Vorfall in Lüdinghauser Gaststätte
Randalierer erhält Bewährung

Lüdinghausen/Münster -

Weil er im Juli 2017 in einer Gaststätte in Lüdinghausen randaliert hat, musste sich ein 38-Jähriger am Montag vor dem Landgericht Münster verantworten. Bei der Tat war nicht nur Alkohol im Spiel, wie sich während der Verhandlung herausstellte.

Dienstag, 11.12.2018, 11:00 Uhr aktualisiert: 14.12.2018, 15:54 Uhr
(Symbolbild)  Foto: dpa

Wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung musste sich ein 38 Jahre alter Mann aus Lüdinghausen am Montag vor dem Landgericht Münster verantworten. In der Nacht des 22. Juli 2017 soll er stark alkoholisiert in einer Gaststätte randaliert haben. Zunächst schlug er einige Gläser vom Tresen und erhielt daraufhin Hausverbot. Später unternahm er mehrere Versuche, einen Gast zu schlagen. Während der Angriffe verletzte er sich selbst und einen Freund, dem er versehentlich einen Aschenbecher an den Kopf warf.

Er habe in der Tatnacht auch Kokain konsumiert, gestand der Beschuldigte, denn er sei sehr aufgewühlt gewesen, weil ihn am selben Tag die Nachricht vom Tod eines Verwandten ereilt habe. „Ich bereue die Tat“, sagte er während der Anhörung, „Ich begreife nicht, wie das passieren konnte.“ Die Richter verurteilten den Angeklagten schließlich wegen vorsätzlichen Vollrausches zu einer dreimonatigen Haftstrafe auf Bewährung. Als zusätzliche Bewährungsauflage verpflichteten sie den Verurteilten zur Teilnahme an einer Entziehungskur.

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