VfL Senden baut mit Hilfe von Gemeinde und Sponsoren Umkleide in Eigenregie
Mit vereinten Kräften zum Erfolg

Senden -

Mit dem offiziellen „ersten Spatenstich“ haben die Arbeiten zum Bau des neuen, rund 600 000 Euro teuren Umkleidegebäudes des VfL Senden begonnen. Die Räumlichkeiten, die künftig den insgesamt 30 Mannschaften des Vereins zur Verfügung stehen, sollen im zweiten Quartal 2020 bezugsfertig sein.

Dienstag, 15.10.2019, 18:30 Uhr
Gemeinsam mit Bürgermeister Sebastian Täger (6.v.l.), dem VfL-Vorsitzenden Gerd Buchholz (5.v.l.) und Architekt Bernd Sparenberg (2.v.l.) führten Vertreter des VfL, des Bauunternehmens Alba, der Verwaltung und Politik den ersten Spatenstich aus. Foto: sff

Die Symbolik ist ungewöhnlich, wie das Projekt selbst: Gleich zehn Offizielle des VfL Senden , der Sendener Verwaltung und Kommunalpolitik, des Bauunternehmens Alba sowie Architekt Bernd Sparenberg griffen zum Baubeginn der neuen VfL-Umkleide zum Spaten. Ebenso wie die große Zahl der Offiziellen ist es ein Novum, dass die Planung und Bauleitung des rund 600 000 Euro teuren Projektes nicht in den Händen der Gemeinde liegen, sondern vom Verein in Kooperation mit dem Architekten und dem Bauunternehmen durchgeführt werden.

„Die personellen Kapazitäten im Rathaus sind begrenzt. Wir sind dankbar, dass auf diesem Weg kostensparend unsere Bauabteilung entlastet wird“, betonte Bürgermeister Sebastian Täger . Er bezeichnete den Neubau als eine „notwendige Maßnahme“. Denn der Verein brauche die Räumlichkeiten für Training und Spielbetrieb seiner 21 Jugend- und weiterer neun Senioren-Mannschaften. „Das alte Gebäude ist seit zehn Jahren abgeschrieben. Da macht eine Sanierung keinen Sinn“, so Täger. Diese Einschätzung teilte auch Gerd Gebauer, Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses. Er hob hervor: „Der Sport und der VfL leisten für die Sozialarbeit in Senden auf breiter Linie einen großen Beitrag.“

„Es ist uns nicht ganz leichtgefallen, mit 25 Prozent an den Investitionskosten beteiligt zu werden“, stellte der VfL-Vorsitzende Gerd Buchholz heraus. Diese für alle Vereine geltende Vorgabe der Gemeinde Senden sei lediglich durch die Übernahme der Bauträgerschaft, die Unterstützung von Sponsoren und das Entgegenkommen des Bauunternehmens und des Architekten erfüllbar geworden.

„Bauleitung mache ich eigentlich schon seit Jahren nicht mehr, ziehe sie aber in diesem Fall komplett durch. Und für die Bauqualität garantiere ich“, versprach Sparenberg. Da „in den Winter hinein gebaut wird“, gehe er davon aus, dass die neue Umkleide wohl erst im zweiten Quartal 2020 bezugsfertig sein wird.

Neubau mit Überdachung zum Sportplatz

Das neue VfL-Umkleidegebäude steht auf einer 9,70 mal 23 Metern großen Grundfläche, ist 3,3 Meter groß und mit einem Flachdach ausgestattet. „Mit Blick auf den Klimaschutz schaffen wir optional die baulichen Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage und ein Gründach“, berichtete Sparenberg.Im Gebäude sind vier Umkleiden für Mannschaften und ein Schiedsrichterraum mit entsprechenden Dusch- und Sanitäranlagen geplant. Richtung Sportplatz wird eine 17 Meter lange und drei Meter breite Überdachung installiert. Nach dem Neubezug dienen die alten Umkleiden als Lager. Auf Dauer soll der Neubau mit Lagerräumen ergänzt werden.

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