Drogen im Wert von 13 000 Euro
Druckerkarton als Tarnung

Gronau -

Gleich doppelt erfolgreich waren in der vergangenen Woche die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamtes Münster. In der Nähe von Gronau stoppten die Beamten einen 50-jährigen Niederländer, der von Enschede kommend mit dem Pkw nach Deutschland eingereist war. Auf Befragen der Zollbeamten gab der Mann an, auf dem Weg nach Gronau zu sein und keine verbotenen Waren mitzuführen.

Donnerstag, 17.05.2018, 17:05 Uhr

Das sichergestellte Marihuana.    Foto: Hauptzollamt Münster

Bei der Durchsuchung des Autos stießen die Zöllner auf einen Pappkarton auf dem ein Drucker abgebildet war. Als die Beamten den mit Klebeband verschlossenen Karton öffneten, fanden sie einen großen schwarzen Folienbeutel mit rund einem Kilo Marihuana mit einem Schwarzmarktwert von etwa 10 000 Euro. Der Niederländer gab dabei an, den Karton für einen Bekannten zu transportieren. Die Zöllner nahmen den Mann fest und eröffneten ein Strafverfahren gegen ihn.

Ein weiterer Aufgriff von Betäubungsmitteln gelang den Zöllnern ebenfalls unweit von Gronau als sie auf der B 54 einen aus den Niederlanden eingereisten Pkw kontrollierten.

Als die Beamten die beiden Insassen aus Rheine im Alter von 23 und 34 Jahren nach verbotenen Gegenständen befragten, holte einer der Männer ein Tütchen mit circa einem Gramm Marihuana aus seiner Hosentasche hervor und übergab es den Zöllnern.

Anschließend öffnete er den sich vor ihm befindlichen Rucksack, in dem ein Folienbeutel mit weiteren 350 Gramm Marihuana (Schwarzmarktwert circa 3500 Euro) verstaut war, den er ebenfalls an die Zollbeamten übergab. Daraufhin nahmen die Zöllner beide Personen vorläufig fest und eröffneten ein Strafverfahren gegen sie.

Die weiteren Ermittlungen führt in beiden Fällen das Zollfahndungsamt Essen, Dienstsitz Nordhorn, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Münster. Das teilte das Hauptzollamt mit.

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