Njeri Weth singt eigene Kompositionen
20 Jahre Lebenshaus: Trostkonzert in St. Petronilla

Münster-Handorf -

In Trostkonzerten erklingen Lieder voller Kraft und Licht für die dunklen Stunden des Lebens. Am 26. Oktober erklingt ein solches Konzert in St. Petronilla – das Lebenshaus feiert damit sein 20-jähriges Bestehen.

Mittwoch, 23.10.2019, 17:00 Uhr
Njeri Weth Foto: Köhne

Zum 20-jährigen Bestehen des Lebenshauses lädt der Förderverein des Hospizes am Samstag (26. Oktober) um 17 Uhr zu einem „Trostkonzert“ mit Njeri Weth und Band in die St.-Petronilla-Kirche ein.

Vor 20 Jahren wurde das Hospiz Lebenshaus in Handorf eröffnet – seitdem ist es laut Pressemitteilung für viele schwerstkranke sterbende Menschen ein Ort der Zuflucht geworden, wenn die Pflege zu Hause nicht gewährleistet werden kann. Ein Team aus haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden versorgt und begleitet demnach jährlich bis zu 150 sterbende Menschen in der Zeit des Abschieds.

„Neben der Versorgung der Hospizgäste gilt unsere Aufmerksamkeit aber auch den Angehörigen, die nach dem Verlust eines nahen Menschen wieder zurück in den Alltag finden müssen,“ sagt Hospizleiter Franz-Josef Dröge. „Das Trostkonzert stellt diesen Aspekt der Arbeit in den Vordergrund“, ergänzt Dieter Wittenbrink, Vorsitzender des Fördervereins. Das Konzert schaffe einen feierlichen Rahmen, sowohl der Verstorbenen zu gedenken, als auch selber neue Kraft zu schöpfen.

Die in Münster geborene Opernsängerin Njeri Weth bringt mit dieser von ihr entwickelten Konzertform die seelsorglichen Möglichkeiten zeitgenössischer geistlicher Musik und lyrischer Texte zur Geltung. Sie bedient sich dabei vor allem ihrer eigenen Kompositionen und des zeitgenössischen Gospels. Ihre sanfte Stimme, Momente der Stille in der Gemeinschaft und der spirituelle Rahmen spenden Trost, lassen wieder Kraft schöpfen und Hoffnung aufkeimen, heißt es.

Das Trostkonzert gestaltet sie gemeinsam mit den Musikern Daniel Schunn (Piano) und David Heise (Percussion). Die Texte stammen aus der Feder ihres Ehemannes Johannes Weth. In Handorf werden sie von dem Projektchor St. Petronilla unter der Leitung von Michael Austenfeld unterstützt.

Nach dem Konzert laden Njeri Weth und der Förderverein zum Ausklang ins Pfarrheim ein, um bei Tee und Gebäck noch eine Weile zusammenzubleiben. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.  

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