„Münster-vor-Ort“-Rundgang
Vom Katharinenkloster in die Gegenwart

MÜNSTER-KINDERHAUS -

Auf den Weg in die ferne Vergangenheit und wieder zurück in unsere Tage machte sich eine Gruppe Interessierter im Norden von Kinderhaus - zu Fuß.

Dienstag, 17.09.2019, 21:35 Uhr aktualisiert: 18.09.2019, 18:58 Uhr
Stefan Rethfeld (M.) lud bei „Münster vor Ort“ zu einem Rundgang in Kinderhaus ein. Foto: sn

„Wir haben heute eine ganz schöne Tour vor uns“, meinte Stefan Rethfeld , der wieder zu einem „Münster vor Ort“-Rundgang einlud. Das galt gleich im doppelten Sinne: Ambitioniert war die Strecke, schön war das Wetter. Es ging los am Katharinenkloster.

Den Konvent der Katharinenschwestern gibt es bereits seit 1583, doch erst 1949 siedelte er sich in Münster an. 1953 entstanden das Provinzialmutterhaus und die Kirche.

Dreh- und Angelpunkt für das spätere Wachstum des Stadtteils war der Bröderichweg, zu dem Rethfeld auch führte. Benannt ist er nach dem Hof Bröderich, der 1249 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die großen Arbeitgeber des Stadtteils siedelten sich hier an. 1974 entstand die Sparkassenakademie, auch die Provinzial-Versicherung ist seitdem dort ansässig. Diese Neubauten wurden später erheblich erweitert. Seit der Verlegung der Sparkassenakademie nach Dortmund dienen deren ehemalige Räume als Sitz des Sparkassenverbandes und der Finanzinformatik, so Rethfeld.

Idylle

Der Themenkreis schloss sich: Vom Bröderichweg geht die Regina-Protmann-Straße ab, sie ist benannt nach der Gründerin der Katharinenschwestern. Von der Idylle zu den modernen Betriebsstätten. Stefan Rethfeld hatte eine vielseitig „Münster vor Ort“-Ausgabe ausgearbeitet. 30 Interessierte nahmen daran teil.

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