Herbstliches geprägte Ausgabe von „Bühne frei“ im Kesselhaus
Musik, Lyrik und Literatur

Greven -

„Bühne frei“ hieß es am Samstagmorgen im Kesselhaus. Unter dem Motto „Wenn der Herbst einzieht, wird es im Kesselhaus gemütlich“ präsentierte das ehrenamtliche Forum circa 30 begeisterten Zuschauern ein buntes Programm rund um das Thema „Herbst“.

Dienstag, 16.10.2018, 16:36 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 14.10.2018, 21:20 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 16.10.2018, 16:36 Uhr
Die Inklusionsband der Lebenshilfe trat am Samstagvormittag im Kesselhaus auf. Erstmalig konnte das begeisterte Publikum nicht nur Musik und Lyrik lauschen, da das Programm durch die literarischen Erzählungen eines Grevener Schriftstellers ergänzt wurde. Foto: Stefanie Behring

Im Mittelpunkt standen hierbei die traditionellen Schwerpunkte des Projekts – Musik und Lyrik. Am Samstag wurden diese Aspekte noch zusätzlich durch Literatur ergänzt. Erstmalig erzählte der Grevener Schriftsteller Willi Karkoska im Rahmen der Aktion von seinen Büchern.

Eingestimmt wurde das Publikum durch die Inklusionsband der Lebenshilfe. Auch in halber Besetzung begeisterten sie das Publikum mit Liedern von Peter Maffay und aktuellen Charts-Songs. Entertainment durfte hierbei natürlich nicht fehlen, sodass die Zuhörer durchgängig applaudierten und mitklatschten.

Der Lyrik widmete sich Dagmar Dahmen. Die Grevenerin verlas ihre selbst verfassten Gedichte und Texte. Allesamt hatten sie den Herbst zum Thema. Es ging unter anderem um die sich verwandelnde Natur und die zu diesen Zeitpunkten entstehenden Gefühle.

Musikalisch waren sowohl die Mitte als auch der Schluss der Veranstaltung gestaltet. Katrin Jacobs zog mit Gesang und Gitarre die volle Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich. Ihre eigens geschriebenen Lieder stießen beim Publikum ebenso auf offene Ohren wie der feierliche Abschluss mit Ukulele und Gesang von Ukes und Dollerei.

Üblicherweise ist jede derartige Veranstaltung des Forums „Bühne frei“ geprägt durch musikalische und literarische Auftritte. Die Organisatorin Gabriele Bergschneider kreiert mit der Unterstützung ihrer Kollegen stets ein abwechslungsreiches Programm. So trat nun zum ersten Mal ein Schriftsteller auf die Bühne. Der Grevener Wilhelm Karkoska berichtete von seinen Büchern – darunter beispielsweise die Biographie über Steffi Stephan, Gründer der bekannten Musikhalle „Jovel“ in Münster. Wilhelm Karkoska beschäftigt sich mit Musik- und Krimigeschichten, die in der Regel eine enge Verbindung zu Greven oder Münster aufweisen. Darunter auch „Panik – das hammerkrasse Tournee-Ende“, in der die Entführung einer der erfolgreichsten Musiker dargestellt wird. Durch seine ergreifenden Erzählungen erzeugte er wohl nicht nur bei manchen Zuhörern Lust zum Weiterlesen.

In den Sommermonaten ist das Forum „Bühne frei“ stets unter freiem Himmel zu finden. In den nächsten Monaten dient jedoch das Kesselhaus als wetterfeste Alternative für die Initiative. „Wir konnten ja nicht damit rechnen, dass wir noch so einen goldenen Oktober bekommen“, lachen die ehrenamtlichen Organisatoren dazu. Im November findet die nächste Veranstaltung des Projekts im Kesselhaus statt. Am 24. November heißt es ab 10.30 Uhr wieder für rund eineinhalb Stunden: „Bühne frei“ für neue Akteure und vielseitige Auftritte.

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