Seppenrader Vereine wollen Kirchplatz stärker beleben
„Afterwork-Party“ macht den Anfang

Seppenrade -

Der Heimatverein Seppenrade hat sich bereits länger damit befasst, wie sich der Kirchplatz als Dorfzentrum wiederbeleben lässt. Er setzt dabei auf eine breite Unterstützung aller Vereine. Bei einem Treffen im Heimathaus am Mittwochabend wurden erste Ideen entwickelt.

Freitag, 11.10.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 14.10.2019, 16:54 Uhr
Moderator Thomas Wehlmann (r.) machte den Vereinsvertretern deutlich, dass der Heimatverein bei der Wiederbelebung des Kirchplatzes auf eine breite Unterstützung aller Vereine setze. Foto: Michael Beer

„Wie geht es weiter mit dem Heimatverein und dem Dorf? Wie kann der Kirchplatz als Dorfzentrum wiederbelebt werden, da wir als Heimatverein keinen Einfluss auf die Infrastruktur am Kirchplatz haben?“ Mit diesen Fragen befassten sich im Heimathaus am Mittwochabend zahlreiche Vereinsvertreter auf Einladung des Heimatvereins.

Moderator Thomas Wehlmann betonte in seiner Begrüßung, dass der Heimatverein sich bereits Gedanken zu diesen Themen gemacht habe, nach dem gelungenen Heimattag im Mai aber auf ein Netzwerk aller Seppenrader Vereine setzt. Als Pilotprojekt sollen zunächst vier bis fünf Veranstaltungen 2020 als Einstieg auf dem Kirchplatz durchgeführt werden. Jeweils der erste Donnerstag in den Monaten Mai bis September wurde für die „Afterwork-Party“ als Termin gefunden, die mit Rücksicht auf die Nachbarn von 18 bis 22.30 Uhr stattfinden soll. Der äußere Rahmen soll zunächst noch recht klein gehalten werden, Musik, kühle Getränke, Grillwurst. Vorschläge, zum Beispiel auch regionale landwirtschaftliche Produkte anzubieten, wurden erst einmal zurückgestellt. „Die Vereine müssen aber dahinterstehen, und dann sind auch noch die Neubürger mit einzubeziehen“, sagte Wehlmann.

„Die Pläne haben Potenzial. Das Dorf soll zusammenkommen und Atmosphäre schaffen“, sagte Stefan Wiemann, der neue Geschäftsführer von Lüdinghausen Marketing. Vorgeschlagen wurde, dass alle teilnehmenden Vereine als Solidargemeinschaft einen bestimmten Betrag als Startkapital in einen Fonds einzahlen, um das finanzielle Risiko in Grenzen zu halten. Das Equipment, wie Tische und Bänke, steuert der Heimatverein bei, der sich als „Rechtsperson“ auch um die Schankgenehmigung oder die Gema kümmert. Mehrere Vorschläge, wie dieser Abend betitelt werden soll, wurden ebenfalls gemacht.

Da einige Vereine noch nicht angeschrieben wurden, andere am Mittwoch nicht vertreten waren, wird der Heimatverein das Resümee der ersten Versammlung allen Vereinen zukommen lassen und zur nächsten Sitzung am 5. November (Dienstag), 19 Uhr, ins Spielmannszugheim einladen. Mit den Beschlüssen an diesem Abend können die Vertreter dann in ihre Vereine gehen und abstimmen lassen, ob sie an dieser Gemeinschaftsaktion teilnehmen werden oder nicht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6991642?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F
Stadtwerke erhöhen Strom-Preise
Abgerechnet wird erst am Schluss: Doch schon zum Jahreswechsel steigen bei den Stadtwerken Münster die Strompreise.
Nachrichten-Ticker