Spielmannszug Seppenrade
Jury lobt in höchsten Tönen

Seppenrade -

Großes Lob wurde nun den Musikern von „Klingendes Spiel Seppenrade“ zuteil – nicht von irgendwem, sondern von der Fachjury der „Olympiade der Amateurmusik“.

Dienstag, 15.10.2019, 20:00 Uhr
Gute Musik und gute Nerven: Der Spielmannszug aus Seppenrade beeindruckte die Fachjury mit seinem Vortrag. Foto: Spielmannszug

Der Spielmannszug „Klingendes Spiel Seppenrade“ nahm als eines von fast 40 Ensembles am zehnten Landesorchesterwettbewerb in Wuppertal teil. Bei diesem Wettbewerb, der nur alle vier Jahre ausgeschrieben und auch gerne als „Olympiade der Amateurmusik“ bezeichnet wird, reichte die musikalische Bandbreite der Ensembles vom Spielmannszug bis zum Sinfonieorchester, vom Kammer- und Akkordeonorchester bis zum Zupf- und Gitarrenorchester und zur Jazzband.

Viele Besucher nutzten die Chance, das gesamte musikalische Spektrum der Laienmusik in Nordrhein-Westfalen auf hohem Niveau kennenzulernen. An zwei Tagen präsentierten sich die Musikgruppen einer Fachjury in der historischen Stadthalle Wuppertal, die mit ihrer beeindruckenden Akustik in großartiger Architektur einen würdigen Rahmen für den Wettbewerb bot, heißt es in einer Pressemitteilung des Spielmannszuges.

Lob für gute Ausbildung

Die Musiker aus dem Rosendorf eröffneten ihr Wertungsspiel im Mendelssohn-Saal mit „Southbound“ von Tobias Lempfer. Unter der Leitung von Mareike Hülk folgte „Vietnam Spring“ vom gleichen Komponisten. Das gesamte Flötenregister von der Piccolo- bis zu den Bassflöten sorgte für ein ausgewogenes und gut intoniertes Klangbild. Beendet wurde das Wertungsspiel mit dem Titel „El Dorado“.

Im anschließenden Kritikgespräch lobte die Jury die musikalische Leistung der Spielleute und die erkennbar sehr gute Ausbildung im Verein. Ein besonderes Lob gab es für die jugendlichen Flötistinnen, die trotz ihres Alters bereits vollwertige Stützen des Orchesters seien. Der Vortrag habe Spielmannsmusik auf ganz hohem Niveau geboten. Leichte Kritik gab es dagegen für die Auswahl des dritten Vortragsstückes in Bezug auf die Eignung für ein Wertungsspiel, was aber letztlich das Ergebnis nicht beeinflusst habe.

Die Preisverleihung an die Orchester erfolgte im Rahmen eines Preisträgerkonzertes im Großen Saal. Dirigentin Hülk nahm die Urkunde des Landesmusikrates entgegen, in der die Jury dem Spielmannszug „Klingendes Spiel“ bescheinigte, „mit sehr gutem Erfolg“ teilgenommen zu haben, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

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