Reiterverein St. Sebastian feiert Abschluss der Reithallensanierung
Pferdefreunde freuen sich über perfektes Ambiente

Münster-Amelsbüren -

Perfekte Bedingungen kann die Zucht- und Reitgemeinschaft (ZRG) St. Sebastian Amelsbüren nun ihren Reitern und Pferden bieten. In unzähligen Arbeitsstunden haben die Mitglieder in den vergangenen Monaten die Reithalle, den Außenreitplatz und den Bereich rund um die Halle saniert. Ab sofort wird auf modernsten Reitböden geritten. Außerdem hat die Halle eine neue helle Bande erhalten. Weil der neue Boden gründlich gepflegt werden soll, wurde zudem noch ein Bahnplaner angeschafft.

Donnerstag, 17.10.2013, 13:10 Uhr

Über den neuen Boden und die neue Bande in der Reithalle beim RV St. Sebastian freuen sich (v.l.) Ulrich und Lena Kleine-Bösing, Reitlehrerin Katharina von der Heide und Vereinschef Anton Inkmann. Foto: mfe

„Die Arbeiten waren dringend nötig“, gibt der Vorsitzende Anton Inkmann zu. „Wir hatten sinkende Mitgliederzahlen, weil wir den Reitern keine zeitgemäße Anlage mehr bieten konnten“, berichtet Beisitzer Ulrich Kleine-Bösing , der die Bauleitung übernommen hatte. Mittlerweile gebe es wieder neue Interessenten, die die Anlage nutzen wollen.

Viele Vereinsmitglieder hätten sich in ihrer Freizeit mit ihren Fähigkeiten eingebracht, berichtet Ulrich Kleine-Bösing. Schreiner, Schlosser, Elektriker und Landschaftsgärtner seien unter den Pferdefreunden zu finden, erklärt Schriftführerin Lena Kleine-Bösing. Und auch diejenigen ohne handwerkliche Ausbildung hätten eifrig mitangefasst. Damit auch der Spaß und die Geselligkeit nicht zu kurz kamen, haben sich einige Mitglieder um das leibliche Wohl der Helfer gekümmert.

„Die Reiter mussten viele Einschränkungen hinnehmen“, berichtet Ulrich Kleine-Bösing. Aber weil sie wussten, wofür sie es tun, seien alle mit großem Eifer dabei gewesen. Dafür gebühre ihnen großer Dank, betont der Bauleiter.

Insgesamt 28 000 Euro hat der Verein investiert. Beim städtischen Sportamt hat der Vorstand einen Antrag auf einen Zuschuss gestellt. „Wir gehen davon aus, dass sich die Stadt zur Hälfte an den Kosten beteiligt“, sagt Inkmann.

Am Sonntag (13. Oktober) ab 11 Uhr soll der Abschluss der Sanierungsarbeiten groß gefeiert werden. Als Gäste werden – neben den fleißigen Helfern – unter anderem Jochen Temme vom Stadtsportbund, Bernd Schirwirtz vom Sportamt und Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt erwartet. Nach dem offiziellen Teil findet ein Frühschoppen statt.

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