Bürgermeister empfängt Austauschschülerinnen aus Guatemala
Stutenkerle und leckeres Brot

Lüdinghausen -

Sie haben eine lange Reise hinter sich: Vier Austauschschülerinnen aus Guatemala verbringen derzeit einige Wochen am St.-Antonius-Gymnasium und in ihren Gastfamilien. Bei einem Empfang im Rathaus erzählten sie, was ihre Heimat von Deutschland unterscheidet – das Essen.

Dienstag, 11.12.2018, 21:00 Uhr
Empfang im Rathaus: Bürgermeister Richard Borgmann (r.) und der Beigeordnete Matthias Kortendieck (l.) hießen die Schülerinnen aus Guatemala mit ihren Gastgeberinnen und Lehrer Friedhelm Kienz (hinten r.) willkommen. Foto: Stadt Lüdinghausen

Vier Austauschschülerinnen des St.-Antonius-Gymnasiums aus Guatemala besuchten in Begleitung ihrer neu gewonnenen Freunde aus Lüdinghausen und Lehrer Friedhelm Kienz jetzt Bürgermeister Richard Borgmann. Normalerweise wird der Verwaltungschef – passend zur Vorweihnachtszeit – vom Nikolaus unterstützt. Dieser war aber leider erkrankt, sodass Borgmann die frisch gebackenen Stutenkerle selbst an die Schülerinnen verteilte, heißt es in einem Pressetext der Stadt.

Bereits seit dem Kindergarten lernen die Austauschschülerinnen Deutsch, weshalb die Verständigung ohne Probleme möglich war. „Der bilinguale Zweig ist in Guatemala stärker ausgeprägt als bei uns“, wird Kienz in dem Pressetext zitiert. Die Schüler aus Guatemala haben oft deutsche Vorfahren, weshalb ein großes Interesse an der deutschen Kultur und Sprache besteht. Der Austausch mit Guatemala findet bereits seit über 20 Jahren statt.

Wir müssen miteinander und nicht übereinander reden.

Bürgermeister Richard Borgmann

Fünf Wochen verbringen die Mädchen in Lüdinghausen, nehmen am Unterricht in der Schule teil und unternehmen zahlreiche Ausflüge, zum Beispiel nach Münster oder Köln. Auch mit ihren Gastfamilien sind sie viel unterwegs und besuchen Städte wie Hamburg oder Cuxhaven. Der Kontakt besteht auch oft nach dem Austausch weiter. Die Gegeneinladung, Guatemala zu besuchen, erfolgt laut Kienz immer wieder. Und manche Schüler des St.-Antonius-Gymnasiums nehmen das Angebot in der Oberstufe wahr.

Borgmann war beeindruckt davon, wie gut die Mädchen die deutsche Sprache beherrschen und wie leicht sie sich im fremden Land zurechtfinden. „Es ist wichtig, dass wir immer den Kontakt zueinander suchen, um uns zu verstehen“, wird er in der Pressenotiz zitiert. „Wir müssen miteinander und nicht übereinander reden. Es wäre schön, wenn das, was ihr hier spielend leicht vormacht, auch in der Weltpolitik klappen würde.“ Auf die Frage, was unser Land von ihrem unterscheidet, hatten die Schülerinnen sofort eine Antwort: das Essen. Hier gebe es so viel leckeres Brot.

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