Betrug beim Online-Banking
Auch das Münsterland ist betroffen

Münster -

Nutzen Betrüger Sicherheitslücken bei Finanz-Start-ups aus, um Geld von Bankkonten zu ergaunern? Einige Banken – auch im Münsterland – sind davon betroffen.

Montag, 17.06.2019, 16:26 Uhr aktualisiert: 17.06.2019, 17:10 Uhr
Foto: Patrick Seeger/dpa (Symbolbild)

Auch im Münsterland kämpfen Volksbanken und Sparkassen gelegentlich mit Betrugsfällen im Online-Banking. Sie stehen vor allem in Zusammenhang mit Überweisungen auf Konten von Direktbanken wie N26. Die Volksbank Freiburg hatte, wie berichtet, den Zahlungsverkehr mit einigen Direktbanken vorübergehend eingestellt.

„So weit sind wir nicht gegangen, obwohl uns die N26 auch schon geärgert hat“, berichtete am Montag der Leiter des Vorstandsstabs der Vereinigten Volksbank Münster, Michael Brinkmann , unserer Zeitung. „Aber nur, weil die Bankenaufsicht Bafin inzwischen Maßnahmen ergriffen hat.“ Brinkmann beklagte, dass die N26 kaum zu erreichen sei – vor allem an Wochenenden. Bei den anderen Direktbanken sei das anders.

Daten über die Häufigkeit solcher Attacken im Online-Banking auf münsterländische Volksbanken „liegen leider nicht vor“, berichtete der für die Region zuständige Genossenschaftsverband – Verband der Regionen in Neu-Isenburg.

Bei den Sparkassen im Münsterland gab es nach Auskunft der Helaba in Frankfurt, die den Zahlungsverkehr der öffentlich-rechtlichen Institute in der Region abwickelt, kaum Probleme. „Wir haben lediglich Überweisungen zu einem niederländischen Fintech gestoppt“, berichtete Helaba-Sprecherin Ursula-Brita Krück.

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