Trägerverein des Biologischen Zentrums tagt
Erweiterungsbau soll noch 2019 fertig werden

Lüdinghausen -

Der Trägerverein des Biologischen Zentrums blickt positiv in die Zukunft. Der Erweiterungsbau wird noch in 2019 fertiggestellt. Außerdem erhielt der Verein eine Finanzspritze für die Stiftung in Höhe von einer Million Euro.

Donnerstag, 14.03.2019, 19:00 Uhr
Den Rechenschaftsbericht des Trägervereins des Biologischen Zentrums trug dessen Vorsitzender Rolf Brocksieper (im Vordergrund) vor. Über die Aktivitäten des Bio-Zentrums berichtete die Leiterin Irmtraud Papke (l.). Foto: Peter Werth

Frohe Kunde gleich in mehrfacher Hinsicht hatte Dr. Rolf Brock­sieper bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Trägervereins des Biologischen Zentrums zu verkünden. Gehören den Unterstützern der Umweltbildungseinrichtung doch künftig zwei neue Mitglieder an – die Gemeinde Nordkirchen sowie mit der Firma Pe.We . ein weiteres Lüdinghauser Unternehmen. Darüber hinaus hat die Stiftung des Biologischen Zentrums eine Zuwendung in Höhe von einer Million Euro erhalten. „Von einem Spender, der anonym bleiben möchte“, berichtete Brock­sieper. Das Geld, so erläuterte er, solle zweckgebunden für ein Projekt eingesetzt werden.

Eine Million Euro für die Stiftung

Positives hatte der Vorsitzende auch in Sachen Besucherzahlen zu berichten. Die lagen im Jahr 2018 über der Marke von 20 000. Was ihn zum nächsten Thema brachte: Der Kreis habe inzwischen die Baugenehmigung für die Erweiterung des Gebäudes am Rohrkamp erteilt. Die Maßnahme, da sei er sich sicher, werde noch in diesem Jahr abgeschlossen. Den Termin für die offizielle Eröffnung nannte er auch bereits: Es ist der 17. Mai 2020 – einhergehend mit dem „Tag der offenen Tür“.

Nicht minder beeindruckende Zahlen legte Dr. Irmtraud Papke vor. „8000 Kinder haben im vergangenen Jahr an Veranstaltungen teilgenommen, darunter 380 Kita-Gruppen und Schulklassen“, berichtete die Leiterin des Biologischen Zen­trums. Insgesamt hätten 18 132 Personen die verschiedensten Angebote des Bio-Zentrums wahrgenommen.

Vielfältige Kooperationen

Besonders froh zeigte sich Papke, dass das Bio-Zentrum für 2018/19 als Regionalzentrum im Landesnetzwerk BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) anerkannt sei – immerhin mit einer Fördersumme von 75 000 Euro bedacht. Für das Folgejahr sei bereits ein entsprechender Antrag gestellt, der würde die Arbeit der Einrichtung mit 86 000 Euro unterstützen – Raum für neue Angebote. Zudem sprach Papke verschiedene Kooperationen des Biologischen Zentrums mit anderen Institutionen an. Dazu zählten auch die Burg Vischering und natürlich verschiedene Schulen im Kreis.

Bürgermeister Richard Borgmann lobte den Einsatz nicht nur Brocksiepers und Papkes, sondern ihrer beider Teams für das Biologische Zentrum. Dort werde hervorragende Arbeit geleistet: „Die Entwicklung ist beeindruckend.“

Zum Thema

Der Tag der offenen Tür des Bilogischen Zentrums findet am 19. Mai (Sonntag) von 11 bis 18 Uhr statt.

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