Pfarrfest auf Kirchplatz von St. Agatha
Pfarrfest bietet neue Kontakte

Münster.Südost -

Der Ortswechsel der Fronleichnams-Prozession von St. Nikolaus Münster in den Pfarrgarten von St. Agatha bereitete keine Probleme.

Freitag, 21.06.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 24.06.2019, 18:48 Uhr
Gut angenommen wurde der Gottesdienst zu Fronleichnam von St. Nikolaus Münster, der im Garten des ehemaligen Pfarrhauses von St. Agatha in Angelmodde-Dorf stattfand. Foto: anh

Großer Resonanz erfreuten sich am Donnerstag die Fronleichnams-Prozession und das Pfarrfest der Kirchengemeinde St. Nikolaus Münster. Von der St.-Nikolaus-Kirche ging die Prozession nach Angelmodde-Dorf. Der Gottesdienst fand im Garten des ehemaligen Pfarrhauses von St. Agatha statt, da die Wiese am Friedhof wegen des Kita-Neubaus nicht zur Verfügung steht.

Der neue Ort fand mit seinem Ambiente durchaus Anklang. So wie auch das Wetter mit zurückhaltendem Sonnenschein Anklang fand, besonders bei den vier Trägern des Baldachins, unter dem die Monstranz getragen wird. Sie sind ganz in schwarz gekleidet.

Den Gottesdienst leitete Pfarrer Jörg Hagemann mit Pfarrer Thomas Schmitz und Diakon Ralf Bisselik. Sie wurden eingerahmt von einer stolzen Zahl von jungen Messdienerinnen und Messdienern, vielen Kommunionskindern und Abordnungen der kfd der Kirchengemeinde sowie der St.-Achatius-Nikolai-Bruderschaft Wolbeck.

Lehrreich ging in der St.-Agatha-Kirche zu: Dort erläuterte Pastoralreferent Thomas Hußmann für die Kinder, was eine Monstranz ist. Die Kinder lösten mit seiner Hilfe auch ein Rätsel. Da spricht die Bibel bei der Speisung der Vielen von zwei Fischen und fünf Broten, eine Abbildung zeigt aber nur vier Fische.

Einen anderen, bewährten Ortswechsel hat das Pfarrfest hinter sich, das damals im Rahmen der Gemeinde St. Agatha stattfand. Als 1992 Pfarrer Thomas Frings in die Gemeinde kam, fand das Fest im Garten des Pfarrhauses statt. Das führte allerdings dazu, erinnert sich Peter Pohl, dass einige Interessierte diese Feier für eine private Feier hielten und den Weg nicht fanden. So habe man beschlossen, das Pfarrfest auf den Kirchplatz zu verlegen. Dort bietet sich auch nach der Fusion genug Platz. Zum Beispiel für Aktionen, die Ferienfreizeiten für Kinder zugutekommen sollen. Die Jugend-Teamer sammelten für die Fahrt nach Passau und boten gleich dreierlei: neben frischen Waffeln auch Dosen- und Säckchenwerfen.

Erfreulich auch, dass sich bei den Besuchern die neue Offenheit zeigte. Drei Angelmodder unterhielten sich darüber am Bierstand, den der FC Angelmodde-Dorf beschickte. Er sehe „sehr viele, die man gar nicht kennt“, meinte einer. Früher seien „ein paar Wolbecker“ gekommen; „da kannte man jeden“. Jetzt seien viele aus anderen Gemeinden da.

Pommes und Würstchen gab es, ebenso Erbsensuppe mit langer Warteschlange, am Stand des Eine-Welt-Kreises neben dem Modell einer Biogasanlage auch Smoothies und in der „Alten Schule“ Kaffee und Kuchen. Am Stand von Familie Pahl standen Cocktails und Co von Rosato Mio bis Caipirinha bereit. „Es ist ein Super-Wetter“, freute sich Stefan Pahl. Und es war ein herrliches Fest – für alle Beteiligten.

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