Drei-Gruppen-Einrichtung in Alt-Angelmodde soll im März bezugsfähig sein
Bagger für Kita sind angerückt

Münster-Angelmodde -

Die Baumaschinen sind angerückt, eine Beton-Sohlplatte ist bereits gegossen. Zurzeit wachsen mit Hilfe eines Krans die ersten Elemente der Holzrahmenkonstruktion in die Höhe. Jeden Tag sind Fortschritte an der neuen Kita in Alt Angelmodde zu erkennen, die demnächst vom Arbeiter-Samariter Bund (asb) betrieben wird. „Wir rechnen damit, dass die Einrichtung im März 2020 in Betrieb gehen kann“, erklärt der zuständige Architekt und Bauleiter Harald Koops vom Amt für Immobilienmanagement auf Anfrage unserer Zeitung.

Mittwoch, 19.06.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 19.06.2019, 19:00 Uhr
Das Flatterband zeigt deutlich: Hier wird gebaut. Die neue Drei-Gruppen-Kita in Alt Angelmodde entsteht zurzeit in Holz-Rahmenbauweise. Bereits im kommenden März, so die Verwaltung, soll die Einrichtung bezugsfertig sein. Foto: isa

Bereits Anfang Mai begannen die Bauarbeiten. Die Wandelemente werden inklusive der Fenster in Holzrahmen-Bauweise im Werk vorgefertigt und dann zur Baustelle nach Angelmodde geliefert. Das gleiche gilt für die Dachelemente. Vor Ort werden die Einzelteile dann zusammengesteckt wie bei einem überdimensionalen Baukasten.

„Mitte Juli soll der Rohbau in Holz fertiggestellt sein“, prognostiziert Koops . Anschließend sind die Dachdecker an der Reihe. Parallel geht es an den Innenausbau und die Fassaden-Feingestaltung.

Vermutlich im Oktober folgt dann die Gestaltung der Außenanlagen. „Dabei haben wir Rücksicht darauf genommen, dass zwei alte Platanen auf dem Grundstück erhalten bleiben“, erläutert Koops.

Die neue Kita entsteht, wie berichtet, in direkter Nachbarschaft zu einer bereits existierenden Zwei-Gruppen-Einrichtung der Awo. Wichtig sei, dass ein zwei Meter breiter Fußweg vor beiden Kitas entlang der Fahrstraße entsteht, betont der Bauleiter. Dazu würden ein Zaun und ein Stück Hecke an der Straße Alt Angelmodde in den Sommerferien um zwei Meter versetzt.

Die neue ASB-Kita entsteht als Drei-Gruppen-Einrichtung. Konkret wird dazu ein vierteiliger Gesamtkomplex errichtet. Darin wird später jeder Gruppenraum in einem eigenen „Häuschen“ untergebracht sein. Ein viertes Häuschen soll einen, auch als Turnhalle nutzbaren Gemeinschaftsraum und weitere Nebenräume beherbergen.

Der Baufortschritt wird sich von hinten nach vorne bewegen. Das heißt, zunächst wird das „Häuschen“ errichtet, das am nächsten zum benachbarten Friedhof steht. Anschließend geht es nach und nach weiter in Richtung Straße.

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