Tagesmütter sorgen für persönliche Bindung
„Zwergenburg“ erweckt Neugier

Münster-Angelmodde -

Noch bieten die großen Fensterscheiben freien Einblick in die Räumlichkeiten der neuen ASB-Kindergroßtagespflege „Zwergenburg“ am Clemens-August-Platz, in der seit dem 1. April derzeit sechs Kinder unter drei Jahren von drei Tagesmüttern betreut werden. Am 3. Mai wird die neue Einrichtung offiziell eröffnet.

Mittwoch, 24.04.2019, 23:00 Uhr
Mit der Einrichtung einer ASB-Kindergroßtagespflege wollen Anne Fridrich (ASB-Verbundleiterin) und ASB Geschäftsführer Dirk Winter dem Clemens-August-Platz mehr Leben verleihen. Foto: na

Noch bieten die großen Fensterscheiben freien Einblick in die Räumlichkeiten der neuen ASB-Kindergroßtagespflege „Zwergenburg“ am Clemens-August-Platz, in der seit dem 1. April derzeit sechs Kinder unter drei Jahren von drei Tagesmüttern betreut werden. „Schon viele Angelmodder, besonders natürlich die Nachbarn, haben mit großem Interesse die Geschehnisse verfolgt“, sagt Anne Fridrich , Verbundleiterin beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

Und ihr ist das in keiner Weise Unrecht. Schließlich gehört zum Konzept der Einrichtung, dass es sich möglichst intensiv in seine Umgebung integriert. Einen wichtigen Schritt dazu macht der ASB mit seiner Einladung zur Besichtigung der neuen Räumlichkeiten am 3. Mai (Freitag) um 15 Uhr.

Um dem nachbarschaftlichen Kennenlernen noch einen Schub zu geben, startet um 16 Uhr ein gemeinsames „Rudelsingen“, es gibt Kaffee und Kuchen. „Musik lockt immer“, sagt Dirk Winter , ASB-Geschäftsführer.

Den deutlichen Unterschied zu den „üblichen“ Kitas möchte Anne Friedrich noch einmal deutlich machen. „Für uns steht die persönliche Bindung des Kindes an nur eine Person, an die Tagesmutter, im Vordergrund.“ Sehr familiär sei die Atmosphäre. Viele Auflagen gibt es, die dazu beitragen, dass dieses charakteristische Merkmal auch umgesetzt werden kann. So darf jede Tagesmutter maximal pro Monat zwei Kinder annehmen.

Nie dürfe es in einer Gruppe mehr als neun Kinder sein, von denen eine Tagesmutter fünf, eine andere vier Kinder betreut. Nur so könne, so auch der Tenor der Tagesmütter, eine intensive Beziehung aufgebaut werden. Die wird dann auch ganz rasch deutlich, als der kleine Klaus von seiner Tagesmutter vom Mittagsschlaf aufgeweckt wird und sich an sie kuschelt. „Er hat bei uns Laufen gelernt“, sagt sie.

Laufende Fortbildungsmaßnahmen seien für Tagesmütter unabdingbar, betont Anne Fridrich, die in der „Zwergenburg“ eine kleine Vermittlerrolle spielt. Sie ist Ansprechpartnerin sowohl für die Tagesmütter als auch für die Eltern.

Und sie betont, dass durchaus noch Bedarf an neuen Tagesmüttern bestehe. Denn die Perspektive ist ja auf Wachstum eingestellt. Anzeigen seien schon auf dem speziellen Stellenportal des ASB geschaltet.

Von der ASB-Kita „Grünschleife“ in Kinderhaus wird das Essen angeliefert. „Wir legen ganz viel Wert auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, die wir durch entsprechende Rezepte umgesetzt haben“, betont Winter. Was essen denn so kleine Kinder? „Alles“, sagt er lachend. Großes Interesse bewiesen die Eltern für das Essen ihrer Kinder, viele Nachfragen zeigten dies.

In wenigen Tagen wird eine Lichtschutzfolie an den Fenstern angebracht, die nicht nur den Einblick etwas verkleinert, sondern auch allseits informiert, dass hier die „Zwergenburg“ ihr Domizil gefunden hat.

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