Ladesäule für Elektrofahrzeuge
Tanken ohne Griff zur „Patte“

Senden -

Wer einen Elektroflitzer fährt, kommt ohne „Spritkosten“ aus. Denn: An der Ladesäule, die die Gemeinde Senden am Parkplatz am evangelischen Gemeindezentrum unterhält, kann der Akku aufgefüllt werden, ohne dass der Strom bezahlt werden muss.

Montag, 08.01.2018, 15:01 Uhr

Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg freut sich, dass die Ladesäule an der Steverstraße eine hohe Akzeptanz erfährt.
Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg freut sich, dass die Ladesäule an der Steverstraße eine hohe Akzeptanz erfährt. Foto: Gemeinde Senden

Davon können die meisten Autofahrer nur träumen: Tanken, ohne ins Portemonnaie zu greifen. Für Besitzer von Elektrofahrzeugen wird dieser Wunsch weiterhin Wirklichkeit. Denn seit ein paar Tagen ist es wieder auf der Ladesäule an der Steverstraße offiziell zu lesen: Die Gemeinde Senden wird auch in 2018 den Strom an dieser Ladesäule den Nutzern von E-Mobilität zur Verfügung stellen.

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Nutzung erst verhalten – dann stark ansteigend

Petra Volmerg , Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, ist zufrieden mit der zunehmenden Frequentierung der „Tankstelle“. Die Ladesäule stehe nun fast zwei Jahre. In den ersten Monaten, von Februar bis Oktober 2016, wurde sie nur relativ selten angesteuert. Dies änderte sich schlagartig ab November 2016, lautet die Pressemitteilung der Gemeinde Senden. Bis dahin wurden im Schnitt 27 Kilowattstunden (kWh) pro Monat geladen, danach stieg der Mittelwert auf 245 kWh. „Damit ist diese Ladestation eine der am besten genutzten im Kreisgebiet“, stellt die Klimaschutzmanagerin fest, die sich über die hohe Akzeptanz freut.

Die Gemeinde Senden fährt mit gutem Beispiel voraus und unterhält drei E-Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark.

Die Gemeinde Senden fährt mit gutem Beispiel voraus und unterhält drei E-Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark. Foto: sff

Ob das an dem kostenlosen Strom liegt oder an der guten Lage und Zugänglichkeit – darüber können man nur spekulieren, so Volmerg in der Pressemitteilung.

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Alternative Mobilität wird gefördert

Fakt sei jedenfalls, dass hier ein wichtiger Schritt zur Förderung von alternativer Mobilität getan wurde und wird. Die Klimaschutzmanagerin hat die Daten ausgewertet: Insgesamt wurden in fast zwei Jahren 3700 kWh von 13 verschiedenen Abnehmern geladen. Damit konnten circa 18 500 km gefahren und im Vergleich zu Verbrennungsmotoren 2,6 Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden werden.

Kosten für Gemeinde überschaubar

Der finanzielle Aufwand für die Gemeinde hält sich in Grenzen: Die Stromkosten für die bisherigen 23 Monate betragen 920 Euro. Weshalb die Politik jüngst entschieden hat, diese Geste für den Klimaschutz weiter anzubieten.

Der Service für die Nutzer ist hoch: Die Ladesäule – weitere finden sich auf dem Parkplatz an der Steverhalle und bei der Westfalen-Tankstelle – steht an sieben Tagen der Woche 24 Stunden zur Verfügung. Mit einer Ladekarte von New Motion und einem Typ 2-Stecker fließen elf kW in den Akku des angeschlossenen Fahrzeugs. Fürs Tanken müssen die Elektromobilisten kein Geld, aber Zeit mitbringen. Denn die benötigt der Ladevorgang. Damit die Klimabilanz wirklich stimmt, werde für die Fahrzeuge zertifizierte Ökostrom eingespeist, ergänzt die Expertin aus der Gemeindeverwaltung.

Zum Thema

Für Fragen, Anregungen und Hinweise auf Probleme mit der Ladestation steht die Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg zur Verfügung unter ' 0 25 97/699-318.

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