Großer Andrang beim Neujahrsempfang der Friedenskirchen-Gemeinde
Friedenstaube mit Zweig im Schnabel

Münster-Angelmodde -

Ganz im Zeichen der Jahreslosung „Suche den Frieden und jage ihm nach“ stand der Neujahrsempfang der Friedenskirchen-Gemeinde am Donnerstagabend.

Samstag, 12.01.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 15.01.2019, 15:00 Uhr
Mit einem Glas Sekt stießen die Besucher des Neujahrsempfangs der Friedens-Kirchengemeinde auf das neue Jahr an. Foto: Andreas Hasenkamp

Kurz vor halb sieben steht im Foyer schon Wasser und Riesling bereit, im Saal ist die lange Reihe der Tische schon fast lückenlos gefüllt mit dem mitgebrachten Essen der Gäste. Tatsächlich ist der Saal auch mit Menschen gefüllt, die Zwischenwand zur Kirche beiseitegeschoben, einige Gemeindeglieder holen noch Stühle nach.

Markant ist der Kuchen im Bereich des Nachtisches: „Suche den Frieden und jage ihm nach“, steht mit Zuckerguss um eine Friedenstaube mit einem Zweig im Schnabel herum geschrieben. Diese Jahreslosung legte Pfarrer Hartmut Hawerkamp aus: Rausgehen aus Gewissheiten, Grenzen des Wissens und Mangel anerkennen, ein suchender Mensch werden, darum dreht sich die Ansprache.

Und der Mensch solle, so der hohe Anspruch des Psalms 34, dem Frieden sogar nachjagen: Der Frieden sei nichts Ortsfestes, Sicheres, man müsse ihm nachspüren, wo er heute oder morgen sei. Bei der Suche, wünschte Hawerkamp, müsse man nicht allein sein, aus Weggefährten könnten Suchgefährten werden. Zettel luden die Anwesenden zu Anregungen ein, was sie mit und in der Friedenskirchen-Gemeinde suchen und finden möchten.

Musikalisch hatte Hans Hermann Wickel die Jahreslosung 2019 aufgegriffen und in ein Lied verwandelt: Das sang der ganze Saal mit Unterstützung des Chores. Mit dabei waren auch Pfarrer Dr. Christian Plathe und die neue Leiterin des Kindergartens der Gemeinde, Beate Herbers, Vorsitzende des Presbyteriums.

„Es geht weiter“, so das Motto des Gottesdienstes zur Gemeindekooperation am 27. Januar (Sonntag). Mit einem Bus können Teilnehmer zu Veranstaltungen an allen drei Kirchorten gefahren werden, nach Angelmodde, Wolbeck und Albersloh.

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