Verein bespricht Sportstättenkonzept
TuS favorisiert einen Sportanlagen-Standort

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg sieht seine Zukunft an der Nordkirchener Straße. Der Sportverein hat sich mit dem Sportstättenkonzept auseinandergesetzt.

Freitag, 23.08.2019, 08:00 Uhr
Das Sportstättenkonzept sieht vor, dass hinter Kunstrasen und Tennisanlage ein weiterer Kunstrasenplatz gebaut werden könnte. Rechts neben dem Rasen sind leichtathletische Anlagen vorgesehen. Das Tortenstück links könnte fürs Beachen und generationsübergreifenden Sport genutzt werden. Foto: Heitbaum

Der TuS Ascheberg sieht seine Zukunft an der Nordkirchener Straße. Der Verein folgte nach einem Vorstandstreffen der Idee aus dem Sportstättenkonzept, dass der Platz an der Herberner Straße aufgegeben werden soll. „Wir haben uns auch Gedanken gemacht, wie die Sportstätten-Modernisierungsmittel des Landes eingesetzt werden können“, informierte Vorsitzender Rainer Zahlten auf WN-Anfrage.

Der Ascheberger Sportverein sieht die Dringlichkeit, mit der neue leichtathletische Anlagen an der Profilschule in Ascheberg zu schaffen sind. „Nach dem Sportstättenkonzept gehen wir davon aus, dass daran kein Weg vorbei führt“, erklärt Zahlten. Für Laufen, Springen und Werfen sollten auf der Sportplatz-Anhöhe Möglichkeiten geschaffen werden, hatte Professor Dr. Horst Hübner vorgeschlagen. Sein Vorschlag beinhaltet unter anderem eine 100-Meter-Tartanbahn.

Mit den Modernisierungsgeldern aus Düsseldorf könne man sich dem sogenannten Tortenstück am Sportplatz Nordkirchener Straße widmen, hat der TuS überlegt. Die Fläche zwischen der Nordkirchener Straße und dem Rasenplatz könne Platz für drei Beachfelder bieten. Sie könnten neben Volleyballern auch von Fuß- und Handballern genutzt werden. „Dort lassen sich auch Angebote für generationsübergreifenden Sport aufbauen“, glaubt Zahlten.

In einem dritten Schritt sollten dann die Aufgabe des Aschenplatzes und der Bau eines zweiten Kunstrasenspielfeldes angegangen werden. Im Sportstättenkonzept ist dafür die Fläche hinter Kunstrasen und Tennisanlage zum Breil-Wäldchen vorgesehen. Dort, so Zahlten, müsse – vielleicht gemeinsam mit dem TC Ascheberg – über sanitäre Anlagen nachgedacht werden.

Bei allen TuS-Wünschen verweist der Vorsitzende darauf, dass der Verein schon seit Jahren und immer noch den Kunstrasenplatz abzubezahlen hat. Als Idee beim Gespräch im Vorstand sei auch angedacht worden, ob nicht die Umkleidekabinen an der Herberner Straße, die mit dem Wegfall des Aschenplatzes nicht mehr notwendig seien, in kleine Gymnastikräume umgewandelt werden könnten.

Der Sportverein hat sein Paket mit Wünschen, Vorschlägen und Möglichkeiten gebündelt. Im nächsten Schritt möchte er mit der Politik ins Gespräch kommen: „Wir werden alle Fraktionen zu einem Gespräch einladen“, setzt der TuS darauf, möglichst große Einigkeit für seine Vorstellungen zu erzielen.

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