautverziehen. Dabei wurde ich beim Tanzen von drei Jungs gepackt, durch den Raum getragen und auf einen Golfcaddy gesetzt, aus dem Saal rausgefahren und in einen anderen Partyraum gebracht. Mein Mann Stephan musste mich dann „Freikaufen“. Stephan hat dabei nicht mal richtig verhandelt. Er sagte hinterher zu mir, dass er jeden Preis bezahlt hätte, um mich auszulösen. Er ist ja so süß – wenn er will.

Was hat sich durch die Hochzeit verändert?

Steffi Finkenzeller : Es hat sich nichts verändert, außer, dass wir von Tag zu Tag mehr zusammengeschweißt werden und uns immer besser ergänzen. Einzig der Name hat sich verändert, heiße jetzt ja Finkenzeller. Das ist oft noch ungewohnt. Meinen Salon auf dem Hof habe ich drei Wochen nach der Hochzeit eröffnet und mir damit einen weiteren Wunsch erfüllt. 

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