Stippvisite in Bielefeld
ZDF dreht zwei Wilsberg-Folgen in Ostwestfalen

Münster/Bielefeld -

Einen Bielefeld-Bezug gibt es in jeder Folge der Wilsberg-Krimis. Im Oktober werden erstmals auch zwei Folgen der ZDF-Erfolgsserie in Bielefeld gedreht. Derzeit hält die Crew um Schauspieler Leonard Lansink nach geeigneten Schauplätzen in der Stadt Ausschau.

Freitag, 07.09.2018, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 07.09.2018, 07:00 Uhr
Da geht’s lang: Leonard Lansink alias Georg Wilsberg ermittelt demnächst in Bielefeld Foto: ZDF

„Wir freuen uns, dass wir endlich in Bielefeld drehen“, sagt ZDF-Redakteur Martin R. Neumann im Gespräch mit unserer Zeitung. Der aus Bielefeld stammende Redakteur ist der Initiator der Erfolgsreihe. Er formte aus den Wilsberg-Krimis des Autors Jürgen Kehrer den TV-Hit.

Dreh am 8. und 19. Oktober

Schauplatz des Krimis um Privatdetektiv Georg Wilsberg ist zwar Münster, aber als „Running Gag“ baut Neumann in jede Folge ei­nen Bielefeld-Bezug ein.

Humorvoll sollen auch die beiden Episoden „Bielefeld 23“ und „Ins Gesicht geschrieben“ sein, die in Bielefeld zwischen dem 8. und 19. Oktober gedreht und 2019 ausgestrahlt werden. Neben passenden Drehorten suchen die Wilsberg-Macher in Bielefeld auch ein Gebäude, das in den Folgen als Bielefelder Bauamt dienen könnte. Denn zumindest in einer Episode wirkt wieder der aus älteren Folgen bekannte Wilsberg-Freund „Manni“ (Heinrich Schafmeister) mit, der mittlerweile im Bielefelder Bauamt arbeitet. Neben Schafmeister und Lansink werden auch Kommissar Overbeck (Roland Jankowsky), Ekki (Oliver Korittke) und Wilsbergs Patentochter Alex Holtkamp (Ina Paule Klink) mit von der Partie sein.

Wilsberg-Dreharbeiten in Münster

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  • Leonard Lansink beim Dreh für die Wilsberg-Folge „Gottes Werk und Satans Kohle“ in Münster.

    Leonard Lansink beim Dreh für die Wilsberg-Folge „Gottes Werk und Satans Kohle“ in Münster.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Zwei Nonnen, die viel Geld verloren haben, wenden sich in der Folge an den Privatdetektiv. Hauptkommissarin Anna Springer (Rita Russek, r.) hat in dem Fall natürlich auch ihre Finger im Spiel.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Gedreht wird unter anderem im Antiquariat Solder an der Überwasserkirche.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Im Krimi hat Wilsberg hier sein „Hauptquartier“.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Eine 40-köpfige Crew dreht in dieser Woche in Münster Szenen für zwei Wilsberg-Folgen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • „Gottes Werk und Satans Kohle“ wird nicht vor Herbst 2018 gezeigt.

    Foto: Matthias Ahlke

Bielefeld immer wieder nachgefragt

Den Wunsch, eine Folge in Bielefeld zu drehen, gibt es in Fankreisen schon lange. „Sogar in Münster werde ich darauf immer wieder angesprochen“, sagt Neumann. Die Folge 35 drehte sich bereits um die Bielefeld-Verschwörung, aber gedreht wurde damals nicht in der Stadt.

Die Episode feierte 2012 immerhin Premiere in Bielefeld – ebenso wie später zwei weitere Folgen. Mit den Dreharbeiten in Bielefeld wird jetzt in der im Jahr 1995 erstmals ausgestrahlten ZDF-Serie ein neues Kapitel aufgeschlagen. Und Martin R. Neumann stellt schmunzelnd fest: „Jetzt können wir endgültig beweisen, dass es Bielefeld wirklich gibt.“

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